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Immobilien
24.04.2024

Landkreis kritisiert Pläne für Areal mit Goebbels-Villa

Das Areal am Bogensee.
Foto: Patrick Pleul, dpa (Archivbild)

Wie kann ein Areal mit einer alten NS-Villa in der Gemeinde Wandlitz sinnvoll und wirtschaftlich genutzt werden? Es gibt neue Ideen - und Kritik daran.

In der Debatte um das Areal Bogensee und eine ehemalige Villa von NS-Propagandaminister Joseph Goebbels in Wandlitz hat der Landkreis Barnim Ideen des Landes Berlin für eine Nutzung des Geländes teils mit Skepsis aufgenommen. Eine Zwischennutzung durch die Bundespolizei als Übungsstätte bewerte der Kreis kritisch, teilte die Verwaltung in Eberswalde am Mittwoch auf Anfrage mit. Auf dem Areal wäre dies aus "denkmalrechtlicher sowie naturschutzrechtlicher Sicht" nur sehr eingeschränkt umsetzbar und könnte das Ziel des Erhalts und einer Nachnutzung des Objektes konterkarieren.

Der Aufsichtsrat der zuständigen Berliner Immobilienmanagementgesellschaft (BIM) hatte unter anderem vereinbart, eine Zwischennutzung mit einer Bundeseinrichtung zu vereinbaren. Laut Medienberichten handelt es sich um die Bundespolizei, die dort das Gelände zu Übungszwecken nutzen soll. Das Areal mit einem Gebäudeensemble im Eigentum des Landes von Berlin liegt in einem Wald nördlich von Berlin und steht unter Denkmalschutz.

"Insgesamt hätten wir uns (...) gewünscht, dass sich die BIM GmbH deutlicher von etwaigen Plänen zum Abriss des Areals distanziert, um gemeinsam mit den Beteiligten auf Bundes- und kommunaler Ebene der aus unserer Sicht gesamtgesellschaftlichen Verantwortung zum Erhalt der historisch bedeutsamen Liegenschaft nachzukommen", kritisierte der Landkreis, der sich für eine neue Nutzung einsetzt. Er befürwortete zugleich die Unterstützung der Immobilienmanagementgesellschaft für eine Studie zu wirtschaftlichen Entwicklungsperspektiven für das Areal. Der Landkreis hatte für das Gelände bereits vor einiger Zeit einen "Ort der Demokratie" ins Gespräch gebracht.

Die Gemeinde Wandlitz, auf deren Gebiet das Gelände liegt, kann sich nun um Gelder aus dem Förderprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" bewerben. Das hatte der Aufsichtsrat der BIM beschlossen. "Die Erstellung einer Studie, wie sie über das Programm ermöglicht würde, ist sicherlich ein wichtiger Schritt auf dem Weg, weitere am Erhalt und der Nachnutzung des Areals interessierte Akteure zu gewinnen (...)", so der Landkreis, der einen Abriss befürchtete.

Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle (SPD) äußerte sich am Mittwoch im Landtag zu dem denkmalgeschützten Gebäudeensemble. Für einen Abriss müsste die BIM etwa nachweisen, dass das Denkmal unverkäuflich sei und der Erhalt unwirtschaftlich, sagte sie. "Auf gut Deutsch: Die BIM müsste nachweisen, dass ein Erhalt ihr das Genick bricht." Nach Auffassung des Ministeriums sei dieser Nachweis aktuell nicht erbracht. Weder die Untere Denkmalschutzbehörde im Landkreis Barnim noch die Landesoberbehörde in Brandenburg würden einen Antrag auf Abriss daher genehmigen. Dieser liege derzeit aber auch gar nicht vor.

Das rund 17 Hektar große Gelände, auf dem sich Goebbels ein Landhaus bauen ließ, ist seit dem Jahr 2000 ungenutzt und verfällt. Laut Landkreis umfasst es "ein erinnerungskulturell wichtiges Gebäudeensemble von nationaler Bedeutung". Nach dem Ende der NS-Diktatur nutzten die Alliierten das Gelände kurzzeitig als Lazarett. Die Sowjets übergaben das Gelände 1946 der Freien Deutschen Jugend (FDJ), die dort eine Jugendhochschule gründete.

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