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Wertingen

11.01.2020

Das Wertinger Gymnasium bekommt Unterstützung aus Aalen

Harald Glaser, Bernhard Hof, Schulleiter des Gymnasiums Wertingen, Dr. Susanne Garreis, Leiterin des Explorhino Schülerlabors, Roger Mayr, Melanie Carter und Professor Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, besiegelten eine Bildungspartnerschaft. 

Plus Durch eine „Bildungspartnerschaft“ des Gymnasiums Wertingen und der Hochschule Aalen erhoffen sich beide Seiten großen Nutzen für die Naturwissenschaftler, Techniker und Informatiker von Morgen.

Die Wirtschaft wirbt regelmäßig dafür, die sogenannten MINT-Fächer stärker zu fördern. Dafür wird seit Neuestem auch in Wertingen mehr getan. Das Gymnasium geht eine Bildungspartnerschaft mit der Hochschule Aalen ein. „MINT“ steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

In diesen Bereichen hat die Hochschule Aalen viel zu bieten, sagen die Verantwortlichen. „Wir haben viele Möglichkeiten bei uns an der Hochschule, die das schulische Angebot sehr gut ergänzen. Dadurch bekommen die Schüler die Chance, Inhalte zu vertiefen und Neues zu entdecken“, so Schneider. Das geht auch im naturwissenschaftlichen Museum „Explorhino“ in Aalen sehr gut. Das Museum vermittle die wissenschaftlichen Inhalte sehr gut und beziehe die Besucher mit ein, sagt der Schulleiter des Gymnasiums, Bernhard Hof. Bei einem Besuch in Aalen war er genauso wie die mitgereisten Schüler begeistert. Die verbrachten den Tag zum großen Teil im „Schülerlabor“ des Explorhino und wagten sich an zahlreiche Experimente.

Viele gegenseitige Besuche sollen folgen

Fortan soll es viele weitere solcher Ausflüge nach Aalen geben, sagt Hof. Im Gegenzug besuchen Experten und Dozenten der Hochschule künftig auch Schulveranstaltungen in Wertingen. Hof und Professor Gerhard Schneider, der Leiter der Hochschule, unterschrieben den Bildungspartnerschaftsvertrag und machten die Zusammenarbeit damit offiziell. Neben der Leiterin des Explorhino, Dr. Susanne Garreis, waren auch die Lehrer Harald Glaser und Roger Mayr sowie Melanie Carter beim Abschluss der Vereinbarung dabei. Gemeinsam wollen sie die naturwissenschaftliche Bildung der Kinder und Jugendlichen fördern und zum Beispiel einmal pro Jahr einen MINT-Tag veranstalten.

Die Vereinbarung sieht Schulleiter Hof als klassische Win-win-Situation. Für die Schüler stehen durch die Partnerschaft neue Möglichkeiten offen, die Inhalte der naturwissenschaftlichen Fächer auf neue Arten als im Unterricht zu erkunden.

Schüler sollen leichter einen geeigneten Studiengang finden

Es soll ihnen außerdem erleichtert werden, Talente in diesen Bereichen für sich zu entdecken und leichter herausfinden, welcher Studiengang zu eben diesen eigenen Talenten passen könnte. Im Idealfall beginnen dann die Schüler ihr Studium an der Hochschule Aalen. Die liege ja im weiteren Sinne noch in der Region, sagt Bernhard Hof. Aalen liegt in Baden-Württemberg , hat knapp 70000 Einwohner und ist von Wertingen Luftlinie etwas mehr als 50 Kilometer entfernt.

Schulleiter Hof, dessen Eindruck von der Hochschule und dem Technikmuseum „hervorragend“ war, sagte gegenüber unserer Zeitung: „Wir werden die Kooperation mit der Hochschule Aalen nutzen, um unsere Schüler noch besser auf ein mögliches Studium vorzubereiten und Ihnen den Spaß an Technik und Naturwissenschaft weiter näherzubringen.“

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