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20.03.2017

Der Bauboom in Dillingen geht weiter

Ulrich Reitenberger junior freut sich über den Startschuss für den Bau von 45 Wohnungen in der Dillinger Parkstraße. Die Firma Reitenberger aus Asbach errichtet dort bis Mitte 2019 insgesamt vier Wohnblocks.
Foto: Berthold Veh

In Dillingen errichtet die Firma Reitenberger 45 Wohnungen. Es ist eines der größten Bauvorhaben in der jüngeren Stadtgeschichte. Wie der Verkauf läuft

Dillingen Vor eineinhalb Jahren hat die Firma Reitenberger aus dem Laugnaer Gemeindeteil Asbach das Grundstück der Gärtnerei Spengler in der Dillinger Parkstraße gekauft. Am Montagmittag fiel nun der Startschuss für das Millionen-Projekt, das Dillingen 45 zentrumsnahe Wohnungen bescheren wird. Die zentrumsnahe Lage ist offensichtlich bei Bürgern, denn fast alle Wohnungen, die bisher angeboten wurden, sind bereits verkauft.

Oberbürgermeister Frank Kunz war am Montag ziemlich zufrieden. „Das ist eines der größten Bauvorhaben in der jüngeren Geschichte Dillingens“, sagte der Rathauschef beim symbolischen ersten Spatenstich. Hier werde eine Fläche, die durch Gewächshäuser bebaut war, wieder entsiegelt.

Kunz freute sich über die „Revitalisierung einer Brachfläche“ und die Tatsache, dass die Ulrich Reitenberger Bau in Dillingen in zweistelliger Millionenhöhe investiert. Die neuen Wohnungen entstünden nicht auf der grünen Wiese, sondern mitten in der Innenstadt – mit einer guten Anbindung durch den Stadtbus. Kunz wies darauf hin, dass Dillingen neben dem Projekt auf dem einstigen Spengler-Areal auch beim sozialen Wohnungsbau Akzente setze. Denn es ist gegenwärtig nicht leicht, in Dillingen erschwinglichen Wohnraum zu finden.

Für Firmenchef Ulrich Reitenberger ist das Bauen in Dillingen Neuland. „Es ist schön, dass wir in der Hauptstadt des Landkreises zum Zuge kommen“, sagte der Juniorchef. Das Asbacher Unternehmen, das gegenwärtig über einen Mitarbeiterstamm von 148 Beschäftigten verfügt, überwinde damit die Grenze zum Altlandkreis Dillingen. Insgesamt arbeiten, wie Reitenberger erläutert, rund 300 Menschen auf den Baustellen des Unternehmens.

Vier Wohnblocks werden an der Dillinger Parkstraße entstehen. Im ersten Bauabschnitt werden dabei zwei Mehrfamilienhäuser mit 25 Wohnungen errichtet. „Davon sind 23 Wohnungen bereits verkauft“, informierte Reitenberger. Ein Wohnblock sei für „klassisches Wohnen“ vorgesehen, der andere für „Wohnen 60 plus“. Die Räume seien dort barrierefrei und behindertengerecht. „Das ist eine Art des Betreuten Wohnens“, sagte Reitenberger. Es gebe einen Kümmerer und einen Gemeinschaftsbereich. Hunderte solcher Wohnungen habe Reitenberger bereits errichtet, sagt der Juniorchef – unter anderem am Mühlpark in Wertingen. Zuletzt hatte es bei einigen Lesern Diskussionen gegeben, dass der Quadratmeterpreis – er liegt bei rund 3200 Euro – etwas hoch sei. Dem widersprach Reitenberger. In Wertingen beispielsweise sei das Preisniveau höher.

Im Herbst 2018 sollen die Mieter in die ersten beiden Wohnblocks einziehen können. Mitte 2019 werden dann die beiden anderen Wohnblocks bezugsfertig sein. Hier ist der Baubeginn in einem halben Jahr vorgesehen, kündigte Reitenberger an. Auch von diesen beiden Wohnblocks ist einer für über 60-Jährige vorgesehen. Im Dillinger Stadtrat hatte es beim Baugenehmigungsverfahren vorab viel Lob für die Architektur gegeben. Einen zufriedenen Eindruck machten beim Spatenstich neben Kunz und Reitenberger auch Gärtnereichef Ulrich Spengler, dessen Firma sich jetzt in der Otto-Brenner-Straße befindet, Landtagsabgeordneter Georg Winter, Leitender Verwaltungsdirektor Bernd Nicklaser, Stadtbaumeister Bernhard Adler und Baggerfahrer Reinhard Graber. Architekt Peter Bodenmüller lobte die Dillinger Stadtverwaltung. Die Zusammenarbeit sei hervorragend gewesen. Insgesamt wird die Firma Reitenberger in der Parkstraße 12,5 Millionen Euro investieren. "Kommentar

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