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Messenger-Dienst

13.11.2018

So ordnet Whatsapp die Kontakte von Nutzern neu

Mit der neuen Whatsapp-Version 2.18.100 lassen sich Sprachnachrichten automatisch nacheinander abspielen.
Bild: Silas Stein (dpa)

Der Messenger-Dienst Whatsapp testet gerade ein neues Update. Immer stärker entscheidet künftig ein Algorithmus, was den Nutzern angezeigt wird.

Bislang geht es im Whatsapp-Messenger noch ganz klar und geordnet zu. Die Chatverläufe und Statusaktualisierungen erscheinen in einer Liste zeitlich gestaffelt nach der Chronologie ihres Eintreffens. Die meisten Whatsapp-Kontakte sind in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Nur die fünf meistgenutzten Kontakte stehen schon jetzt hervorgehoben an oberster Stelle. Doch mit der bisherigen Ordnung könnte es bald vorbei sein.

Whatsapp ändert Reihenfolge der Statusmeldungen

Im Status-Bereich testet Whatsapp schon jetzt einen neuen Algorithmus, der die Meldungen verschiedener Kontakte nach bestimmten Kriterien priorisiert. So kommt es etwa darauf an, wie oft man mit einer Person schreibt, in wie vielen gemeinsamen Gruppen man sich befindet oder wie oft diese Person auf den eigenen Status reagiert. Auch die Anzahl der Whatsapp-Anrufe spielt dabei eine Rolle.

Insgesamt lässt sich die Priorisierung der Kontakte auf eine einfache Regel herunterbrechen: Je häufiger eine Person mit einem auf Whatsapp interagiert, desto höher landet sie im Ranking - und wird unter den Status-Meldungen als Erstes angezeigt.

Algorithmen entscheiden mehr und mehr über Prioritäten

Damit geht auch Whatsapp weg von der chronologischen Ansicht der Statusmeldungen hin zu einer neuen Reihenfolge durch einen Algorithmus - so wie es auf Facebook und Instagram bereits seit längerem der Fall ist.

Mehr und mehr gehen die Macher hinter den Sozialen Netzwerken offenbar davon aus, dass Statistiken und Algorithmen besser wissen, welche Kontakte wichtig sind, als die Nutzer selbst. (AZ)

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