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Trockenheit
29.06.2022

DWD: Brandenburg im Juni zweitwärmste Region Deutschlands

Verkohlte Baumstämme liegen auf dem Waldboden nach einem Waldbrand in Treuenbrietzen.
Foto: Annette Riedl, dpa

Der diesjährige Sommer hat in Brandenburg außergewöhnlich warm begonnen.

Mit einer Mitteltemperatur von 19,3 Grad war das Land nach Berlin die zweitwärmste Region im gesamten Bundesgebiet. Am 19. Juni wurden in Cottbus wie auch in Dresden-Strehlen 39,2 gemessen - ein neuer Rekord für Juni in Brandenburg, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in seiner vorläufigen Monatsbilanz mitteilte.

Mit 285 Sonnenstunden war das Land neben Sachsen auch das zweitsonnigste Bundesland. Nach meteorologischer Rechnung ist seit 1. Juni Sommer (bis 31. August). Kalendarisch fing der Sommer am 21. Juni an (Herbstanfang 23.9.).

Die anhaltende Trockenheit mit wenig Niederschlag hatte verheerende Folgen: Große Waldbrände bei Beelitz (Potsdam-Mittelmark) und bei Mühlberg im Süden Brandenburgs an der Grenze zu Sachsen loderten bereits im ersten Monat des Sommers. Zwar balancierten in den letzten Tagen des Monats Gewitter und Starkregenfälle die Wasserarmut ein wenig aus. Dennoch blieb es laut DWD mit 40 Liter pro Quadratmeter bei einer negativen Niederschlagsbilanz.

Der DWD bilanzierte den Beginn des diesjährigen Sommers in Deutschland als "deutlich" zu warm, zu trocken und sehr sonnig. Vor allem im Süden habe es aber auch heftige Gewitter, Starkregen und Hagelschlag gegeben. "Die östlichen Regionen erlebten dagegen sengende Hitzetage und eine außergewöhnliche Trockenheit mit folgenschweren Waldbränden."

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