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Apple-News-Blog

06:58 Uhr

Apple: Kommt bald ein neues iPhone SE?

Bei iPhones mit alten Akkus wurde die Spitzenleistung des Prozessors gedrosselt, ohne dass die Kunden davon wussten. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez
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Nach dem roten Special Edition iPhone 8 brodelt die Gerüchteküche: Plant Apple ein neues iPhone SE?
Bild: Fernando Gutierrez-Juarez (dpa)

Apple hat das iPhone 8 in roter Special Edition auf den Markt gebracht. Kommt nun auch ein neues iPhone SE? Mehr dazu lesen Sie hier im Apple-News-Blog.

Apple, iPhone, Mac: News im Blog

19. April: Kommt bald ein neues iPhone SE?

Viele Medien spekulieren, dass bald ein neues iPhone SE auf den Markt kommt. Wie auch giga.de berichtet, ist der Grund für diese Annahme die Registrierung neuer Modellnummern bei der Regulierungsbehörde Eurasian Economic Commission. Schon im Februar gaben ähnliche Dokumente Hinweise auf das neue iPad. Damals waren es nur zwei neue iPad-Modellnummern. Nun ist die Rede von elf bislang unbekannten "Smartphones mit iOS 11". Diese Menge ist überraschend. In der Vergangenheit vergab Apple für jedes neue iPhone-Modell nur drei verschiedene Nummern.

Das nächste große Event, bei dem das neue Smartphone vorgestellt werden könnte, ist die Worldwide Developers Conference. Diese findet vom 4. bis zum 8. Juni in San Jose statt. Diese Veranstaltung diente in der Vergangenheit zur Vorstellung neuer Hardware.

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13. April: iPhone 8-Special Edition gibt es jetzt auch in deutschen Apple Stores

Ab heute gibt es das neue iPhone 8 (Product) Red Special Edition auch in den deutschen Apple Stores. Vorher konnte man das Modell nur online bestellen. Jeder Kauf unterstützt laut Apple die HIV/AIDS-Programme des Global Fund.

Seit der Partnerschaft mit (RED) im Jahr 2006 hat Apple nach eigenen Angaben mehr als 160 Millionen Dollar an den Global Fund gespendet – und ist damit der größte Spendengeber der Organisation.

12. April: Manager aus Deutschland wird Chef von Apple Music

Der aus Deutschland stammende Manager Oliver Schusser ist neuer Chef des Musik-Streamingdienstes Apple Music. Der gebürtige Münchner Schusser führte zuletzt jahrelang das internationale Geschäft von Apples Download-Plattform iTunes. Sein neuer Job ist Vizepräsident für Apple Music und internationale Inhalte, wie Apple am Mittwoch mitteilte. Dafür wird er von London nach Kalifornien umziehen.

Apple überschritt bei seinem Streaming-Dienst zuletzt die Marke von 40 Millionen Abo-Kunden und ist damit die klare Nummer zwei in dem Geschäft nach Spotify. Der Marktführer aus Schweden hatte Ende 2017 rund 71 Millionen zahlende Abo-Kunden und etwa 159 Millionen Nutzer insgesamt. Apple verzichtet im Gegensatz zu Spotify auf eine werbefinanzierte Gratis-Version des Musikdienstes.

An der Rolle des bekannten Musikmanagers und Produzenten Jimmy Iovine bei Apple Music ändere sich mit Schussers Ernennung nichts, schrieb das Branchenblatt Variety am Mittwoch. Iovine kam 2014 zu Apple, mit dem Kauf des von ihm mitgegründeten Kopfhörer-Anbieters Beats, zu dem auch ein Streaming-Service gehörte. Der drei Milliarden Dollar teure Zukauf legte die Basis für Apples Einstieg ins Streaming-Geschäft. Iovine übernahm danach eine nicht näher umrissene Führungsposition bei Apple Music. Zuletzt hatten Medien berichtet, Iovine wolle Apple im Sommer verlassen.

10. April: Alles auf Grün: Apple setzt bei der Energie ganz auf das Thema Nachhaltigkeit

Apple betreibt alle seine Büros, Rechenzentren, Einkaufsläden und eigenen Fabriken weltweit komplett mit erneuerbaren Energien. Das teilte Apple-Vorstand Lisa Jackson am Montag mit. Vor zwei Jahren lag der Wert noch bei 87 Prozent. Apple unterhält in 43 Ländern eigene Einrichtungen, darunter USA, Deutschland, Großbritannien, China und Indien. 

Zuletzt wurde das neue Apple-Hauptquartier in Cupertino mit sauberer Energie in Betrieb genommen. Das spektakuläre kreisrunde Hauptgebäude und die anderen Einrichtungen im Apple Park werden unter anderem mit einer 17-Megawatt-Solaranlage auf dem Dach und Biogas-Brennstoffzellen in der Größenordnung von vier Megawatt versorgt. In Zeiten geringer Auslastung speist Apple hier saubere Energie an das öffentliche Netz zurück.

Weltweit betreibt Apple derzeit 25 Projekte im Bereich erneuerbare Energien mit einer Gesamtkapazität von 626 Megawatt. Außerdem befinden sich 15 weitere Projekte im Bau. Nach der Fertigstellung werden über 1,4 Gigawatt erneuerbare Energie in elf Ländern erzeugt. 

Laut Apple haben sich neun weitere Produktionspartner verpflichtet, ihre gesamte Produktion für den iPhone-Konzern mit 100 Prozent sauberer Energie zu fahren, darunter der wichtige chinesische Auftragsfertiger Pegatron mit seinen Fabriken in Shanghai und Kunshan. Damit haben sich inzwischen 23 Zulieferer dazu verpflichtet, nur noch Energie aus erneuerbaren Quellen zu verwenden.

9. April: iPhone-Nutzer sehen Rot - in deutschen Apple Stores ab Freitag, dem Dreizehnten

Apple hat heute iPhone 8 und iPhone 8 Plus (PRODUCT)RED Special Edition angekündigt. Beide Telefone haben ein rotes Gehäuse aus Glas. Das Sonderedition (PRODUCT)RED iPhone wird ab Dienstag, 10. April, zur Online-Bestellung und ab Freitag, 13. April, auch in Apple Stores in Deutschland verfügbar sein. 

Ein Teil des Erlöses aller (PRODUCT)RED-Käufe geht direkt an den Global Fund gegen HIV/AIDS und ermöglicht Test-, Beratungs-, Behandlungs- und Präventionsprogramme mit einem besonderen Fokus auf die Eliminierung der Übertragung des Virus von Müttern auf ihre Babys. Seit der Partnerschaft mit (RED) im Jahr 2006 hat Apple mehr als 160 Millionen Dollar an den Global Fund gespendet und ist damit der größte Spendengeber der Organisation.

6. April: Der neue Mac Pro kommt wohl erst 2019

Das Geheimnis um den neuen Profi-Mac wurde gestern wenigstens ein bisschen gelüftet: Das gute Stück wird wohl kaum vor 2019 verfügbar sein. Dies berichten mehrere fachlich versierte Medien, unter ihnen heise.de.

Das Thema beschäftigt den professionellen Teil der Apple-Welt bereits seit Anfang 2017. Damals hatte das Unternehmen vor handverlesenen Bloggern und Journalisten angekündigt, dass es einen neuen Profi-Mac geben wird, der im Gegensatz zum obsoleten Mac Pro von 2013 modular aufgebaut und damit leicht erweiterbar sein soll. Mit seiner gestrigen Ankündigung will Apple offenbar verhindern, dass Profi-Nutzer Kaufentscheidungen weiter verzögern oder gar - schrecklicher Gedanke! -  in die falsche Richtung lenken.

