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No-Show-Gebühr
07.06.2024

Wer nicht isst, muss zahlen: Restaurants verlangen immer öfter No-Show-Gebühr

Sommelier Holger Baier vom Ulmer Sternerestaurant Bibraud.
Foto: Stefan Puchner, dpa

Plus Unzuverlässige Gäste sind für viele Lokale ein Problem, geplatzte Reservierungen ein großer wirtschaftlicher Schaden. Immer mehr Restaurants setzen auf "Strafgebühren".

Einfach für einen Abend gleich in mehreren Restaurants einen Tisch reservieren, um dann spontan zu entscheiden, worauf man Lust hat – ohne den anderen Lokalen abzusagen? Das kommt immer öfter vor. "Es scheint in der Tat für eine Gruppe von Gästen üblich zu werden, eine Tischreservierung als unverbindlich zu betrachten", klagt Frank-Ulrich John vom Gaststättenverband Dehoga. Jedenfalls nehme die Anzahl geplatzter Reservierungen zu, die Klagen der Gastronomie darüber würden lauter, berichtet John. 

In Würzburg schlug kürzlich der emotionale Hinweis einer Tapas-Bar in den sozialen Medien große Wellen: Die "zunehmende Unverbindlichkeit in der Gesellschaft" werde für die Gastronomie "zum ernsten Problem", schrieben die Betreiber. Am Schluss des Beitrags stand der inständige Appell: "Bitte nehmt eure Tischreservierungen ernst!" 

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02.06.2024

Hier gibt es nichts als Zustimmung! Wer nicht absagt schädigt die Gastronomie. Warum ist es so schwierig, eine Absage zu erteilen? Lässt sich die Gesellschaft wieder einmal von einem kleinen Teil dieser eben die Situation vermiesen? Lassen wir uns wieder von diesem negativen Teil der Bevölkerung das Leben verkomplizieren? Bald führt kein Weg mehr an einer vertraglich verbindlichen Reservierung vorbei, nur weil ein paar Idioten gesellschaftliches und höfliches Verhalten ignorieren!