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09.12.2019

Black Friday – Kritik am Kaufrausch

Pfarrer Schaufler

Gundelfingens Pfarrer Johannes Schaufler spricht

Bei der Gottesdienstpredigt zum ersten Advent nahm Gundelfingens Stadtpfarrer Johannes Schaufler Bezug zum Kaufrausch rund um den Black Friday. In seiner Konsumkritik mokierte er sich laut Pressemitteilung über die „Raupe Nimmersatt“ und sprach von einer Art „Gottvergessenheit“ in der heutigen Vorweihnachtszeit. Diesem oft zu findenden Fehlverhalten unserer Tage stellte er das Vorbild Adolf Kolping und dessen auch heute noch aktuelles Weltbild gegenüber. „Habe Mut und trage Verantwortung“, diese Maxime des Gesellenvaters gelte auch in der krisengeschüttelten aktuellen Situation. Abschließend forderte der Präses der Kolpingsfamilie Gundelfingen eine Rückbesinnung auf die eigentlichen Werte der Adventszeit.

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Nach der Messfeier trafen sich die Mitglieder der KF Gundelfingen zur Feier des Kolpinggedenktages im örtlichen Pfarrheim. Vorsitzender Werner Lohner ging nochmals auf die Programmpunkte des vergangenen Vereinsjahrs ein. Mit Kolpingball, Algundfahrt oder diversen Betriebsbesichtigungen erwähnte er einige Highlights der letzten zwölf Monate. Er wies auch auf das Vereinsjubiläum zum 90-jährigen Bestehen im kommenden Jahr hin und rückte in einem lockeren Bilderreigen vergangene Glanzpunkte ins Blickfeld. Dass die Verbindung zum Kolpingwerk über Jahrzehnte dauert, zeigte die Auszeichnung einiger Mitglieder. Für 40- beziehungsweise 25-jährige Mitgliedschaft wurden Elfriede Foitl, Annemarie Ritter sowie Paula Kränzle, Resi Sedlmeier und Anja Wörle mit Urkunden und Gutscheinen geehrt.

Welche Offerten es für junge, engagierte Leute bei Kolping gibt, demonstrierte Johannes Lohner in seinem Bericht. Er war einer von 16 Teilnehmern bei einem Kurs „Politik direkt“ des Kolpingwerkes in Berlin. Mehrere Tage hatten die Jugendlichen direkten Kontakt mit ihrem lokalen Abgeordneten, eine Diskussionsrunde beim Gesundheitsminister und schließlich sogar ein Treffen mit der Kanzlerin. In seinem Resümee zeigte sich Lohner „megabeeindruckt“ von der Alltagsarbeit und Offenheit der Volksvertreter, die sich auch vielen kritischen Fragen der jungen Generation stellten. Offiziellen Abschluss des Gedenktages bildete das Singen des Kolpingliedes sowie zur Abrundung der fidele Einakter „Das Hochzeitsbild“, der reichen Beifall erntete. (pm) Archivfoto: Riedmann

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