5. April: iPhone-Nutzer bekommen Update mit verbessertem Akku-Management

Wie es um den Zustand ihres Akkus bestellt war, konnten iPhone-Nutzer lange nur über zusätzliche Diagnoseprogramme erfahren. Mit dem jüngst veröffentlichten iOS 11.3 gibt Apple Nutzern mehr Einblicke und auch eine lang erwartete Steuerungsoption. Die Neuerungen im Überblick:

- Akkustatus: 100 Prozent oder nur noch 90? Oder weniger? Ein Besuch in den Einstellungen unter "Batterie" gibt Aufschluss. Je näher sich der Akkuzustand an den optimalen 100 Prozent befindet, desto besser. Mit der Zeit - und je nach Nutzungsintensität - kann die maximale Restkapazität aber abnehmen. 

Laut Apple sollen nach 500 kompletten Ladezyklen noch rund 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität übrig sein. Allerdings hängt der tatsächliche Verschleiß stark vom Gebrauch des Geräts ab, berichtet "Mac & i" (Ausgabe 2/2018). Während manch ein Akku schon nach 18 Monaten stark gelitten hat, sind andere Energiespeicher nach drei Jahren noch in anständigem Zustand.

- Leistungsdrossel: Ende 2017 wurde bekannt, dass Apple bei Geräten mit in die Jahre gekommenen Akkus mit einer Leistungsdrosselung für Stabilität im täglichen Betrieb sorgt. Unerwartete Abstürze oder ein Ausschalten des Geräts sollen so verhindert werden. Der Grund: Bei Leistungsspitzen können verschlissene Akkus nicht die nötige Spannung liefern, und das Gerät versagt den Dienst. Mit iOS 11.3 können Nutzer nun auf eigene Gefahr diese angezogene Handbremse lösen.

Wird auf einem iPhone iOS 11.3 installiert, ist diese Drosselung laut Mac & i zunächst als Standard inaktiv. Erkennt das Leistungsmanagement von iOS aber unerwartete Leistungseinbrüche oder plötzliche Abstürze, wird eingegriffen. Prozessor und Grafikchip werden dann drastisch in ihrer Leistung gedrosselt. Die Drosselung lässt sich mit einem Tipp auf das blau markierte Wort "deaktivieren" ausschalten.

4. April: Apple sensibilisiert User für ihre persönlichen Daten

Apple setzt auf mehr Informationen über erhobene Daten und deren Nutzung. Mit dem Update auf iOS 11.3 und macOS 10.13.4 erscheint künftig ein neues Symbol mit ausführlichen Erklärungen, wenn Apple persönliche Daten erheben will. Der US-Konzern informiert dabei nicht nur darüber, welche Daten erhoben werden, sondern auch darüber, wozu dies geschieht, welche Dienste es betrifft und auch, wie Daten eventuell weitergegeben werden.

iOS 11.3 ist über die Einstellungen des Geräts (ab iPhones 5S, iPad mini 2 oder iPod touch 6. Generation) und hier unter "Allgemein/Softwareupdate" verfügbar. Mac-Nutzer rufen den Mac App Store auf und können die neue Version unter "Updates" herunterladen, sofern der Rechner nicht von allein darauf hinweist.

3. April: Bericht über Apples Chip-Pläne zieht Intel-Aktie in den Keller

Ein Medienbericht, wonach Apple ab dem Jahr 2020 eigene Prozessoren in seinen Mac-Computern einsetzen will, hat die Aktie des Chip-Riesen Intel am Montag auf Talfahrt geschickt. Das Papier verlor im späten US-Handel zeitweise rund neun Prozent. 

Apple nutzt seit über einem Jahrzehnt Intel-Chips in seinen Macs, während in Mobil-Geräten wie iPhones und iPads Prozessoren aus eigener Entwicklung eingesetzt werden. Sie basieren auf der Architektur des Chipentwicklers ARM, Apple steckt da aber auch viele eigene Technologien rein. Schon seit Jahren wurde spekuliert, der Konzern könnte auch bei den Mac-Computern auf eigenen Prozessoren umsteigen.

Intel verlor bereits das Rennen um den Platz in Smartphones und Tablets an die ARM-Welt - und setzt auf neues Geschäft mit Rechenzentren und Autoindustrie, während der PC-Markt über Jahre geschrumpft ist.

Bloomberg schränkte ein, das Projekt mit dem Codenamen "Kalamata" sei noch in einer frühen Phase. Ziel sei, die Apple-Geräte noch besser miteinander zusammenarbeiten zu lassen. Apple hat rund eine Milliarde Mobilgeräte mit dem Betriebssystem iOS im Markt - und zehn Mal weniger Macs. Deshalb wurden in den vergangenen Jahren bereits die Software der Computer zum Teil in Anlehnung an die iPhone-Bedienung angepasst und Apple führte bereits Funktionen ein, die nahtlos zwischen Mobil-Geräten und Macs wechseln lassen

31. März: Apple setzt EU-Datenschutzverordnung um

Apple setzt die EU-Datenschutzgrundverordnung um und gibt seinen Nutzern die Möglichkeit, ihre Daten einfacher einzusehen und herunterzuladen. Dafür wird unter anderem ein neuer Bereich im iCloud-Onlinedienst des Konzerns eingerichtet. Außerdem wird ausführlicher über Datenschutz und Privatsphäre sowie die Nutzung personenbezogener Daten informiert, wie Apple am Donnerstag ankündigte. 

Die EU-Datenschutzgrundverordnung greift ab dem 25. Mai. Theoretisch gilt sie in der Europäischen Union - global agierende Unternehmen wie Apple stellen aber ihr Vorgehen weltweit um. Am Vortag stellte auch Facebook seine Anpassungen vor.

Zu den weiteren Neuerungen gehört die Möglichkeit, ein Kundenkonto zeitweise zu deaktivieren. Ab diesem Punkt werden die Daten nicht mehr verarbeitet und man kann sich auch nicht mehr einloggen - außer mit einem speziellen Code, wenn man das Konto wieder reaktivieren kann. Zudem können Nutzer ihre Daten und Inhalte in einem maschinenlesbaren Format herunterladen, damit sie zu anderen Diensten verlagert werden können.

30. März: Apple veröffentlicht iOS 11.3

Nach einer gefühlt ewigen Beta-Phase hat Apple jetzt endlich das finale  iOS 11.3 veröffentlicht. Die Aufregung um die gedrosselte Leistung von iPhones mit abgenutzten Batterien zeigt Wirkung: "Version 11.3 bringt unter anderem die Möglichkeit, die Drosselung des iPhones bei schwächelnden Akkus zu deaktivieren",  lobt derstandard.at.

27. März: Apple präsentiert neues und günstigeres iPad-Modell für Schulen

Apple will mit einem verbesserten Modell seines iPad-Tablets stärker in Schulen Fuß fassen. Das Gerät unterstützt jetzt auch den Apple-Stift, der bisher nur mit den teureren Pro-Modellen funktionierte, kündigte der Konzern am Dienstag in Chicago an. 

Die neue iPad-Version wird in Deutschland ab 349 Euro verkauft und ist damit 50 Euro günstiger als das bisher günstigste iPad. In den USA bleibt der Startpreis bei 329 Dollar für Verbraucher und 299 Dollar für Schulen. 

Zudem gibt es neue Software, über die Lehrer mit ihren Klassen digital Arbeiten können. Für Schulen lässt Apple auch erstmal einen einfachen Profil-Wechsel auf den iPads zu - es reicht nur, Benutzername und Passwort einzugeben. Normalerweise sind iPhones und iPads fest an ein Apple-Nutzerprofil gebunden. Das kostenlose Speichervolumen auf Apples iCloud-Servern für Schüler wurde von bisher 5 Gigabyte auf 200 Gigabyte hochgeschraubt.

