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Autonomes Fahren
24.05.2016

Kommentar: Computer-Autos bieten Chancen

So sieht ein Prototyp für autonomes Fahren aus.
Foto: Daniel Naupold / dpa

Autonomes Fahren bietet einige Chancen. Zum Beispiel könnten Gefahrensituationen vermieden werden. Die Bundesregierung muss sich aber mehr kümmern.

Kinder der 80er Jahre werden sich an die Kult-Serie „Knight Rider“ erinnern. „Ein Mann und sein Auto kämpfen gegen das Unrecht“, lautet ihr Untertitel. Die Hauptrolle spielt ein künstlich intelligenter Wagen namens „Kitt“, der von ganz alleine fährt und Gutes tut. Das ist natürlich Science-Fiction und hat mit einer realistischen Einschätzung des Zukunfts-Themas autonomes Fahren wenig zu tun.

Es geht nicht darum, dass Autos keine Lenkräder mehr besitzen und Fahrer zu Passagieren degradiert werden. Viele stolze Pkw-Besitzer wollen das auch nicht, zumindest noch nicht. Seine Berechtigung hat das Computer-Auto aber dann, wenn Menschen entlastet werden können.

Auto-Computer könnten Unfälle vermeiden

Ein Autopilot schont die Nerven und hilft, Gefahrensituationen zu vermeiden. Schreckliche Unfälle passieren, weil Menschen am Steuer einnicken (Land) oder vom Verkehrsgeschehen überfordert sind (Stadt).

Kitts Nachfahren haben Potenzial, aber sie werfen Fragen auf. Es ist überfällig, dass sich die Bundesregierung um die ethischen und rechtlichen Aspekte kümmert. Eine Ausweitung der Praxistests macht ebenfalls Sinn. Eine gute Zielgruppe für Probeläufe wären sehr junge und sehr alte Fahrer.

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