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Bild: Instagram
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So sieht das neue Logo von Instagram jetzt aus.

Neues Update
12.05.2016

Logo und App: Das ändert sich bei Instagram

Instagram sieht plötzlich anders aus: Mit dem neuen Update verschwindet das alte Logo - und wird durch ein abstraktes neues Logo ersetzt. Hat sich sonst noch etwas geändert?

Eine stilisierte Kamera auf Regenbogen-Hintergrund: So sieht das neue Logo von Instagram jetzt aus. Mit dem neuen Update frischt die Foto- und Video-App nach sechs Jahren Retrokamera-Look seine Benutzeroberfläche auf.

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Bild: Instagram
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Auch den Apps Layout, Boomerang und Hyperlapse verpasste Instagram ein neues Design.

Auch den Apps Layout, Boomerang und Hyperlapse verpasste Instagram ein neues Design.

Bei Instagram selbst hat sich nicht nur das Logo geändert. Inhaltlich soll das Design vereinfacht worden sein - Fotos und Videos sollen damit stärken in den Fokus der Nutzer rücken.

Adden, posten, Shitstorm: Was hinter Internet-Ausdrücken steckt

Adden, posten, Shitstorm: Das Internet hat seine eigene Sprache. Viele dieser Fachbegriffe und Ausdrücke haben längst Einzug in den normalen Sprachgebrauch gerade jüngerer Leute gefunden. Hier einige der wichtigsten Begriffe und ihre Erklärungen:

Adden, posten, Shitstorm: Was hinter Internet-Ausdrücken steckt

Adden: Schließt jemand bei Facebook eine neue Freundschaft mit einem anderen Mitglied, dann spricht man gemäß der englischen Wortbedeutung von „adden“ (hinzufügen). „Ich habe Michael geaddet“ heißt: „Ich habe Michael zu meiner Kontaktliste hinzugefügt“.

Adden, posten, Shitstorm: Was hinter Internet-Ausdrücken steckt

Posten: Von „Posten“ ist die Rede, wenn jemand eine neue Nachricht, ein Video oder eine andere Information in einem Forum, einem Chat, oder n einem sozialen Netzwerk wie Facebook oder Twitter veröffentlicht.

Adden, posten, Shitstorm: Was hinter Internet-Ausdrücken steckt

Liken: Der von Facebook eingeführte Knopf „Gefällt mir“ (englisch: like) gilt als kleine Revolution im Internet. Der Facebook-Knopf findet sich beim sozialen Netzwerk selbst, inzwischen aber auch auf vielen anderen Internetseiten. Wird er angeklickt, erscheint bei Facebook die Information, dass dem Nutzer der entsprechende Inhalt gefällt. „Ich habe den FC Augsburg geliked“ bedeutet, dass ich auf der Seite des FC Augsburg den „Gefällt mir“-Button angeklickt habe.

Adden, posten, Shitstorm: Was hinter Internet-Ausdrücken steckt

Share: Informationen können geteilt werden (englisch: share). In diesem Fall verbreitet der Nutzer eine Nachricht oder ein Video eines anderen Facebook-Mitglieds und übernimmt es auf seine Pinnwand.

Adden, posten, Shitstorm: Was hinter Internet-Ausdrücken steckt

Shitstorm: So wie Meinungen, Bilder und Kommentare im Internet rasend schnell verbreitet werden können, so schnell und gewaltig bilden sich auch Wellen der Empörung im Netz. Geht eine solche Welle von Beschimpfungen und Beleidigungen über einen nieder, spricht man von einem "Shitstorm" - unschön übersetzt mit Sturm aus Scheiße. Das Wort wurde von Sprachforschern zum Anglizismus 2011 gewählt.

Adden, posten, Shitstorm: Was hinter Internet-Ausdrücken steckt

Fail: Möchte man im Internet sein Missfallen über einen Sachverhalt ausdrücken, kennzeichnet man ihn gerne mit dem Wort "fail" (englisch: Versagen). Vor allem im Kurznachrichtendienst Twitter wird das Wort "Fail" verwendet, dann in Verbindung mit dem Rautezeichen als Kennzeichnung. Beispiel: "Die TV-Sendung gestern war furchtbar #fail".

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lol: Die Abkürzung steht für Laughing out loud (englisch: laut herauslachen) und kennzeichnet einen amüsanten Sachverhalt. Lol wird gerne in Foren und Chats, aber auch bei Facebook und Twitter verwendet um zu zeigen, dass man sich über Etwas amüsiert.

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Googeln: Das Kunstwort leitet sich vom Namen der weltgrößten Internet-Suchmaschine Google ab. Es heißt übersetzt nichts anderes als "im Internet suchen". Beispiel: "Ich google mal das Wort Y".

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Twittern: Über den Kurznachrichtendienst Twitter lassen sich Meldungen von bis zu 140 Zeichen Länge verschicken, über das Internet oder das Handy. "Twittern" (englisch: zwitschern) nennt man die Benutzung dieses Dienstes.

Adden, posten, Shitstorm: Was hinter Internet-Ausdrücken steckt

Mailen: "Ich mail' dir mal eben ein Foto." Das bedeutet nichts anders, als jemandem per eMail ein Bild zu schicken. Mailen heißt also verschicken.

Adden, posten, Shitstorm: Was hinter Internet-Ausdrücken steckt

Bloggen: Blogs sind so etwas wie Internet-Tagebücher, in denen man Texte, Bilder, Videos und andere Inhalte veröffentlichen kann. Bloggen heißt, ein solches Online-Tagebuch zu führen.

Adden, posten, Shitstorm: Was hinter Internet-Ausdrücken steckt

Surfen: Natürlich, surfen kann man auf einer Welle oder einem windigen Gewässer. Neudeutsch steht surfen aber schlicht für die Benutzung des Internets. Beispiel: "Ich surfe mal auf deine Seite" heißt, dass man den Internetauftritt eines anderen besucht.

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Social Media oder deutsch Soziale Medien: Darunter versteht man Online-Netzwerke, in denen sich die Nutzer interaktiv verhalten (können). Ein Beispiel ist Facebook, in dem rund 850 Millionen Menschen Statusmeldungen, Bilder und Videos verbreiten - und diese dann gegenseitig kommentieren, für gut befinden, teilen und weiterverbreiten.

An der Navigation ändert sich nichts, teilt Instagram mit. Und so steckt in dem neuen Update vor allem eines: ein neues Logo, das bereits viele Reaktionen im Netz auslöste. AZ

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