Die Kombination aus Stift und schnellem Prozessor soll auch Anwendungen wie zum Beispiel das digitale sezieren eines Froschs auf dem Bildschirm erlauben. Apple-Manager Greg Joswiak betonte, dass solche Anwendungen mit anderen in Schulen gängigen Computer-Geräten nicht möglich seien. Im für Apple wichtigen US-Markt hat inzwischen Google mit seinen günstigen Chromebook-Laptops und kostenlosen Web-Anwendungen für E-Mail oder Textverarbeitung die Führung übernommen.

22. März: Siri liest private Nachrichten laut vor - selbst bei gesperrtem Telefon

Das brasilianische Apple-Magazin macmagazine.com.br meldet einen brisanten Bug in iOS 11: Eine Schlamperei bei Apple macht es offenbar möglich, dass Außenstehende Zugriff auf Benachrichtigungen eines iPhones erhalten - selbst, wenn das Telefon gesperrt ist. Die Schwachstelle: Siri.

Auf den Befehl, Benachrichtigungen vorzulesen, liest die digitale Sprach-Assistentin eingelaufene Mitteilungen munter vor. Aufrufen kann diesen Befehl jeder, der das iPhone in der Hand hat - selbst, wenn es gesperrt ist. Die Einstellung, eine Vorschau der Benachrichtigungen nie oder nur im entsperrten Zustand zu bringen, nimmt Siri dabei einfach nicht zur Kenntnis. Sofortmaßnahme: Die Option "Siri im Sperrzustand erlauben" deaktivieren.

Apples Nachrichten-App, also SMS und iMessage-Nachrichten, sind von dem Bug offenbar nicht betroffen. Im Übrigen hat Apple versprochen, seinem geschwätzigen Sprach-Assistenten möglichst bald einen Maulkorb zu verpassen.

21. März: App Store: Telekom bringt Bezahl-Funktion per Mobilfunkrechnung

Telekom-Kunden können jetzt auch in Apples App Store per Mobilfunkrechnung zahlen. Die neu eingeführte Bezahl-Methode kann am iPhone, dem iPad oder in iTunes am Computer eingestellt werden. Dabei wird auch ermittelt, ob es sich um einen Laufzeitvertrag oder eine Prepaid-Karte handelt. Auch über welche Mobilfunknummer die Abrechnung durchgeführt werden soll, wählen Kunden hier aus.

Bezahlen per Rechnung funktioniert im iTunes Store, dem App Store und dem iBooks Store. Für Vertragskunden werden die Käufe in der monatlichen Rechnung ausgewiesen, bei Prepaidkunden wird der fällige Betrag sofort abgebucht.

Das Bonner Unternehmen ist nach O2 und Vodafone der letzte große deutsche Mobilfunkanbieter, der eine Bezahlung per Rechnung bei Apple anbietet. Bei anderen Diensten - unter anderem dem Google Play Store, Sony oder Spotify - können Kunden schon länger über die monatliche Rechnung zahlen.

19. März: Apple möchte seine Displays in Zukunft selbst entwickeln

Apple will laut einem Medienbericht nach eigenen Computerchips auch die Technologie der Displays seiner Geräte selbst entwickeln. Dem iPhone-Konzern sei es bereits gelungen, Prototypen kleiner Bildschirme für seine Computer-Uhr Apple Watch zu produzieren, schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Montag. Apples MicroLED-Technologie solle Displays hervorbringen, die ein leuchtenderes Bild bieten und zugleich dünner und stromsparender sein, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Bis die Technik in einem iPhone auftaucht, könnten aber noch drei bis fünf Jahre vergehen.

Apple habe neben der Forschung auch eine eigene kleine Produktionsstätte im kalifornischen Santa Clara unweit des Konzern-Hauptquartiers eingerichtet, um möglichst lange einen Wettbewerbsvorteil zu behalten. MicroLEDs seien viel schwieriger herzustellen als aktuelle Bildschirme. Jeder von Millionen Bildpunkten des Displays bestehe aus drei Leuchtdioden in den Farben Rot, Grün und Blau. Jede dieser winzigen LEDs müsse einzeln hergestellt und kalibriert werden. Apple könne in Santa Clara "eine Handvoll" MicroLED-Displays für die Watch produzieren, schrieb Bloomberg. Die Technologie sei aber so komplex, dass der Konzern das Projekt vor einem Jahr beinahe eingestellt habe.

Apple legt viel Wert darauf, auch die Hardware-Komponenten seiner Geräte selbst zu entwickeln, damit sie besser zu den geplanten Funktionen passen. Schon seit Jahren stecken in den iPhones, iPads und Computer-Uhren Chips aus eigener Entwicklung, während die meisten Hersteller von Android-Smartphones auf Prozessoren von der Stange zugreifen. Bei Displays musste sich Apple bisher komplett auf die Zulieferer verlassen, auch wenn die bei Samsung hergestellten OLED-Bildschirme des neuen iPhone X bereits weitgehend von Apple entworfen wurden.

16. März: Sicherheits-Risiko bei Apple -  knackt die GrayKey-Box iPhones?

Einer US-Firma ist es nach Erkenntnissen der IT-Sicherheitsfirma Malwarebytes gelungen, den Passwortschutz von Apples iPhone zu knacken. Ihr Gerät mit dem Namen GrayKey könne den Passcode der Geräte herausfinden, berichtete Malwarebytes am späten Abend. Das könne zwischen zwei Stunden und drei Tagen dauern.

Malwarebytes geht davon aus, dass GrayKey eine von Apple noch nicht entdeckte Software-Schwachstelle nutzt und nicht mehr funktionieren würde, wenn der Konzern sie schließlich stopft.

GrayKey wird von der 2016 gegründeten Firma Grayshift aus Atlanta produziert. Sie biete ihre Dienste nur Behörden an. Bisher wurde vor allem der Firma Cellebrite aus Israel die Fähigkeit zugeschrieben, den Passwortschutz von iPhones auszuhebeln. Auch in diesem Fall ist unklar, wie genau das funktioniert.

Während Cellebrite laut Medienberichten einen Preis von 5000 Dollar pro Gerät verlangt und man die iPhones der Firma zuschicken muss, gebe Grayshift die Technik direkt seinen Kunden in die Hand. Für 15 000 Dollar gebe es eine Version der GrayKey-Box, die lediglich mit Internet-Anbindung funktioniere und nur eine bestimmte Anzahl von Telefonen entsperren könne. Für 30 000 Dollar dagegen bekämen die Behörden ein GrayKey-Gerät ohne Einschränkungen, das auch keinen Internet-Zugang brauche.

13. März: Apple plant neues MacBook -  mit der Bildschirm-Auflösung des MacBook Pro

Im Netz kursieren bereits seit einiger Zeit Gerüchte, dass Apple noch in diesem Jahr ein neues MacBook auf den Markt bringen möchte. Das soll einem Bericht der Digitimes zufolge noch Ende des zweiten Quartals geschehen.

Demnach plant das US-Unternehmen, mit der Produktion des neuen MacBooks Ende Mai oder Anfang Juni zu starten. Zudem berichtet die Digitimes, dass Apple mit dem koreanischen Unternehmen LG Display arbeiten soll. Das neue Notebook soll dann die selbe Auflösung wie das MacBook Pro bekommen (2560 x 1600) und sich preislich an das MacBook Air orientieren.

Laut dem Bericht möchte Apple wohl sechs Millionen Stück produzieren - die Digitimes vermutet aber, dass es 2018 zunächst etwa vier Millionen sein werden.

