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Landkreis Dillingen

08.03.2021

Achtung: Wieder vermehrt Wildwechsel im Kreis Dillingen

Die Polizei beschäftigt sich mit einer Sachbeschädigung in Mauren.
Foto: Benedikt Siegert

Dillinger Polizei warnt Verkehrsteilnehmer. Mehrere Unfälle sind bereits im Landkreis Dillingen passiert.

Die Polizei Dillingen meldet mehrere Wildunfälle im Landkreis Dillingen in der Nacht auf Montag. So musste am Sonntag gegen 16.30 Uhr ein verletztes Reh, das an einem Bachlauf zwischen Lauingen und Aislingen gefunden wurde, von hinzugerufenen Polizeibeamten erlöst werden. Das Tier war vermutlich zuvor angefahren worden. In Wertingen wurde gegen 17 Uhr auf der Staatsstraße 2027 bei Roggden ein Reh von einer Fahranfängerin angefahren. Diese fuhr anschließend weiter, um ihr Handy zu holen. Währenddessen sicherten andere Verkehrsteilnehmer die Unfallstelle ab. Das Reh verendete im Straßengraben.

Tier muss von Polizei erlöst werden

Am Montag gegen 1.50 Uhr wurde auf der Staatsstraße 2036 zwischen Bocksberg und Laugna ebenfalls ein Reh angefahren. Auch hier musste das Tier von der Polizei erlöst werden. Kurz darauf wurde auf der B16 bei Lauingen gegen 2.30 Uhr ein Fuchs von einem Pkw überfahren. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 1800 Euro an den Fahrzeugen, steht es in der Pressemitteilung.

Fernlicht sofort ausschalten

Alle Verkehrsteilnehmer sollten sich gerade im Frühjahr wieder auf vermehrten Wildwechsel einstellen. Die Tiere überqueren oft in der Dämmerung die Straßen auf der Suche nach Futter. Daher sollte im Bereich von Waldgebieten und Feldrändern besonders vorsichtig gefahren werden. Bei Antreffen von Wildtieren sollte sofort das Fernlicht ausgeschaltet werden.

Kurzes Hupen hilft

Oft kann durch kurzes Hupen das Tier verscheucht werden. Die Polizei rät weiter, dass die Geschwindigkeit verringert werden sollte. Kommt es dennoch zu einem Unfall, sind alle Verkehrsteilnehmer verpflichtet, den Unfall zu melden und Gefahrenstellen abzusichern, damit keine nachfolgenden Fahrzeuge gefährdet werden. (pol)

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