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Coronavirus: Das Corona-Update vom 10. April

Coronavirus

Das Corona-Update vom 10. April

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    Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus.
    Jeden Abend um 20 Uhr erhalten Sie von uns kuratierte Artikel zum Coronavirus. Foto: AZ Grafik

    In der Corona-Politik zeichnen sich bundeseinheitliche Regelungen für Hotspots mit einer Inzidenz über 100 ab. Nachdem die Ministerpräsidentenkonferenz wegen der Uneinigkeit der Länder abgesagt wurde, will der Bund die Kriterien für eine Notbremse selbst regeln. Am Dienstag sollen die Details verhandelt werden. Es zeichnet sich allerdings bereits ab, dass sich Bewohner Bayerns wohl auf keine großen Verschärfungen einstellen müssen. Im Gegenteil: Manche Bereiche könnten eher gelockert werden.

    Nach einem ersten Vorschlag des Bundes sollen in Landkreisen und Städten mit einer Inzidenz über 100 etwa nächtliche Ausgangssperren gelten. Dauern soll diese von 21 bis 5 Uhr. Noch beginnt die Ausgangssperre in Bayern um 22 Uhr. Treffen sollen in Hotspots auf einen Haushalt und eine weitere Person beschränkt werden. Das gilt bereits in Bayern. Allerdings könnten mehr Kinder in die Schule kommen, sollte die Beschlussvorlage Bestand haben. Bis zu einer Inzidenz von 200 sollen Schüler im Wechselunterricht beschult werden - mit Abstand und Testpflicht. In Bayern ist hierfür bislang noch die 100er-Schwelle entscheidend. Die geplanten Notbremse-Regeln finden Sie hier im Überblick.

    Weitere wichtige Corona-Nachrichten des Tages:

    • Die Kirchen spielen in der Pandemie keine prägende Rolle für einen Großteil der Gesellschaft. Diese Selbstverständlichkeit sei endgültig verloren gegangen, sagt Renate Braun, Gemeinderatsvorsitzende der Augsburger Moritzkirche im Gespräch mit Pfarrer Helmut Haug. Im Interview erzählen sie, wie sie die Ostergottesdienste erlebten, wie sich das Beten verändert hat und was Christsein nach der Pandemie noch bedeuten wird.
    • Die Corona-Infektionszahlen sind ein umstrittener Ton-Angeber für Corona-Maßnahmen. Zwar stellen sie einen wichtigen Frühwarnwert dar - schließlich lässt sich daraus etwa verlässlich ableiten, wie viele Menschen später auf der Intensivstation landen werden. Problematisch ist allerdings, einen fixen Wert im Gesetz zu verankern. Denn der Inzidenzwert ist zu abhängig von anderen Faktoren, etwa der Testzahl oder Meldeverzögerungen über Ostern, analysieren Stephanie Sartor und Michael Postl.
    • Viele Betriebe haben trotz der Pandemie noch freie Lehrstellen. Gerade Industrie und Logistik haben sich als krisenfest erwiesen, aber auch im Handwerk werden noch Azubis gesucht. Vorbereiten sollten sich Bewerber etwa auf digitale Vorstellugnsgespräche. Experten erklären, wie diese ablaufen.

    Die Zahlen: Bislang gibt es in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts 2.980.413 Fälle, das sind 24.097 mehr als am Vortag. In Bayern haben sich bisher 525.742 Menschen mit dem Virus infiziert, das sind 3853 mehr als am Vortag.

    Das RKI weist auf seiner Internetseite darauf hin, dass die Corona-Infektionszahlen rund um die Osterfeiertage und -ferien nicht den tatsächlichen Fallzahlen entsprechen, da weniger Personen einen Arzt aufsuchen und auch die Gesundheitsämter nicht an allen Tagen ihre Daten an das RKI übermitteln würden.

    Mit unseren interaktiven Karten und Grafiken geben wir Ihnen einen Überblick:

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