9. März: Europäische Union: Globale Unternehmen wie Apple prellen die Gesellschaft um Einnahmen

"Die Europäische Union will noch in diesem Monat eine stärkere Besteuerung großer Internetkonzerne wie Apple oder Google auf den Weg bringen. "Die Menschen haben kein Verständnis dafür, dass große Konzerne Steuerschlupflöcher nutzen und damit die Gesellschaft um Einnahmen prellen", sagte EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici der Neuen Osnabrücker Zeitung vom Donnerstag. "Deshalb werden wir am 21. März Vorschläge für eine gerechtere Besteuerung von Digitalkonzernen vorlegen, insbesondere für die Giganten des Internets."

Derzeit gebe es in der EU Steuerausfälle in Ländern, "in denen multinationale Konzerne zwar echte Aktivitäten ausüben, aber oft kaum oder gar nicht physisch präsent sind", sagte Moscovici. Unternehmen wie Apple, Google oder Facebook versteuerten derzeit" nur rund neun Prozent ihres Gewinns in Europa, die herkömmliche Wirtschaft aber 23 Prozent", sagte der Wirtschaftskommissar. Das habe "mit Gerechtigkeit nichts zu tun". Er sei "optimistisch, dass sich das ändern wird", fügte er hinzu. Darauf werde die EU-Kommission "auch international über die OECD hinwirken."

Demnach will Brüssel künftig Faktoren wie "die Höhe der Einnahmen aus digitalen Transaktionen, die Zahl der Nutzer einer digitalen Plattform oder das über eine digitale Plattform bei den Nutzern gesammelte Datenvolumen" zur Besteuerung heranziehen. Ziel sei, "die gravierendsten Lücken in unseren Körperschaftsteuersystemen bei der digitalen Besteuerung zu schließen", sagte Moscovici. Zugleich sollten unnötige Belastungen für Unternehmen durch ein Flickwerk nationaler Maßnahmen im Binnenmarkt vermieden werden.

Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien hatten im September vorgeschlagen, Internetfirmen künftig nach Umsatz und nicht mehr nach Gewinn zu besteuern. Damit soll verhindert werden, dass die Konzerne Gewinne in Europa kleinrechnen oder in Niedrigsteuerländer verschieben und der Fiskus weitgehend leer ausgeht.

Erst am Montag hatten außerdem die Finanzminister der Länder Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien unterstützt von der EU-Kommission einen Brief zum Thema an die G20-Präsidentschaft geschickt. Darin mahnten sie eine dringliche Diskussion über die Besteuerung von Internetgiganten beim G20-Finanzministertreffen am 19. und 20. März in Buenos Aires an.

8. März: Kind sperrt der Mutter versehentlich das iPhone - für satte 47 Jahre

In Shanghai hat eine Mutter ihrem zweijährigen Kind ihr iPhone gegeben, um Videos darauf zu schauen. Als die Mutter das Smartphone das nächste Mal in den Händen hält, stellt sie fest: Das iPhone ist für eine Zeitspanne von 25 Millionen Minuten gesperrt. Dies berichtet die Southern China Morning Post. Offenbar hatte das Kind unkontrolliert auf das Display gedrückt, als nach dem Sperrcode gefragt wurde - und mit jeder falschen Eingabe verlängert sich die Zeitspanne, für die das Handy gesperrt wird.

Auch der Apple-Store konnte der verzweifelten Mutter nicht helfen. Sie könne entweder 47 Jahre lang warten oder müsse das Handy zurücksetzen. Allerdings gingen dann alle Daten verloren, denn die Frau hatte zuvor kein Backup eingerichtet. Wie die Frau sich letztlich entschied, ist bislang nicht bekannt - doch immerhin dürfte diese Nachricht viele Nutzer dazu ermahnen, ihre Daten als Backup zu sichern.

5. März: Analyst ermittelt die Nutzungsdauer von Apple-Geräten

Apple hat bereits vor zwei Jahren eigene Prognosen mit einer ungefähren Nutzungszeit von drei Jahren bei iPhones, iPads sowie Apple watches und vier Jahren bei Macs und Apple TV-Boxen bekanntgegeben.

Der Asymco-Analyst Horace Dediu hat die Daten jetzt genauer berechnet. Seiner Analyse nach werden Apple-Geräte im Schnitt vier Jahre und drei Monate verwendet. Seinen Daten nach ist die Lebensdauer in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Im Vergleich zum Frühjar 2008 hat sie sich innerhalb der Dekade mehr als vervierfacht. Der Analyst berücksichtigt auch die Weiterverwendung von Apple-Geräten - etwa nach dem Verkauf durch den Erstnutzer.

Die Lebensspanne von knapp über 4 Jahren passt in die aktuelle Supportstrategie von Apple. Das aktuelle Betriebssystem iOS 11 läuft auf dem im September 2013 erschienen iPhone 5s - ob das kommende iOS 12 das Gerät noch unterstützt ist fraglich.

2. März: iPhone-Blitz hat ein Kälte-Problem

Offenbar macht der strenge Winter einigen iPhones der neueren Generationen ziemliche Schwierigkeiten: Laut heise.de streiken Blitz und Videolicht beim iPhone X und iPhone 8, sobald die Temperatur einen bestimmten Punkt unterschreitet - es müssen nicht einmal Minusgrade sein. Apps scheinen unterschiedlich auf das Problem zu reagieren. Die Taschenlampe ist offenbar nicht betroffen.

1. März: Woran Sie gefälschte Apple-Rechnungen erkennen können

Betrüger versuchen aktuell mit gut gemachten Fälschungen von Apple-Rechnungen an persönliche Daten von iTunes-, App-Store- oder Apple-Music-Kunden zu gelangen. Oft werden darin hohe Rechnungsbeiträge aufgeführt, die Empfänger zur Reaktion - und damit zur Eingabe ihrer Daten - bringen sollen. In einem aktualisierten Support-Dokument gibt das Unternehmen Tipps, wie man betrügerische Mails von echten Apple-Rechnungen unterscheidet:

Auf korrekte Daten achten: Betrüger haben im seltensten Fall die korrekte Rechnungsadresse.

Kaufhistorie prüfen: Stimmen die Angaben in der Rechnung nicht mit denen im offiziellen App Store oder iTunes Store überein, ist die Rechnung höchstwahrscheinlich ein Betrugsversuch.

Datenabfrage: Laut Apple fragen echte Rechnungsmails des Unternehmens niemals nach persönlichen Daten wie der vollständigen Kreditkartennummer, Details zu Familienmitgliedern oder der Kontrollnummer der Kreditkarte (CCV).

Aktualisierungen: Ist in vermeintlichen Mails von Apple die Rede davon, dass Nutzer ihre Konten- oder Zahlungsinformationen aktualisieren sollen, darf das nur in den Geräteeinstellungen von iPhone, iPad, iPod touch, dem App Store oder via iTunes auf dem Computer passieren. Niemals sollten Kunden auf Links in E-Mails klicken, um ihre Daten auf einer Webseite zu aktualisieren. Dabei könnte es sich um gut nachgebaute, aber gefälschte Webseiten handeln, die nur dazu dienen, wichtige Daten abzugreifen.

28. Februar: Asiatische Smartphone-Anbieter kupfern iPhone X-Design ab

In manchen Tech-Blogs wurde die Aussparung für Sensoren am oberen Bildschirmende von Apples iPhone X belächelt - aber asiatische Hersteller kopieren die umstrittene Design-Entscheidung mit Begeisterung. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona wurden mehrere Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android mit großen Bildschirmen, aber auch den markanten "Display-Ohren" präsentiert. Statt der diversen Sensoren zur Gesichtserkennung wie bei Apple sind in der schwarzen Aussparung bei ihnen allerdings wie gewohnt Lautsprecher und Frontkamera untergebracht.

