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Dillingen

19.11.2017

Die ungebrochen hohe Bedeutung des Volkstrauertages

Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal in der Dillinger Kapuzinerstraße. Im Bild (von links):  Oberstleutnant Florian Wulf, Oberbürgermeister Frank Kunz und Margit Hintermayer (Vorsitzende des VdK).
Bild: Jan Koenen, Stadt Dillingen

Bei der Veranstaltung in Dillingen ging es nicht nur um Erinnern

In Dillingen und allen sechs Stadtteilen fanden am Sonntag Veranstaltungen zum Volkstrauertag statt. Bestandteil der zentralen Gedenkfeier der Stadt war der Gottesdienst in der Studienkirche, bei dem neben Pfarrer Wolfgang Schneck auch der evangelische Pfarrer Frank Bienk anwesend war.

Der Gesangverein Dillingen und die Stadtkapelle rahmten die Feier musikalisch ein. Neben Vertretern der Bundeswehr, der Reservisten, des Stadtrats und des VdK waren auch Fahnenabordnungen der Dillinger Feuerwehr, der Dillinger Schützen und des BRK erschienen. In ihren Ansprachen gedachten Oberbürgermeister Frank Kunz und der Standortälteste der Dillinger Luitpoldkaserne, Oberstleutnant Florian Wulf, der Toten der Kriege und der Opfer von Gewalt. Oberstleutnant Wulf hob dabei die ungebrochen hohe Bedeutung des Volkstrauertags für ihn und seine Soldaten hervor.

Oberbürgermeister Frank Kunz erinnerte an die Dillinger Opfer der beiden Weltkriege: Etwa 130 Bürgerinnen und Bürger der Stadt wurden im Ersten Weltkrieg getötet, über 600 verloren im Zweiten Weltkrieg ihr Leben oder gelten als vermisst. „Wir können dankbar sein, dass die Soldaten, die von Dillingen aus in die jüngsten Auslandseinsätze entstand wurde, bisher alle wieder heimgekehrt sind“, so das Stadtoberhaupt.

Anschließend folgte die Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal in der Kapuzinerstraße. Ehrenposten der Bundeswehr waren in Dillingen, Donauwörth sowie den weiteren Patengemeinden gestellt. (pm)

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