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Abstiegskampf
23.01.2023

Hertha paradox: Selbstkritisch und doch optimistisch

Sandro Schwarz betritt das Stadion.
Foto: David Inderlied, dpa

Gut gelaunt Richtung Abgrund? Diesen Eindruck will man bei Hertha BSC vermeiden. Trainer Schwarz und Manager Bobic geben sich besorgt und doch optimistisch. Die nächste Aufgabe ist schwierig.

Die Hertha kommt derzeit ziemlich paradox daher. Im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga sind Trainer und Manager vieler Clubs oft genug bemüht, miese Laune zu vertreiben. Bei den Berlinern legen sich Chefcoach Sandro Schwarz und Geschäftsführer Fredi Bobic vor der Partie gegen den vom Sixpack gegen den SC Freiburg beschwingten VfL Wolfsburg mächtig ins Zeug, um jeden Eindruck von (zu) guter Stimmung zu verwischen.

"Wir sind klar in der Birne. Dass wir nicht glücklich sind, haben wir immer gesagt", betonte der 51-Jährige. Man müsse sich keine Sorgen machen, "dass wir strahlend dem Abstieg entgegengehen", fügte Bobic am Montag an.

Auch Schwarz versicherte nochmals, dass seine Spieler am Dienstag (20.30 Uhr/Sky) im Olympiastadion den Ernst der Lage verinnerlicht hätten. "Die Jungs sind selbstkritisch", lautete sein Gefühl nach dem ernüchternden 1:3 beim VfL Bochum zum Jahresstart am Samstag. "Wir sind uns bewusst, wo wir uns befinden", fügte der 44-Jährige an. Konkret: Platz 17 mit schmalen 14 Punkten.

Die Berliner Gefühlslage hat natürlich hauptstadt-spezifische Gründe. Jahrelang wurde rund um die Hertha alles in Grund und Boden geredet. Mies, mieser, Hertha war so eine Charlottenburger Laune. Doch mit dieser Saison wandelte sich auch dank der Empathie von Präsident Kay Bernstein alles - nur eben die schlechten Ergebnisse nicht. Hertha könnte zum best gelaunten Bundesliga-Absteiger werden, raunen Zyniker im Berliner Westend.

Bobic kennt die Berliner Befindlichkeiten genau und weiß auch, dass Geduld und Optimismus der Hertha-Fans auch ihre Grenzen haben können - niedrigschwellig kann alles kippen, weiß der 55-Jährige. "Wir wollen die Mannschaft entwickeln und das macht der Trainer überragend", sagte er am Montag, das klang schon so ein wenig wie ein Treuebekenntnis zu Schwarz.

Der Trainer flüchtete sich in Ironie, betete auf Nachfrage fast die ganze Aufstellung herunter, weil das dem Kölner Kollegen Steffen Baumgart vor dem Kantersieg gegen Werder Bremen schließlich auch Glück gebracht habe. "Wenn dass die Garantie ist für morgen 7:1, dann machen wir es jede Woche", sagte Schwarz mit einem etwas gequälten Lächeln.

Fakt ist, dass Florian Niederlechner nach seiner Ankunft aus Augsburg wegen einer Muskelverhärtung erst am Mittwoch oder Donnerstag ins Teamtraining einsteigt, möglicherweise ist er eine Joker-Option für das Derby gegen den 1. FC Union Berlin am Samstag. Offensivkollege Stevan Jovetic fällt sogar noch zwei bis drei Wochen mit muskulären Problemen aus. Chidera Ejuke (Knieverletzung) ist auch noch keine Option.

Immerhin Topstürmer Dodi Lukebakio (7 Saisontore) ist nach seiner Gelb-Sperre in Bochum wieder dabei. "Was Dodi mitbringt, ist die Geschwindigkeit", sagte Schwarz über den belgischen Angreifer, der neben seinen sportlichen Qualitäten auch als Spaßvogel und Gute-Laune-Macher bekannt ist.

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