Als namhaftester Hersteller griff Asus die Form bei seinem neuen ZenFone 5 auf. Die Lücke sei 26 Prozent kleiner als beim iPhone X, hob das Unternehmen aus Taiwan hervor. In Barcelona zeigte aber auch mindestens ein halbes Dutzend im Westen unbekannter Marken mit Namen wie Leagoo, Oukitel oder Ulefone Modelle im Design des iPhone X. Dabei wird nicht nur Apple kopiert: Das Leagoo S9 lieh sich das Aussehen vom iPhone und den Namen vom aktuellen Top-Modell des Smartphone-Marktführers Samsung. 

Die Preise gehen weit auseinander: Das Ulefone X soll 160 Dollar kosten, das Symbol X von Hotwav nur 85 Dollar. Dieser Preis könnte noch vom Blackview A30 unterschritten werden, das besonders billig und plastikhaft wirkt - aber dafür selbst die Benutzeroberfläche des iOS-Systems von Apples iPhones nachahmt. Nach Auskunft von Blackview-Mitarbeitern steht ein Preis aber noch nicht fest. Zum Vergleich: Das technisch hochgerüstete iPhone X kostet in den USA ab 999 Dollar vor Steuern und in Europa ab 1149 Euro.

27. Februar: Apple plant offenbar ein Riesen-iPhone für den Herbst

Die Hinweise darauf, dass Apple ein iPhone mit deutlich größerem Bildschirm auf den Markt bringen will, verdichten sich. Für die nächste Aktualisierung der Modellpalette im Herbst sei ein Gerät mit 6,5 Zoll Bildschirmdiagonale geplant, schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Montagabend unter Berufung auf informierte Personen. Dazu solle es ein neues Modell in der Größe des aktuellen Flaggschiffs iPhone X geben, sowie ein günstigeres Telefon mit einigen innovativen Funktionen der teureren Geräte wie der Gesichtserkennung.

Apple führe gerade Produktionstests mit Zulieferern durch, hieß es. Zugleich schränkte Bloomberg ein, dass sich die Pläne noch ändern könnten. Einer der Autoren des Berichts ist Mark Gurman, der schon vor seinem Job bei Bloomberg als Blogger frühzeitig diverse Apple-Neuheiten enthüllen konnte. Apple kommentiert solche Berichte grundsätzlich nicht.

Das Gehäuse des größten neuen iPhone-Modells mit 6,5-Zoll-Bildschirm werde in etwa die Abmessungen des heutigen iPhone 8 Plus haben - aber das Display praktisch die gesamte Frontseite ausfüllen. Darauf werde man auch zwei Apps nebeneinander laufen lassen können, wie heute auf einem iPad-Tablet. Das iPhone X hat einen 5,8 Zoll großen Bildschirm. Der ebenfalls für gute Quellen bekannte Branchenanalyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities hatte bereits im Januar geschrieben, Apple plane neben einer aktualisierten Auflage des iPhone X auch ein größeres iPhone X Plus sowie ein günstigeres Telefon mit einem 6,1 Zoll großen LCD-Bildschirm statt der kostspieligeren OLED-Displays.

Apple habe in den neuen Modellen auch eine umprogrammierbare eingebaute E-SIM statt der üblichen Einsteck-Karten verwenden wollen, schrieb Bloomberg. Aber einige Netzbetreiber sperrten sich dagegen und Apple brauche ihre Unterstützung, hieß es. In einigen Regionen könne das größere Modell stattdessen mit zwei SIM-Kartenslots kommen.

Seit Monaten wird spekuliert, wie gut sich das mehr als 1000 Euro teure iPhone X auf Dauer verkauft. Apple nennt keine Verkaufszahlen für einzelne Modelle. Ein Sprung beim durchschnittlichen iPhone-Preis im Weihnachtsquartal spricht zwar für einen hohen Anteil des iPhone X im Produktmix - doch wird für das aktuelle Vierteljahr mit einem deutlichen Rückgang gerechnet. Das günstigere iPhone 8 sieht unterdessen immer noch genauso aus wie die 6er-Reihe aus dem Jahr 2014. Damit solle in diesem Jahr Schluss sein und auch das preiswertere neue Modell werde das Design des iPhone X bekommen, schrieb Bloomberg. Es werde aber einen Rahmen aus Aluminium statt des Edelstahls der teureren Versionen haben.

24. Februar: Globalisierungs-Gegner von Attac demonstrieren immer noch vor in Apple Stores

Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Aktivisten von Attac hatten im vergangenen Dezember mehrere Apple Stores in Frankreich besetzt, darunter das Geschäft im Pariser Opernviertel, was zur Evakuierung und zur vorübergehenden Schließung des Ladens führte.

Apple Frankreich war zunächst nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen. Attac teilte mit, Aktivisten könnten nun weiter in Apple Stores gegen "Steuertricks des Konzerns" demonstrieren. 

Die EU-Kommission hatte schon vor längerem eine Steuerregelung Irlands für den Konzern als illegal eingestuft, das Land muss nun gut 13 Milliarden Euro an Steuern eintreiben. Irland und Apple wehren sich vor Gericht gegen die Brüsseler Entscheidung. Apple hat in dem Steuerstreit stets darauf verwiesen, man halte sich an das geltende Recht und zahle vor allem in den USA Steuern, weil dort die eigentliche Wertschöpfung der Apple-Produkte stattfinde. Man sei inzwischen mit Abstand der größte Steuerzahler der Welt.

20. Februar: Apple bringt Notfall-Update wegen indischer Textbombe

Apple hat am Montagabend ein Notfall-Update veröffentlicht, um einen unschönen Bug zu beheben. iPhone, iPad und iPod touch ließen sich nämlich mit einer bestimmten Zeichenfolge - Medienberichten zufolge könnten es Zeichen der indischen Sprache Tegulu sein - zum Absturz bringen oder in eine Endlosschleife zwingen. Dazu mussten die Zeichen lediglich per Nachricht aufs Gerät geschickt werden. Auch wenn die Zeichen in einem Namen versteckt oder über Facebook verbreitet wurden, konnte dies zum Absturz der Geräte führen.

Diese "Textbomben" entschärft Apple jetzt per iOS 11.2.6 und dem macOS High Sierra 10.13.3 Supplemental Update. Nutzern von iPhone und iPad wird geraten, das Update umgehend einzuspielen.

Sowohl Facebook als auch Twitter hatten kurz zuvor ebenfalls auf den Bug reagiert und bestimmte Schriftzeichen auf ihre Spam-Liste gesetzt, so dass diese nicht mehr verbreitet werden können.

19. Februar: Twitter stoppt App für Macs

Nutzer von Apple-Rechnern müssen künftig auf ein von Twitter selbst zur Verfügung gestelltes Programm zur Installation des Kurznachrichtendienstes verzichten. Die entsprechende App für macOS werde ab sofort nicht mehr zum Download angeboten, teilte Twitter mit. Für bestehende Installationen gebe es außerdem nur noch bis Mitte März einen technischen Support. 

Twitter begründet den Schritt mit Bemühungen, das Nutzererlebnis unabhängig vom Betriebssystem einheitlicher gestalten zu wollen. Das Unternehmen empfiehlt, den Dienst auf Macs im Browser über die Twitter.com-Seite zu nutzen. Alternativ steht auch die hauseigene Web-Anwendung Tweetdeck kostenlos zur Verfügung.

16. Februar: Indische Textbombe führt zu  iPhone-Abstürzen

Medienberichten zufolge kann das Eintippen eines bestimmten Zeichens der indischen Sprache Telugu das Betriebssystem diverser Apple-Geräte abstürzen lassen. SPIEGEL ONLINE berichtet, dass der italienische Techblog Mobile World den Fehler entdeckt habe. Danach seien zahlreiche Anwendungen auf den Betriebssystemen MacOS, iOS und watchOS betroffen - unter anderem die Notizen-App, WhatsApp, der Facebook-Messenger und Browser wie Safari, Firefox und Chrome. In Europa dürfte dass fragliche Zeichen nicht weit verbreitet sein, doch weltweit sprechen fast 80 Millionen Menschen Telugu.

