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22.01.2015

Nach Unterlassungsaufforderung: WhatsApp Plus ist am Ende

WhatsApp setzt sich mit Unterlassungsaufforderungen erfolgreich gegen die unautorisierten Klone des Messengers durch.
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WhatsApp setzt sich mit Unterlassungsaufforderungen erfolgreich gegen die unautorisierten Klone des Messengers durch.
Bild: Archivbild: Jens Kalaene (dpa)

Der Messenger WhatsApp geht hart gegen die unautorisierte Software von WhatsApp Plus vor. Nachdem gestern Benutzer gesperrt wurden, folgte am heutigen Donnerstag ein noch drastischerer Schritt

Apps, mit denen Benutzer die Nachrichten von WhatsApp auch ohne die Installation der Original-Software empfangen können, sind dem Unternehmen schon länger ein Dorn im Auge. Am gestrigen Mittwoch sperrte WhatsApp die Benutzer der Kopie WhatsApp Plus deshalb für 24 Stunden aus. Innerhalb dieser "Bedenkzeit" wurden diese aufgefordert, die Kopie zu löschen und das Original zu installieren. Offizieller Grund waren die Bedenken, dass die alternativen Messenger persönliche Daten an Unbekannte weitergeben würden und WhatsApp dafür keinerlei Garantie übernehmen kann, berichtet das Computermagazin Chip.

Inhaber von WhatsApp Plus bestätigt Ende des Messengers

Besiegelt wurde das Ende von WhatsApp Plus jedoch heute mit einer Unterlassungsaufforderung durch den Facebook-Konzern, zu dem WhatsApp seit 2014 gehört. Diese juristische Anordnung verpflichtet den Inhaber Mounib Al Rifai dazu, den Messenger aus dem Verkehr zu ziehen. Außerdem darf WhatsApp Plus nicht mehr auf Google+ diskutiert werden, gibt das Fachmagazin Giga bekannt. Die App ist inzwischen auch nicht mehr im Google Playstore verfügbar.

Mounib Al Rifai bestätigte diese Erklärung auf Google+:

Mounib Al Rifai bestätigte, dass er seine Sotware WhatApp Plus aus dem Verkehr ziehen musste
Bild: Screenshot, AZ

Es bleibt abzuwarten, wann andere WhatsApp-Kopien mit ähnlichen Erklärungen zu rechnen haben. Im Moment funktioniert WhatsAppMD jedoch noch einwandfrei, teilt Entwickler Joaquin Cuitiño ebenfalls auf Google+ mit.  ida

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