Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit externen Inhalten, personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Externe Inhalte: Zur Ergänzung unserer redaktionellen Texte, nutzen wir in unseren Angeboten externe Inhalte und Dienste Dritter („Embeds“) wie interaktive Grafiken, Videos oder Podcasts. Die Anbieter, von denen wir diese externen Inhalten und Dienste beziehen, können ggf. Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Russland und Ukraine vollziehen neuen Gefangenenaustausch
  1. Startseite
  2. Digital
  3. Medizin-Apps: Warum Ärzte eine Kontrolle für Gesundheits-Apps fordern

Medizin-Apps
13.06.2017

Warum Ärzte eine Kontrolle für Gesundheits-Apps fordern

Über die App "Goderma" beurteilen Hautärzte ein mit dem Smartphone aufgenommenes Bild der Haut. Ärzte kritisieren solche Gesundheitsapps und fordern eine Kontrolle.
Foto: Daniel Naupold (dpa)

Die Auswahl an Medizin-Apps ist riesig. Experten kritisieren: Der Markt wird immer unübersichtlicher. Denn nicht alle Apps sind gleich gut. Was Verbraucher beachten sollten.

Der eine lässt die Anzahl seiner Schritte pro Tag vom Smartphone zählen, der andere seine Blutdruckmessergebnisse dokumentieren, die nächste berechnet mit dem Smartphone ihre fruchtbaren Tage: Mehr als 100.000 Gesundheits-Apps können inzwischen auf das Smart- oder iPhone geladen werden. Das sieht die Bundesärztekammer aber kritisch – und fordert, dass Apps mit einem staatlichen Zertifikat versehen werden. Damit der Verbraucher gute von schlechten Produkten unterscheiden kann. Doch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) winkt ab: Über 100.000 Apps "zu prüfen und behördlich zu genehmigen, wäre nicht machbar".

Wirtschaftliche Interessen: So unterschiedlich sind Medizin-Apps

Der Präsident der Bayerischen Landesärztekammer, Dr. Max Kaplan (Pfaffenhausen im Unterallgäu), hat darum gegenüber unserer Zeitung eine Aufteilung des Marktes vorgeschlagen. Apps, die lediglich messen – Anzahl der zugeführten und verbrauchten Kalorien, Zahl der Schritte, Puls oder Blutdruck etwa –, müssten nicht zertifiziert werden. Kritisch werde es hingegen dann, wenn Apps konkrete therapeutische Hinweise geben. Beispiel: Der Verbraucher gibt seinen aktuellen Blutzuckerwert in die App ein – und diese schlägt vor, wie viel Insulin der Zuckerkranke sich spritzen sollte. Ist diese App von Medizinern mitentwickelt worden, spreche nichts dagegen. Doch das sei ja nicht gewährleistet. Viele Apps würden von Programmierern auf den Markt gebracht, die keinem Gesundheitsberuf angehören.

Kaplan verweist in diesem Zusammenhang auf rechtliche Probleme: Therapieren und Heilen ist in Deutschland ein gesetzlich geschützter Vorgang. Er ist bestimmten Berufsgruppen vorbehalten, je nach Therapie Ärzten oder beispielsweise Heilpraktikern. Ist eine App also "heilend" tätig, kann das gegen rechtliche Vorgaben verstoßen. Auch darum sollten Apps, die therapeutische Hinweise geben, zertifiziert werden.

Medizin-Apps: Kein Ersatz für einen Arztbesuch

Auch Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz in Bonn, sieht das Thema Gesundheits-Apps kritisch. Da gebe es "viel Wildwuchs", zumal zahlreiche Anbieter der Programme in erster Linie wirtschaftliche Interessen im Sinn hätten. Der Verbraucher müsse immer im Hinterkopf haben, wer hinter einer App stecke.

"Eine App ersetzt keinen Arztbesuch", ergänzt Dr. Kai Behrens, Sprecher des AOK-Bundesverbandes. Wichtig sei schon allein, dass der Verbraucher feststellen kann, wer eine App herausgibt. Das sei gar nicht immer erkennbar. Nichtsdestotrotz gebe es natürlich – sofern die Anbieter seriös sind – sinnvolle Apps. Die AOK hat schließlich selbst allein 30-Gesundheits-Apps auf den Markt gebracht – etwa einen "Fettfallenfinder" oder ein Programm, das dabei hilft, einen passenden Arzt zu finden.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

14.06.2017

Eigentlich dachte ich, daß die Ärzte gut ausgelastet sind... . Wohl eher nicht.

Wenn man schob unbedingt eine Ärztekontrolle will, dann nicht nur bei den Apps, sondern auch bei Zeitungsartikeln, Fernsehsendungen usw..

Jedem sollte klar sein, daß diese Veröffenlichung keine Diagnose sind.

14.06.2017

Die Auswahl an Medizin-Apps ist riesig. Experten kritisieren: Der Markt wird immer unübersichtlicher. Denn nicht alle Apps sind gleich gut. Was Verbraucher beachten sollten.

möchte zu dem Thema sagen auch nicht alle Ärzte sind gleich gut....