Mittlerweile hat Apple laut Heise.de die Textbombe erkannt und kündigt eine baldige Entschärfung an.

15. Februar: Warren Buffett erhöht seine Apple-Beteiligung

US-Staranleger Warren Buffett setzt weiter in großem Stil auf den iPhone-Hersteller Apple. Im vierten Quartal baute seine Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway ihren Anteil an dem kalifornischen Tech-Riesen um 23 Prozent auf rund 165 Millionen Aktien aus, wie am Mittwoch (Ortszeit) aus einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht hervorging. Die Beteiligung hatte zuletzt einen Wert von etwa 28 Milliarden Dollar und löste damit die US-Großbank Wells Fargo als Top-Position in Buffetts Portfolio ab. 

Nicht nur in iPhone-Macher Apple investiert Warren Buffet: Zudem legte Berkshire Hathaway einen Anteil im Wert von zuletzt rund 360 Millionen Dollar am Pharmakonzern Teva offen. Vom IT-Urgestein IBM hat Buffett hingegen genug - die Beteiligung schrumpfte im Schlussquartal um 94 Prozent auf nur noch zwei Millionen Aktien im Wert von gut 300 Millionen Dollar. 2011 hatte Berkshire Hathaway mehr als zehn Milliarden Dollar in den seit langem unter Umsatzschwund leidenden Computer-Dino gesteckt. Das Investment entpuppte sich jedoch als Flop - so etwas kommt selbst bei Buffett mal vor.

13. Februar: Hat ein Praktikant den Quellcode geklaut?

Der auf der Plattform GitHub veröffentlichte iOS-Quellcode von Apple stammt offenbar von einem Praktikanten. Er soll den Code während seines Praktikums im Jahr 2016 entwendet und zunächst nur mit einigen Freunden geteilt haben, wie US-amerikanische Medien berichten. Zwar hätte er mit seinen Freunden vereinbart, den Code nicht zu veröffentlichen. Doch offenbar geriet die Situation letztlich außer Kontrolle, sodass der Code in fremde Hände und schließlich ins Internet geriet. Apple hat sich bislang nicht zu den neuen Entwicklungen geäußert.

12. Februar: Polizei warnt vor Phishing-Mails

Mit gefälschten Kaufbestätigungen aus dem iTunes-Store versuchen Betrüger, Nutzern ihre Apple-ID zu entlocken. Derzeit würden für solche Phishing-Mails insbesondere Namen bekannter Musikstreaming-Dienste missbraucht, warnt das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen.

Die Nachrichten sollen den Empfänger, der nichts bestellt oder abonniert hat, aus der Reserve locken. Das Kalkül der Täter: Der Nutzer klickt direkt auf Links wie "Abonnement beenden" oder "Cancel purchase" in der Mail. Die führen jedoch auf eine perfekt gefälschte Apple-Seite, wo dann Apple-ID- und Passwort abgefischt werden sollen.

Um den Handlungsdruck zu erhöhen, wird in den Mails angemerkt, dass es einen Fremdzugriff aufs eigene Apple-Konto gegeben haben könnte.

Am besten löschen Empfänger solche Mails gleich. Außerdem rät das LKA unbedingt zum Einrichten der Zweifaktor-Authentifizierung für die Apple-ID. Dann haben Angreifer selbst mit Passwort keinen Zugriff auf das Konto, weil bei der Anmeldung zusätzlich ein Überprüfungscode eingegeben werden muss, der dem Nutzer etwa auf seinem Smartphone angezeigt wird.

9. Februar: iOS-Quellcode im Netz geleakt. Was sagt Apple?

Experten sprechen vom "größten Leak in der Geschichte": Auf der Plattform GitHub wurde ein iOS-Quellcode veröffentlicht. Dieser Quellcode für iOS 9 ist fester Bestandteil des Sicherheitsmodus' für iPhone und iPad, sobald diese eingeschaltet werden. Durch den Quellcode-Leak könnten nun Sicherheitslücken entstehen, da der Code frei zugänglich ist und somit auch Hacker nach Schwächen darin suchen können.
Apple hingegen sagte jüngst in einem Statement gegenüber TechCrunch, der Quellcode sei veraltet. Die Sicherheit der iPhones hinge zudem nicht vollständig von diesem Teil des Codes ab, bestehe das iPhone doch aus verschiedenen Schichten von Hardware und Software, die zur Sicherheit beitragen. Zudem handele es sich um einen Quellcode, den Apple vor dreieinhalb Jahren nutzte.

Apple startet den Verkauf seines HomePod-Lautsprechers

Apple hat am Freitag seinen vernetzten Lautsprecher HomePod in den Handel gebracht und steigt damit in einen bisher von Sonos, Amazon und Google besetzten Markt ein. Ähnlich wie bei der Konkurrenz kann der HomePod Musik abspielen und auf Sprachbefehle reagieren. Apple will bei den Nutzern allerdings mit einer besseren Sound-Qualität als bei den Rivalen punkten. Der Preis ist mit 350 Dollar deutlich höher als bei den meisten Konkurrenz-Lautsprechern.

Als erste konnten am Freitag Kunden in Australien den HomePod ausprobieren, er kommt zum Debüt auch in Großbritannien und den USA auf den Markt. Der Start in Deutschland und Frankreich ist ohne konkreteren Termin für Frühjahr angekündigt.

Apple hatte den HomePod erstmals im Juni vorgestellt und wollte ihn ursprünglich noch bis Ende vergangenen Jahres herausbringen. Der Konzern konnte den Zeitplan jedoch nicht halten. Laut Medienberichten brauchte die Software länger - und an ihr wird weitergearbeitet. So ist zum Start ist die angekündigte Möglichkeit, zwei HomePods zu einem Paar zusammenzuschalten, noch nicht vorhanden. Und auch die Software AirPlay 2, mit der mehrere Lautsprecher in verschiedenen Räumen besser gesteuert werden können, ist noch nicht fertig. Die Funktionen sollen per Software-Update nachgereicht werden.

Apple arbeitete an dem HomePod bereits seit sechs Jahren und betont, dass es zuallererst ein Gerät für hochwertige Musik-Wiedergabe sein soll. Die HomePod-Software soll den Klang automatisch an die Akustik des Raums anpassen. In dem zylindrischen Lautsprecher steckt ein Ring aus sieben Hochtönern, die für einen räumlichen Sound zuständig sind.

8. Februar: iPhone-Verkaufsverbot - Qualcomm und Apple landen vor Gericht

Der Chiphersteller Qualcomm will Apple den Verkauf seiner neuen iPhone-Modelle in Deutschland verbieten lassen - seit Donnerstag verhandelt das Münchner Landgericht darüber. Qualcomm wirft Apple vor, in seinen Smartphones patentrechtlich geschützte Technologien zu verwenden, ohne dafür zu zahlen.

Beide Konzerne sind in Kalifornien zuhause - auch dort streiten sich beide Parteien vor Gericht. Die deutschen Gerichte gelten im Vergleich zu amerikanischen aber als schneller und freundlicher gegenüber Patentinhabern - auch deshalb hat Qualcomm in München und in Mannheim zwei weitere Klagen eingereicht.

In dem Streit klagte zunächst Apple mit dem Vorwurf, der Halbleiter-Spezialist verlange zu viel für Patentlizenzen und forderte eine Milliarde Dollar Rabatt-Zahlungen, die Qualcomm zunächst zugesagt habe, dann aber zurückgehalten habe. Der Chip-Hersteller konterte, Apple verfälsche Tatsachen und habe Regulierer zu Attacken angestachelt. Im Juli 2016 warf Qualcomm in weiteren US-Klagen Apple die Verletzung von sechs Patenten vor und will die Einfuhr von iPhones mit Intel-Funkchips in die USA verbieten lassen. Qualcomm-Chips sorgen in den meisten Smartphones für die Funkverbindung. Erst seit zwei Jahren baut Apple in einen Teil der iPhone-Modelle - die vor allem in Europa verkauft werden - Chips von Intel ein. 

