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Fotografie
17.08.2014

So gelingt das perfekte Sommerfoto

Es lohnt sich fast immer, auf gutes Licht zu warten. Dieses Foto wurde kurz nach Sonnenuntergang aufgenommen.
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Es lohnt sich fast immer, auf gutes Licht zu warten. Dieses Foto wurde kurz nach Sonnenuntergang aufgenommen.
Foto: Axel Hechelmann

Die heiße Jahreszeit ist für viele Menschen ein Genuss, den sie auf Bildern festhalten wollen. Doch es lauern Fallstricke. Wir verraten sechs Tricks, damit niemand stolpert.

Eigentlich ist der Sommer eine ideale Jahreszeit, um tolle Fotos zu machen: Die Wiesen sind grün, die Menschen braun gebrannt und die Sommerabende besonders schön. Aber, wie gesagt: eigentlich. Denn oft liegt zwischen dem Bild, das einem (Hobby-)Fotografen im Kopf umherschwirrt, und dem tatsächlichen Ergebnis ein himmelweiter Unterschied. Da ist die Enttäuschung über ein schlechtes Foto schnell groß. Aber es gibt einfache Tricks, wie das eigene Bild mit kleinem Aufwand besser wird.

Blitz verwenden Die Sonne knallt auf die Haut und es ist so hell, dass fast jeder eine Sonnenbrille trägt. Warum also einen Blitz verwenden? Doch gerade, wer bei einem Porträtfoto gegen die Sonne fotografiert, sollte ihn benutzen. Ansonsten ist auf dem Foto zwar eine grelle Sommersonne zu sehen – das Gesicht des Models ist aber ein einziger schwarzer Schatten.

Streulichtblende benutzen Der einfachste Trick für Besitzer einer Spiegelreflexkamera: die häufig mitgelieferte Streulichtblende benutzen. Der meist tulpenförmige Plastikaufsatz verhindert, dass Licht von der Seite auf die Linse trifft. Ohne dieses störende Streulicht wird das Bild kontrastreicher. Allerdings sollte die Blende beim Einsatz eines eingebauten Blitzes abgeschraubt werden, sonst ist sie dem Blitzlicht im Weg und verursacht Schatten auf dem Bild.

Auf gutes Licht warten Ein Blitz ist hilfreich, eine Streulichtblende nützlich. Für ein gutes Foto ist eines aber häufig am wichtigsten: gutes Licht. Um die Mittagszeit steht die Sonne am höchsten und wirft harte Schatten. Die sehen auf Fotos oft nicht gut aus. Schöneres, weil „weicheres“ Licht gibt es kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang.

Weißabgleich einstellen In keinem Urlaubsalbum darf diese Aufnahme fehlen: ein Foto vom Sonnenuntergang. Doch oft sieht der auf dem Foto nicht so aus wie in echt – die Farben sind blasser und die Sonne sieht aus wie ein greller weißer Punkt. Sonnenuntergänge oder -aufgänge wirken noch besser, wenn der automatische Weißabgleich abgestellt wird. Bei den meisten Kameras lässt sich diese Einstellung manuell verändern. Das Foto vom Sonnenuntergang wirkt am besten, wenn der Weißabgleich auf bewölkt eingestellt ist – erkennbar an dem Symbol mit einer kleinen Wolke.

Im Schatten fotografieren Sich bei Sonnenschein in den Schatten verkriechen? Zugegeben, kein verlockender Tipp. Aber es dauert nicht lange – und es lohnt sich besonders bei Porträtaufnahmen. Im Schatten gibt es keine störenden Lichtreflexe auf dem Gesicht des Models. Außerdem gibt es keine harten Schatten, wie sie bei Fotos in der prallen Sonne entstehen können. Das Licht ist im Schatten also einfach leichter zu kontrollieren.

Tipp für Fortgeschrittene: Sonnenstrahlen hervorheben Die Sonne scheint, doch auf dem Foto sieht sie aus wie ein runder, greller Fleck. Mit einem einfachen Trick kann man die Kontur der Sonne hervorheben, sodass sie aussieht wie ein Stern. Dafür einfach die Blende weit schließen, also die Blendenzahl erhöhen (zum Beispiel f22) und losknipsen.

Interesse an Fotografie? Im Internet gibt es viele hilfreiche Seiten mit guten Tipps und Tricks. Die Grundlagen sind zum Beispiel anschaulich unter www.fotolehrgang.de erklärt. Tipps für den Kauf einer Kamera gibt es unter anderem in Internetforen wie unter www.dslr-forum.de. Interessant für Anfänger und Fortgeschrittene sind außerdem die Youtube-Kanäle von MarcusFotos oder Blende 8.

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