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Lauingen/Holzheim

25.01.2021

Betrugsversuche in Holzheim und Lauingen scheitern

Eine Frau in Holzheim wurde von ihrer Hausbank angerufen - doch dahinter steckte ein Betrüger.
Foto: Peter Kleist (Symbolbild)

Ein Lauinger Verkäufer sollte offensichtlich geprellt werden. Interessant sind die verschiedenen Maschen, mit denen die Betrüger vorgehen, auch in Holzheim.

Ein Lauinger stellte am Samstag einen Tisch für 1200 Euro zum Verkauf in ein Internetportal ein. Kurz darauf meldete sich ein Interessent, der vorgab den Tisch sofort zu kaufen. Hierzu wurden schließlich die jeweiligen Personalausweise der Beteiligten per Foto ausgetauscht und der Geschädigte teilte seine Bankdaten mit.

Als in Lauingen eine Mail einer kanadischen Bank eintrudelte...

Anschließend erhielt der Lauinger eine E-Mail einer angeblichen Kanadischen Bank, in der mitgeteilt wurde dass die Transaktion des Geldbetrags geglückt sei. Nun sollte der Verkäufer für 100 Euro einen Gutschein erwerben, damit der Verkaufspreis freigeschalten werden kann. Der Lauinger erkannte den Betrugsversuch, so dass es zu keinem Schaden kam.

In Holzheim rief die angebliche Hausbank an und forderte zwei TAN-Nummern

Zu einem weiteren Betrugsversuch kam es am 24.01.2021, als eine Holzheimerin einen Anruf eines angeblichen Mitarbeiters ihrer Hausbank bekam, in der ihr mitgeteilt wurde, dass eine Überweisung in Höhe von 2450 Euro gestoppt werden konnte, die unberechtigt von ihrem Konto abgegangen wäre.

Die Geschädigte sollte nun umgehend zwei TAN-Nummern mitteilen, die sie auf ihrem Handy erhalten habe. Tatsächlich wurden der Holzheimerin auch zwei Nummern unter der angezeigten Rufnummer ihres Bankberaters angezeigt. Da dies der Geschädigten jedoch seltsam vorkam, rief sie ihren echten Bankberater über ein anderes Telefon an. Daraufhin beendete der Betrüger sofort das Telefonat, so dass kein Schaden entstand.

Tipps der Dillinger Polizei gegen Betrüger

Die Polizei rät zu besonderer Vorsicht bei Anrufen von angeblichen Bankmitarbeitern oder Kaufinteressenten. Geben sie niemals am Telefon private Daten, Bankdaten oder Vermögenswertbestände an. Oft nutzen Betrüger die Namen seriöse Unternehmen wie Banken oder Behörden um ihren Opfer Informationen zu entlocken und dieses zu Überweisungen zu überreden. Übermitteln sie niemals PIN oder TAN-Nummern an dritte Personen und rufen sie im Zweifelsfrei über eine selbst gewählte Nummer bei dem genannten Unternehmen zurück. Weitere Tipps unter www.polizeiberatung.de. (pol)

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