Bei den Klagen in Deutschland geht es aber auch um eine Technologie, mit der der Stromverbrauch eines Smartphones an die momentane Aufgabe angepasst wird. Dazu gehört auch eine Methode, bei einer Videoübertragung mehrere Datenübertragungsspuren zu bündeln. Wegen angeblicher Patentverletzung will Qualcomm einen Einfuhr- und Verkaufsstopp für iPhones in Deutschland erreichen und verlangt auch Schadenersatz. Apple beantragte, die Klage abzuweisen. Zum Auftakt des Prozesses wurde ein Streitwert von 20 Millionen Euro festgesetzt.

7. Februar: Brüssel recherchiert zum Kauf der Musikerkennungs-App Shazam

Die EU-Kommission hat Bedenken gegen die Übernahme der populären Musikerkennungs-App Shazam durch Apple geäußert. Es bestehe die Sorge, dass die Übernahme nachteilige Auswirkungen auf den Wettbewerb habe, erklärte die Kommission am Dienstag in Brüssel. Deshalb werde die Behörde die geplante Übernahme auf Bitte der EU-Länder Österreich, Frankreich, Italien, Spanien und Schweden sowie von Norwegen und Island prüfen.

Apple und Shazam hatten im Dezember mitgeteilt, dass der iPhone-Hersteller die Musikerkennungs-App aufkauft. Branchenexperten zufolge liegt der Kaufpreis bei etwa 400 Millionen Dollar (322 Millionen Euro).

Mit dem Deal will der US-Konzern seinen Musikstreamingdienst Apple Music voranbringen, der nach wie vor deutlich hinter dem Marktführer Spotify zurückliegt. Das in London ansässige Shazam hilft Musikfreunden weiter, die ein Lied aus dem Radio, in der Bar oder auf der Party mögen, aber nicht wissen, um welches es sich handelt. Die Smartphone-App identifiziert den Titel und verweist dann sogleich auf Internetseiten, wo er gegen Zahlung gehört werden kann.

Apple-ID-Phishing durch gefakte  iTunes-Bestätigungen

Mit gefälschten Kaufbestätigungen aus dem iTunes-Store versuchen Betrüger, Nutzern ihre Apple-ID zu entlocken. Derzeit würden für solche Phishing-Mails insbesondere Namen bekannter Musikstreaming-Dienst missbraucht, warnt das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen. Die Nachrichten sollen den Empfänger, der nichts bestellt oder abonniert hat, aus der Reserve locken. Das Kalkül der Täter: Der Nutzer klickt direkt auf Links wie "Abonnement beenden" oder "Cancel purchase" in der Mail. Die führen jedoch auf eine perfekt gefälschte Apple-Seite, wo dann Apple-ID- und Passwort abgefischt werden sollen.

Um den Handlungsdruck zu erhöhen, wird in den Mails angemerkt, dass es einen Fremdzugriff aufs eigene Apple-Konto gegeben haben könnte. Am besten löschen Empfänger solche Mails gleich. Außerdem rät das LKA unbedingt zum Einrichten der Zweifaktor-Authentifizierung für die Apple-ID. Dann haben Angreifer selbst mit Passwort keinen Zugriff auf das Konto, weil bei der Anmeldung zusätzlich ein Überprüfungscode eingegeben werden muss, der dem Nutzer etwa auf seinem Smartphone angezeigt wird.

5. Februar: iPhone X zickt als Telefon - bei Anruf Schwarz

Neuer Ärger für Apple: Medienberichten zufolge scheint ausgerechnet sein Smartphone-Flaggschiff iPhone X sich manchmal zu weigern, Anrufe entgegen zu nehmen. "Das Telefon klingelt, der Bildschirm bleibt dunkel", nörgelt beispielsweise Spiegel Online. Die alte Klischee-Frage "Kann man denn damit auch telefonieren?" muss so mancher Benutzer im Moment wohl mit einem resignierten "Manchmal" beantworten.

2. Februar: Apple präsentiert Rekordzahlen - doch die Prognose bleibt unter den Erwartungen

Apple ist nach Berechnungen von Marktforschern dank dem Erfolg des neuen iPhone X im vergangenen Weihnachtsgeschäft erneut an die Spitze im Smartphone-Markt vorgestoßen. Der iPhone-Konzern sei knapp am Dauer-Marktführer Samsung vorbeigezogen, erklärte die Marktforschungsfirma Strategy Analytics in der Nacht zum Freitag. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Apple im Weihnachtsquartal Samsung überholt - im restlichen Jahresverlauf die Krone aber wieder abgeben muss.

Der Gewinn von Apple durch das iPhoneX im Weihnachtsgeschäft stieg im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf gut 20 Milliarden Dollar. Den bisherigen Rekord hatte Apple im Weihnachtsquartal 2015 mit 18,4 Milliarden Dollar Gewinn erzielt. Zugleich ging der iPhone-Absatz aber im Jahresvergleich um eine Million Geräte auf 77,3 Millionen zurück. Das könnte daran gelegen haben, dass das iPhone X erst im November statt wie sonst üblich schon im September in den Handel kam.

Die Prognose für Apple für das laufende Vierteljahr verfehlte zugleich die Erwartungen der Analysten. Das könnte darauf hinweisen, dass sich das iPhone X nach dem ersten Schub nun doch schlechter verkauft als gedacht. Apple rechnet für das angebrochene Quartal mit Erlösen in einer Spanne zwischen 60 und 62 Milliarden Dollar. Analysten hatten eher mit 65 Milliarden gerechnet. Von Januar bis März 2017 hatte Apple einen Umsatz von knapp 53 Milliarden Dollar verbucht.

1. Februar: Apple setzt der Messenger-App "Telegram" den Stuhl vor die Tür

Die Kurzmitteilungs-App Telegram ist aus dem App Store von Apple entfernt worden. Gründer Pawel Durow schrieb am Donnerstag bei Twitter, man sei von dem iPhone-Konzern darauf hingewiesen worden, dass über die zwei Versionen der App unangemessene Inhalte verbreitet worden seien. Deshalb habe Apple sie von der Download-Plattform verbannt. "Wir rechnen damit, dass die Anwendungen in den App Store zurückkehren, wenn wir Schutzmechanismen eingeführt haben", erklärte Durow aus Zürich.

Von Apple gab es zunächst keinen Kommentar dazu. Durow ließ auch offen, um welche Art von Inhalten es dabei gegangen sei. Telegram war in der Vergangenheit wiederholt wegen der Verbreitung von Terror-Propaganda kritisiert worden. Zugleich sehen die App-Store-Regeln strikte Einschränkungen für die Verbreitung nicht jugendfreier Inhalte vor.

Durow hatte zunächst den russischen Facebook-Klon VKontakte gegründet, gab die Kontrolle über die Firma jedoch unter dem Druck des Kreml ab. Mit Telegram gründete er danach einen Messaging-Dienst, der mit effizienter Verschlüsselung wirbt. IT-Sicherheitsexperten äußerten allerdings immer wieder Zweifel daran, wie robust die hauseigenen Krypto-Algorithmen von Telegram sind. Durows Firma hat keinen festen Sitz, sondern die Mitarbeiter ziehen von einer Stadt zur anderen.

Apple könnte einem Gewinnrekord einfahren

Apple präsentiert am Donnerstag (ab 22.30 Uhr MEZ) seine Zahlen für das Weihnachtsquartal und könnte dabei bisherige Rekorde brechen. So trauen Analysten dem Konzern zu, die zwei Jahre alte Bestmarke von 18,4 Milliarden Dollar beim Quartalsgewinn zu übertreffen. Den Ausschlag dafür könnte das neue iPhone X geben, das teurer als bisherige Apple-Telefone ist.

