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Mechanischer Fernseher
26.01.2016

Wie mit dem mechanischen Fernseher die TV-Geschichte begann

Ein mechanischer Fernseher ist heute als Google Doodle zu sehen.
Foto: AZ-Screenshot, Google

Was ist ein mechanischer Fernseher? 90 Jahre nach der Erfindung blickt heute ein Google Doodle auf die Anfänge der TV-Geschichte zurück.

90 Jahre mechanischer Fernseher: 3D-Fernsehen, Ultra-HD und Streaming über das Internet - das bestimmt TV-Unterhaltung heute. Doch vor 90 Jahren fing alles ganz anders an.

Vor 90 Jahren, also am 26. Januar 1926, begann mit der ersten Fernsehvorführung eine Revolution. Das Kino war bis dahin ein großes Ereignis, das zu Hause kaum vorstellbar war. Doch dann kamen der schottische Erfinder John Logie Baird und sein mechanischer Fernseher.

Auch andere Erfinder arbeiteten an TV-Geräten, doch Biard präsentierte vor 90 Jahren den ersten funktionierenden Fernseher. Das Prinzip wirkt aus heutiger Zeit betrachtet lächerlich einfach. Mit einer speziellen Scheibe mit 24 Löchern wurden Hell-Dunkel-Singale zerlegt und wieder zusammengesetzt. Dadurch baute die rotierende Scheibe ein Bild mit 24 Zeilen auf.

Mechanischer Fernseher war Durchbruch für Baird

Sein mechanischer Fernseher war für John Logie Baird der Durchbruch. Er bekam die Finanzierung für eine Firma. Bald folgte durch seinen Einsatz die erste transatlantische Übertragung von London nach New York. Auch das Farbfernsehen ließ nicht lange auf sich warten.

Interessant beim mechanischen Fernseher ist, dass Aufnahmen auf Schallplatten gespeichert wurden. Bei der BBC sind bis heute solche Schallplatten erhalten, die als große Schätze der Fernsehgeschichte zählen.

Google Doodle heute zeigt mechanischen Fernseher

John Logie Baird und sein mechanischer Fernseher werden mit dem Google Doodle heute wieder in Erinnerung gerufen. Doch schon in den 1940er Jahren setzte sich endgültig das elektronische Fernsehen durch. Das hat sich bis heute weiterentwickelt - bis zu 3D-Fernsehen, Ultra-HD und Streaming über das Internet.

Und die nächste Entwicklung steht auch schon wieder an. Mit dem digitalen Antennenfernsehen DVB-T geht es zu Ende. 2019 soll der letzte Sender auf den Nachfolgestandard DVB-T2 HD umgeschaltet werden. Und DVB-T2 HD sieht gleich auf den ersten Blick nach einer echten Verbesserung aus. Der neue Standard verspricht nämlich nicht nur mehr Kanäle, sondern auch endlich hochauflösendes HD-Fernsehen - ohne Kabelgebühren oder unschöne Satellitenschüssel auf dem Dach.  (AZ)

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