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18.09.2020

1000 Euro für Dillinger Asylhelfer

Bei der Spendenübergabe links Koordinator Georg Schrenk und rechts MdL Johann Häusler.
Bild: Peter Grab

Landtagsabgeordneter Häusler hilft Verein

Zum fünfjährigen Bestehen der Flüchtlingsbetreuung durch die Unterstützergruppe Asyl/Migration Dillingen, übergab Landtagsabgeordneter Johann Häusler dem Verein eine Spende. In seinem Bürgerbüro in Wertingen überreichte er den Scheck in Höhe von 1000 Euro an den Vorsitzenden und ehrenamtlichen Koordinator des Vereins im Landkreis Dillingen, Georg Schrenk.

Dabei sprach Häusler sowohl Schrenk als auch Wolfgang Plarre, dem Koordinator der Helfergruppe in Wertingen, wieder seine große Anerkennung für das intensive und bürgerschaftliche Engagement aus. Ein weiterer Grund für die Spende war, dass das traditionelle jährliche Frühstück, zudem MdL Häusler die lokalen Asylhelfer aus dem Landkreis Dillingen eingeladen hatte, heuer wegen Corona ausgefallen ist.

Auch die Flüchtlingskatastrophe in Moria war Thema bei dem Treffen. Laut Häusler ist es „schlichtweg eine Frage der Humanität und christlichen Grundwerte, Menschen in akuter Not aufgrund ihrer katastrophalen Lage aufzunehmen“. Schrenk ist entsetzt über die vollen Lager auf Moria und den Nachbarinseln. Obwohl Griechenland von der EU schon mehr als zwei Millionen Euro für den Aufbau und Betrieb dieser Lager bekam, würden die Menschen weiter vor sich hin vegetieren. „Das Warten auf eine europäische Einigung ist jedoch zur leeren Floskel geworden.“

Wolfgang Plarre meint laut Pressemitteilung: „Dass die Lage an den Außengrenzen Europas einer Lösung bedarf, ist uns Flüchtlingshelfern klar, nur sind die Abschottungsmaßnahmen Europas weder zielführend, noch wird das Los der betroffenen Menschen dadurch verbessert. Es wird dauernd über die Verbesserung der Lage in Afrika und Asien gesprochen und trotzdem machen sich täglich Tausende auf den Weg dorthin, wo sie sich eine Verbesserung ihrer Lage erhoffen. Dass der Großteil der Geflüchteten in Moria aus Kriegs- und Krisenländern wie Syrien, Afghanistan, dem Irak oder dem Libanon kommen, interessiert hier scheinbar nur Wenige.“

Alle drei sind der Meinung, dass den Menschen in den unwürdigen Lagern best- und schnellstmöglich geholfen werden muss. (pm)

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