Mit noch größerer Spannung wartet der Markt aber auf die Prognose von Apple für das laufende Vierteljahr. Zuletzt häuften sich Medienberichte und Analysten-Einschätzungen, wonach Apple die Produktion des iPhone X zurückfahren werde, weil es sich nicht so gut verkaufe wie erwartet. Solche Einschätzungen auf Basis von Informationen aus der Zuliefererkette lagen in der Vergangenheit auch schon daneben. Die Apple-Prognose könnte da für mehr Klarheit sorgen, auch wenn der Konzern sich traditionell nicht zum Absatz einzelner Modelle äußert.

Zugleich gab es auch gegenteilige Signale. So kam die Marktforschungsfirma Counterpoint zu dem Schluss, dass sich im US-Weihnachtgeschäft das iPhone X doppelt so gut verkaufte wie die ebenfalls neuen, aber günstigeren Modelle der 8er-Serie. Beim iPhone X füllt das Display fast die gesamte Frontseite aus und der Fingerabdruck-Scanner zum Entsperren wurde durch Gesichtserkennung ersetzt. Das Telefon ist mit einem Preis ab 1149 Euro dafür auch besonders teuer. Laut Medien und Analysten will Apple im Herbst weitere Modelle in dem Design vorstellen, während das ursprüngliche iPhone X nach einem Jahr aus der Produktion gehen könnte.

Die Geschäftszahlen des Weihnachtsquartals könnten auch dadurch beeinflusst werden, wann und wie Apple die anstehende Steuerzahlung von 38 Milliarden Dollar für seine gewaltigen Auslandsgewinne verbucht. Nach der Steuerreform muss die Abgabe im Gegensatz zu früher unabhängig davon bezahlt werden, ob das Geld in die USA gebracht wird. Apple kündigte aber bereits an, den Großteil der Auslandsreserven von zuletzt gut 250 Milliarden Dollar ins Heimatland zu bringen.

30. Januar: Apple kürzt Produktion des iPhone X - angeblich um 50 Prozent

Apple kürzt laut Medienberichten die Produktion des iPhone X um die Hälfte - wegen schwacher Nachfrage. Wie die japanische Zeitung Nikkei sowie das Wall Street Journal am Dienstag berichteten, sollen im ersten Quartal des Jahres nur noch 20 statt 40 Millionen dieser Smartphones hergestellt werden.

Unter Berufung auf Insider berichtete das Wall Street Journal zudem, dass der US-Konzern die Bestellungen von Bauteilen für das iPhone X um 60 Prozent zusammengestrichen habe.

Apple will am Donnerstag seine Geschäftszahlen für das letzte Quartal 2017 vorlegen. Dann wird sich das Unternehmen vermutlich auch erstmals zum Absatz seiner jüngsten iPhone-Version äußern.

26. Januar: 32-Bit-Apps droht das Aus beim Mac

Auf iOS-Geräten laufen 32-Bit-Apps seit dem Sprung auf iOS 11 bereits nicht mehr. Bald könnte es auch auf dem Mac soweit sein, berichtet Mac & i. Denn die Vorabversion für die nächste macOS-Ausgabe 10.13.4 warnt Nutzer von 32-Bit-Apps davor, das diese in Zukunft mit macOS inkompatibel sein werden. Entwickler dürfen bereits seit Anfang Januar Apps nur noch in 64-Bit-Ausführung in den Mac App Store einreichen. Entwicklern, die ihre Apps außerhalb des Stores anbieten, rät Apple ebenfalls zur Bereitstellung von 64-Bit-Versionen ihrer Programme. 

Der Umstieg auf reine 64-Bit-Apps unter iOS hatte im Herbst 2017 dazu geführt, dass viele ältere Programme, darunter auch etliche bekanntere Spiele, nicht mehr auf iPhone und iPad laufen - selbst wenn Nutzer sie einst gegen Geld im App Store gekauft haben. Auch auf dem Mac würde durch eine Ende der 32-Bit-Unterstützung vielen älteren Programmen und Spielen das Aus drohen.

25. Januar: Apple mit Sicherheits-Updates für macOS und iOS

Patchtag bei Apple: Das Unternehmen hat Version 11.2.5 seines Betriebssystems iOS für iPad, iPhone und den iPod touch veröffentlicht. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät zur schnellen Installation, da zahlreiche Sicherheitsverbesserungen enthalten sind. Unter anderem können Geräte nach dem Update nicht mehr über manipulierte Nachrichten zum Absturz gebracht werden. 

Ebenfalls an Bord: Unterstützung für Apples neuen vernetzten Lautsprecher Homepod. Nicht enthalten sind Optionen für mehr Informationen über den Batteriestatus von iPhones und eine Möglichkeit zum Ein- und Ausschalten der Leistungsdrosselung bei älteren iPhones. Sie sollen mit iOS 11.3 kommen, teilte Apple mit.

Für den Mac schiebt Apple Updates für macOS El Capitan, Sierra und High Sierra nach. Sie sollen unter anderem die Meltdown-Sicherheitslücke der verbauten Prozessoren schließen und bringen weitere Sicherheitsverbesserungen mit sich. Die Updates lassen sich über den Mac App Store herunterladen. Dort gibt es auch die jüngste Version des Safari-Browsers, der ebenfalls um eine Sicherheitslücke bereinigt wurde.

24. Januar: Apple-Chiphersteller Qualcomm soll fast eine Milliarde Euro Strafe an die EU zahlen

Der US-Chiphersteller Qualcomm soll in Europa wegen Verstößen gegen Wettbewerbsregeln eine Strafe in Höhe von 997 Millionen Euro zahlen. Die Geldbuße entspricht laut Kommissionsangaben 4,9 Prozent des Umsatzes von Qualcomm im Jahr 2017. Das Unternehmen habe einer Untersuchung zufolge "Milliarden von US-Dollar an Apple gezahlt, damit Apple nicht bei der Konkurrenz kauft", teilte EU-Kommissarin Margrethe Vestager am Mittwoch in Brüssel mit. Wettbewerber seien dadurch in rechtswidriger Weise mehr als fünf Jahre lang vom Markt für sogenannte LTE-Basisband-Chipsätze ausgeschlossen worden.

"Bei diesen Zahlungen handelte es sich nicht einfach um Preisnachlässe - sie wurden unter der Bedingung geleistet, dass Apple in sämtlichen iPhone- und iPad-Geräten ausschließlich Qualcomm-Chipsätze verwendet", sagte Vestager weiter. "Durch das Verhalten von Qualcomm wurden Verbrauchern und anderen Unternehmen mehr Auswahl und Innovation vorenthalten - und das in einem Sektor mit riesiger Nachfrage und enormem Potenzial für innovative Technologien."

Vestager spielte damit darauf an, dass die sogenannten Basisband-Chipsätze für die Verbindung von Smartphones und Tablets mit Mobilfunknetzen sorgen und sowohl für die Stimm- als auch für die Datenübertragung genutzt werden. Sie sind damit unverzichtbar für den Betrieb der Geräte. Qualcomm ist nach Angaben der EU-Kommission mit Abstand der weltgrößte Anbieter in dem Bereich. 

Nach Einschätzung der Wettbewerbshüter versuchte das Unternehmen durch seine rechtswidrigen Praktiken vor allem eine stärkere Konkurrenz durch Intel zu verhindern. Intel versucht seit Jahren, das schwächere Geschäft mit PC-Chips durch neue Produkte auszugleichen. Bei den Mobilfunkchips konnte sich der Chipgigant allerdings häufig nicht gegen Qualcomm durchsetzen.

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