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Konzertabend

09.05.2019

Die Lust am Singen zelebriert

100 Jahre Männergesangverein Eppisburg: Der Gemeinschaftschor mit Instrumentalisten unter Gesamtleitung von Dirigent Jürgen Maier setzte den Schlusspunkt unter das Jubiläumskonzert.
Bild: Annerose Sturm

Chöre gratulieren dem Männergesangverein Sängerlust Eppisburg musikalisch

Bei der Feier des 100-jährigen Bestehens des Eppisburger Männergesangvereins Sängerlust (wir berichteten) war der Name des Chors Programm. Denn bei den musikalischen Beiträgen während des Festabends in der Vereinshalle übertrug sich die Lust am Singen von den Akteuren auf das Publikum. Vorsitzender Franz Hörbrand kündigte den Hörern, unter ihnen auch Kreischorverbandsleiter Anton Kapfer, Sänger der Chorgemeinschaft Kicklingen/Fristingen, des Singkreises Talita Kum und des Männerchors Sängerlust mit den Sängern aus Aislingen an, die dem 100. Geburtstag mit einem Konzertabend einen musikalischen Rahmen gaben. Und dieser startete mit drei Liedern aus den „alten“ Notenschätzen: „Sonntag ist’s“, „Heißa Kathreinerle“ und „Wanderlust“. Stimmgewaltig trat anschließend der Gastchor Kicklingen/Fristingen unter der Leitung von Julia Rabel auf. „Nun will der Lenz uns grüßen“, „Süß Liebe liebt den Mai“ und „Wohin mit der Freud“ wurden von Manfred Traber kurz vorgestellt, bevor die Männerstimmen loslegten.

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Zu den Festrednern zählte, wie berichtet, auch Michaela Schlögl. Sie gratulierte stellvertretend für die „in die Jahre gekommene Jugendsinggruppe“ Talita Kum und erläuterte die mitgebrachten Lieder „In deinen Händen steht die Zeit“, „Der Gammler“ und „Regenbogen“, die auch sehr oft und gern in Gottesdiensten gesungen werden.

Die Chorgemeinschaft Kicklingen/Fristingen gab „Das Herz“, „Schwäbisches Tanzlied“, „Frisch gesungen“ und als Zugabe „La Montanara“ zum Besten.

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Talita Kum wiederum wartete mit neuzeitlicher Chorliteratur auf. „Lollipop“, „Nessaja“ und „Ein graues Haar“ wurde mit unterschiedlicher Instrumentalisierung geboten. Hermann Sturm, Vorsitzender des Gesangvereines „Liederkranz“ Aislingen, gratulierte namens seiner Sänger, die sich dem Eppisburger Chor angeschlossen haben und die seit ihrer Aufnahme vorbildliche Kameradschaft und Harmonie genießen. Die Lieder aus dem modernen Part „Irgendwann bleib i dann dort“, „Wo meine Sonne scheint“ und „Weit, weit weg“ läuteten das Ende des Konzertabends ein.

Höhepunkt war jedoch „Freude, schöner Götterfunken“ aus Beethovens 9. Sinfonie, die offizielle Europahymne, als Gemeinschaftschor mit Sängern aus Eppisburg und Aislingen, der Singgruppe Talita Kum und Instrumentalisten. Die Leiter der Chorgemeinschaften, Julia Rabel, Hubert Schlögl und Jürgen Maier, wurden von Franz Hörbrand am offiziellen Konzertende mit einem Präsent bedacht – die Sänger hatten aber auch danach noch Lust am Singen und ließen das Ende offen. (anst)

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