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27.01.2020

Aus für Metzger: Es werden weitere Geschäfte schließen

Kleinere Läden werden es in Zukunft schwer haben, zu überleben. Zu dominant sind die großen Unternehmen am Markt.
Foto: Alexander Kaya (Symbol)

Syrgenstein verliert mit der Metzgerei Lanzinger einen Traditionsbetrieb. Es gibt mehrere Gründe, warum es Läden wie diese in Zukunft immer schwerer haben.

Mit der Metzgerei Lanzinger verliert Syrgenstein einen Traditionsbetrieb. Für so manchen Kunden bedeutet das nun eine geringere Auswahl vor Ort und weitere Wege, um Fleisch und Wurst zu bekommen. Das Aus lag in diesem Fall am Alter der Betreiber und offenbar nicht am fehlenden Umsatz.

Aus für Metzgerei Lanzinger in Syrgenstein: Inhaber finden keine Nachfolger

Unabhängig von den Beweggründen setzt das Ende der Metzgerei den Trend des Ladensterbens in der Region fort. Inhabern fällt es immer schwerer, Nachfolger zu finden. Dies liegt daran, dass junge Leute heutzutage enorm viele Möglichkeiten haben, sich selbst zu verwirklichen. Der Stress und die Einschränkungen mit einem eigenen Laden wirken da im Vergleich unattraktiv.

Das Einkaufsverhalten hat sich geändert

Speziell im Bereich Metzgereien kommt hinzu, dass sich in der heutigen Zeit immer mehr Menschen von Fleisch distanzieren – sei es vor dem Hintergrund des Klimaschutzes, oder weil die Berührungspunkte mit der Landwirtschaft grundsätzlich weniger werden. Insgesamt verändert sich das Einkaufsverhalten. Das kann jeder für sich selbst überprüfen: Wie viele Einkäufe erledigt man im Supermarkt oder im Internet, und wie viele im lokalen Fachgeschäft? So wird es unvermeidbar sein, dass in Zukunft weitere Geschäfte schließen müssen.

Hier finden Sie den Bericht zum Ende der Metzgerei Lanzinger in Syrgenstein: Aus für Metzgerei in Syrgenstein: So setzt sich das Ladensterben fort

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