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Kartei der Not

17.02.2018

Die Showtanzgruppe der Laudonia trainiert für den guten Zweck

Eben haben sich die Mitglieder der Showtanzgruppe noch unterhalten, Sekunden später posieren sie in der Hebefigur. Trotz der vielen Auftritte proben sie vor der Show am 24. Februar noch einmal fleißig. Denn eine Pause können sie sich nicht leisten, sagt Fabian Löhrer.
Bild: Jakob Stadler

Am 24. Februar hat die Truppe einen besonderen Auftritt in der Stadthalle. Ein Tänzer ist dann neu dabei.

Es sieht so leicht aus. Eben noch haben sich die Mitglieder der Showtanzgruppe der Laudonia entspannt unterhalten. Dann stellen sie sich für ein Foto auf. Trainer Fabian Löhrer gibt ein Kommando, Sekunden später steht die Figur. Niedriger dürfte die Marienweghalle, in der sie trainieren, nicht sein. Sonst würde die Tänzerin an der Spitze die Decke berühren. Damit so etwas funktioniert, ist viel, und vor allem regelmäßiges, Training nötig. Auch jetzt, wo die Saison eigentlich vorbei ist. Denn am 24. Februar hat die Gruppe noch einen besonderen Auftritt. „Und man glaubt gar nicht, was das ausmachen würde, wenn man ein, zwei Wochen nicht trainiert“, sagt Löhrer. Die Gruppe übt das ganze Jahr über zwei Mal pro Woche. Im März geht es bereits mit dem Probetraining für die Show 2019 weiter. Dort können sich alle Tanz-Interessierten ab 16 Jahren vorstellen.

Die Hebefiguren, der Ablauf des Programms und die Kostüme, all das gab es anfangs nur in Löhrers Kopf. „Das fällt mir meistens beim Autofahren ein“, sagt er. Dann zeichnet er die Formationen mit Symbolen und Strichmännchen auf. Von ihm stammen die Kernideen. Bei der Umsetzung hat er dann „helfenden Hände, die in allen Bereichen mitarbeiten“.

Bei der Show am nächsten Samstag wird es aber eine Änderung zu den Auftritten während der Faschingszeit geben. „Einer von unseren Leuten hat einen neuen Job“, sagt Löhrer. Der habe jetzt Schulungen und könne nicht mittrainieren.

Deswegen brauchen die Laudonen Hilfe von Michael Mayer. „Ich habe schon mittrainiert“, sagt Mayer. Dass er einspringt, ist schon länger geplant. „Aber die Jungs und Mädels haben ein bisschen mehr Routine“, gibt er zu. Aufgetreten ist er schließlich noch nicht.

In dieser Saison. Denn eigentlich ist der Neue ein alter Hase. Zwei Saisons hat Mayer bereits mit dem Showtanz absolviert, in einer dritten hinderte ihn eine royale Verpflichtung daran: 2016 führte er den Hofstaat als Prinz Michael III. an. Aufgeregt ist er trotzdem. „Kurz bevor es losgeht, wird der Puls schon nach oben gehen.“

Schließlich ist der erste Auftritt immer etwas Besonderes. Das sagt auch Katharina Köder, die bereits seit sechs Jahren in der Gruppe aktiv ist. „Wenn der erste Auftritt gut funktioniert, das ist immer besonders toll.“ Die 23-Jährige hat vor ihrer Zeit beim Showtanz bereits mehrere Stationen in der kleinen Laudonia durchlaufen. „Wenn man einmal damit anfängt, kann man nicht mehr aufhören“, sagt sie. Klar, die Showtanz-Gruppe sei mit einigen Verpflichtungen verbunden. „Aber der Fasching reißt das wieder raus.“ Auf einer Bühne zu stehen und für Stimmung in der Halle zu sorgen, sei ein tolles Gefühl. Hinzu komme, dass sie durch die Gruppe eine Menge Menschen kennengelernt habe, die sie lieb gewonnen hat.

Die eingeschworene Truppe tritt am 24. Februar bei der „Laudonia Show for Charity“ auf. Die Veranstaltung für den guten Zweck beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Vom Eintrittsgeld in Höhe von 13 Euro bezahlt die Gruppe nur die Fixkosten. Die werden niedrig gehalten – viele Helfer arbeiten an diesem Abend kostenlos. Auch die Stadt Lauingen verlangt keine Hallenmiete. Jeder Cent, den die Laudonia darüber hinaus einnimmt, geht an die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung.

Show-for-Charity-Tickets gibt es im Onlineshop unter www.laudonia.de, bei der Tankstelle Pinoil in Lauingen sowie bei den Service-Partnern unserer Zeitung: Otto Bezikhofer in Dillingen, Buchhandlung Gerblinger in Wertingen und Gundelfingen sowie bei Schreibwaren J. B. Roch in Höchstädt.

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