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Twitter: Nach Griechenland-Einigung: Aufruf im Netz zu #BoycottGermany

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Nach Griechenland-Einigung: Aufruf im Netz zu #BoycottGermany

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    Das Griechenland-Drama hat zwar bisher keine Spuren in der deutschen Industrie hinterlassen, doch das könnte sich ändern.
    Das Griechenland-Drama hat zwar bisher keine Spuren in der deutschen Industrie hinterlassen, doch das könnte sich ändern. Foto: Jens Wolf/Symbolbild (dpa)

    Droht nach der Einigung der große Ärger? Lange hat es gedauert, bis sich die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone auf weitere Hilfen für Griechenland verständigt haben. Der drohende Zerfall der Währungsunion ist damit abgewendet, vorerst zumindest.

    Doch auf die Einigung folgt der Hass. Im Ausland gibt man den Deutschen die Schuld an der Eurokrise. Auf Twitter haben Nutzer deshalb zum Boykott deutscher Produkte aufgerufen. Innerhalb von wenigen Stunden entwickelte sich der Hashtag #BoycottGermany zum Toptrend.

    Europäische Netzgemeinde ist verärgert

    Ein User entwickelte eine Karte mit Logos von deutschen Produkten. Auch wenn nicht alle von ihm genannten Marken tatsächlich aus Deutschland stammen, ruft er zum Boykott deutscher Ware auf. Weiter schreibt er: "Unterstützt Südeuropa, Demokratie, Menschenrechte!"

    Eine spanische Nutzerin spricht vom Vierten Reich. Sie schreibt: "Erster Weltkrieg mit Waffen. Zweiter Weltkrieg mit Panzern. Dritter Weltkrieg mit Banken."

    Auch viele Italiener sind wütend auf die Deutschen. Eine Userin fordert ihre Landsleute dazu auf, in italienische Produkte statt in deutsche zu investieren.

    Die deutsche Twitter-Gemeinde sieht das natürlich anders. rufl 

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