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26.08.2020

Als Kind schaute er einfach, was ihm das Leben bringt

Wer ist dieser blonde Lockenkopf aus Lauterbach?
Bild: privat

Ein Rathaus-Chef mit glücklicher Kindheit, der schon immer gerne auf Entdeckungsreise ging

Ein blonder Lockenkopf – 60 Jahre später erinnert zumindest von der Haartracht nichts mehr an diese Zeit. Und doch sind dem mittlerweile 63-Jährigen mindestens zwei Dinge von damals geblieben: der Heimatort Lauterbach und sein Interesse daran, seine Umgebung und die Welt zu erkunden.

„Die glücklichste Zeit meines Lebens war die Zeit bevor ich in die Schule kam“, blickt der Lauterbacher heute zurück. „Ich habe alle bedauert, die in den Kindergarten mussten.“ Er selbst und seine Kumpels seien davon „verschont“ geblieben. Schon morgens trafen sie sich und überlegten: Was machen wir heute? „Wir streunten im Dorf herum und schauten, was uns das Leben bringt.“ Noch gut erinnert der 63-Jährige sich daran, wie ein alter Bauer des Dorfes regelmäßig mit seiner einzigen Kuh rausfuhr und Futter holte und er selbst sich mit seinem Fahrrad an den Wagen ranhängte. Nachmittags spielten sie auf der Wiese „Glucker“ und abends auf der Straße Völkerball.

Mit der Schule begann ein etwas anderes Leben. Nach Real- und Fachoberschule studierte er Bauingenieurwesen und machte eine Zusatzausbildung zum gehobenen technischen Beamten. Während der Arbeit saß er von da an viel an seinem Schreibtisch. In seiner Freizeit blieb er allerdings seinen Hobbys treu: (Entdeckungs-)Reisen, Kochen und Handwerken. Bereits bis zu seiner Einschulung hatte er nach Aussagen seines Vaters mindestens einen Zentner Nägel verklopft. In diesem Sommer schreinerte er zwei Schränke für seine Tochter – eine seiner drei mittlerweile erwachsenen Kinder.

Vor vier Jahren wechselte der Lauterbacher – durch den Erfolg von Wahlen – nochmals seinen Beruf. Seitdem sitzt er im Chefsessel eines Rathauses, hat es damit seinem Vater gleichgetan. Und auch einer seiner beiden Söhne wirkt nicht nur in dem örtlichen Gremium mit. Er ist gleichzeitig auch einer seiner Stellvertreter.

Zwischendurch blickt der 63-jährige Lauterbacher sehnsüchtig auf seine Kindheit zurück. Damals, als ihm noch keiner Termine vorgegeben hat und er einfach in den Tag hinein leben konnte. Sein heutiger Job mache ihm großen Spaß. Gleichzeitig wünscht er sich: „Irgendwann will ich wieder ganz frei sein – wie damals in meiner Kindheit.“

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