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Dillingen
15.09.2019

OB-Wahl in Dillingen: Kein Gegenkandidat für Frank Kunz?

Auch in Dillingen findet nächstes Jahr eine Bürgermeisterwahl statt.
Foto: Jan Koenen, Stadtverwaltung

Bisher gibt es noch niemanden, der gegen den aktuellen Dillinger Oberbürgermeister Frank Kunz antreten will. Wie sich andere Parteien in der Stadt dazu äußern.

Bei den Kommunalwahlen am 15. März wird es in den Stadt- und Gemeindeparlamenten in der Region einige Änderungen geben. Dem Vernehmen nach wollen etwa in Dillingen einige Stadträte aufhören. An der Spitze der Kommune wird es aber aller Wahrscheinlichkeit nach keine Veränderung geben. Denn es zeichnet sich ab, dass Oberbürgermeister Frank Kunz (CSU), der mit dem Traumergebnis von 100 Prozent nominiert wurde, bei der Wahl im März als einziger Kandidat auf dem Stimmzettel stehen wird.

In Dillingen ist wohl keine Wechelstimmung vorhanden

Dillingens Oberbürgermeister Frank Kunz.
Foto: Veh (Archiv)

Dillingens SPD-Ortsvorsitzender Tobias Rief jedenfalls hält nicht viel davon, aus den eigenen Reihen einen Bewerber ins Rennen zu schicken, „der dann untergeht“. Die Meinung der Dillinger sei es, dass Amtsinhaber Kunz (46) „einen guten Job macht“. Eine Wechselstimmung sei nicht vorhanden. Auch die FDP wird keinen Kandidaten nominieren, teilt Ortsvorsitzender Christian Weber mit. Kunz mache seine Sache gut. So sieht es auch der ehemalige FW-Ortsvorsitzende und Stadtrat Georg Schrenk. Natürlich sei es gut, wenn bei einer Wahl eine Auswahl da sei. „Bei uns ist aber niemand im Gespräch“, informiert der 71-Jährige, der nicht mehr für den Stadtrat kandidieren wird. Auch AfD-Kreisvorsitzender Erich Seiler winkt ab: „Wir werden für den Kreistag und wohl auch für den Dillinger Stadtrat eine Liste aufstellen.“ Einen OB-Kandidaten werde die AfD aber nicht nominieren.

Nominieren die Grünen in Dillingen noch einen Kandidaten?

Zuletzt hatte es Andeutungen gegeben, dass die Grünen möglicherweise einen OB-Kandidaten ins Rennen schicken könnten. „Wir sind noch in der Findungsphase“, sagt Ortsverbandssprecherin Dagmar Carsten und will eine Kandidaten-Nominierung nicht ganz ausschließen. Es habe sich aber von jüngeren Parteimitgliedern noch niemand aufgedrängt. Zudem ist Carsten offensichtlich mit Kunz zufrieden. „Der amtierende OB ist jung, hat Erfahrung, ist diskussionsbereit und hat für unsere Anliegen ein offenes Ohr“, sagt die Grüne. Kunz selbst scheint seinen Wahlkampf nicht von der Kandidatenanzahl abhängig zu machen. Bei der Nominierung sagte er, auch wenn er der einzige Bewerber bleiben sollte, werde er „in aller Ernsthaftigkeit um Zustimmung werben“.

In anderen Kommunen tut sich schon etwas bei der Kandidatensuche:

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