Newsticker

Corona-Krise: Starker Anstieg der Arbeitslosenzahlen befürchtet
  1. Startseite
  2. Lokales (Dillingen)
  3. Das Wasser der Glöttgruppe wird teurer

Glött

11.12.2019

Das Wasser der Glöttgruppe wird teurer

Im Januar 2020 sollen die Wassergebühren der Glöttgruppe erhöht werden.
Bild: Bernhard Weizenegger

Nach vier Jahren konstantem Preis werden die Wassergebühren der Glöttgruppe wesentlich erhöht. Wieso Kunden in Zukunft tiefer in die Taschen greifen müssen.

Die Erhöhung der Wassergebühren hat der Wasserzweckverband Glöttgruppe Anfang Dezember beschlossen. Ab dem 1. Januar 2020 wird die Grundgebühr um knapp 30 Prozent erhöht. Statt wie bislang 52,80 Euro werden zum neuen Jahr 69 Euro für die kleinste Zählergröße fällig. Auch bei der Verbrauchsgebühr müssen Kunden bald tiefer in ihre Taschen greifen. Rund 7 Cent mehr werden ab Januar fällig.

Was es mit den höheren Gebühren auf sich hat

Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Holzheim, Helmut Baum erklärt auf unsere Nachfrage: „Damit deckt die Glöttgruppe die zusätzlichen Personalkosten ab.“ Heuer sei ein dritter Mitarbeiter eingestellt worden. Zwar habe der Verband schon länger nach Unterstützung gesucht, doch erst in diesem Jahr sei die Gruppe fündig geworden. Zuletzt waren die Wassergebühren für die Aschberggemeinden und Teilbereiche in Günzburg im Jahr 2016 erhöht worden. „In den vergangenen vier Jahren mussten Kunden also konstant gleich viel bezahlen“, sagt der Kämmerer.

Welche Sanierungen anstehen

Zusätzlich standen auch verschiedene Sanierungsmaßnahmen im Zentrum der Diskussionen der Glöttgruppe. Dringend solle das Flachdach des Wasserwerks im kommenden Jahr saniert werden, teilt der Kämmerer mit. Rund 35000 Euro würden dafür eingeplant werden.

Das Wasser der Glöttgruppe wird teurer

Einen teureren Posten stelle allerdings verschiedene Rohrnetzsanierungen dar. In gleich drei verschiedenen Gebieten stehen wichtige Maßnahmen an. Sowohl in Teilen von Konzenberg, Aislingen und Glött seien die Leitungen in einem schlechten Zustand und müssten ausgetauscht werden, informiert Baum. Knapp 220000 Euro habe die Glöttgruppe dafür veranschlagt. Dass weitere Kosten hinzukommen könnten, hält der Kämmerer nicht für ausgeschlossen. „Es gibt auch immer einmal wieder unvorhergesehene Rohrbrüche.“

Mit Blick auf das Vorjahr hat Baum positive Nachrichten. Der kaufmännische Jahresabschluss habe 2018 einen Gewinn ergeben. Dabei handle es sich um rund 600 Euro. „Die Glöttgruppe müsse kostendeckend arbeiten und das ohne Gewinnabsicht, erklärt der Kämmerer. Das sei im vergangenen Jahr auf jeden Fall gelungen.

Lesen Sie aus dem Aschberg auch:

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren