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Dillingen

08.06.2019

Dillingen wandelt sich

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Die Firma Reitenberger aus Asbach errichtet auf dem einstigen Areal der Gärtnerei Spengler an der Parkstraße vier Wohnblöcke mit 45 Wohnungen. Ein Haus ist bereits bezogen, zwei andere Wohnblöcke werden demnächst fertig. Und im Oktober soll dann der vierte Wohnkomplex bezogen werden können.
Bild: Berthold Veh

Plus Der erste von vier neuen Wohnblöcken in der Parkstraße ist bereits bezogen. Im Zentrum haben der Malzstadel, die Roggenkugel und Modus Fashion Gallery eröffnet.

Wer länger nicht mehr in der Dillinger Parkstraße am Fuße des Schlosses war, dürfte staunen: Dort hat die Firma Reitenberger aus dem Laugnaer Ortsteil Asbach bereits den ersten von vier Wohnblocks fertiggestellt. „Haus I wurde bereits vor vier Wochen bezogen“, sagt Firmenchef Ulrich Reitenberger junior. Und auch Haus II und III werden in den nächsten Wochen fertig. „Es läuft viel schneller als geplant“, freut sich Reitenberger. Der vierte Wohnblock soll im Oktober fertig sein. Dann gibt es insgesamt 45 neue Wohnungen in Zentrumsnähe. Und Reitenberger sagt: „Wir trauen uns zu, nochmals 20 Wohnungen in Dillingen zu bauen.“

Gut essen in der Nähe zum Dillinger Schloss

Einiges an Bewegung gibt es auch in der Stadtmitte. Die Dillingerin Vanessa Ferner und ihr Partner Johannes Ostermair haben inzwischen ihr Restaurant Malzstadel eröffnet. Dort in der Lammstraße können Gäste jetzt in unmittelbarer Nähe zum Dillinger Schloss speisen.

Ein Tipp für die gesunde Mittagspause

Eine Neueröffnung gibt es an diesem Samstag in der Königstraße 18 ½. Dorthin ist Diana Roggen mit ihrem Restaurant Roggenkugel umgezogen. Vor der Eröffnung roch alles ganz frisch, aber noch nicht nach kulinarischen Köstlichkeiten. Nein, es ist der Duft von Ulmenholz. Aus diesem Material sind die Theke, Stühle und Tische gefertigt. Am Eckladen am Mitteltorturm hatte Diana Roggen, die aus Schwennenbach stammt, vor knapp drei Jahren ihren Betrieb begonnnen. Das Restaurant war in kurzer Zeit zu einer Anlaufstelle für Menschen geworden, die sich in der Mittagspause gesund ernähren wollen. Es gab dort frische Salate, belegte Brötchen, Frucht-Smoothies, Eintöpfe, Suppen und Kuchen.

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Weil es gut lief, hat Diana Roggen nun ihr Restaurant am neuen Standort in der Königstraße – zwischen Friseur Velly und Kings-Road-Pub – vergrößert. Drinnen können etwa 30 Besucher sitzen, draußen können bei schönem Wetter ebenso viele Menschen von dem 14-köpfigen Team bewirtet werden. Gäste haben in der neuen Roggenkugel nicht nur viel mehr Platz. Diana Roggen, die ihren Schwerpunkt auf vegetarische und vegane Küche gelegt hatte, hat ihr Angebot erweitert. „Es gibt jetzt auch leckeres Essen mit Fisch und Fleisch“, sagt sie. Und ihre Gäste können in der neuen Roggenkugel nun ein Glas Wein und Bier trinken. Zudem hat die Gastronomin die Öffnungszeiten verlängert.

Französische und italienische Mode

Neues Leben rührt sich auch im ehemaligen Schuhhaus Amberg in der Kapuzinerstraße: Gegenüber dem Bayerisch-Hof-Platz findet sich seit wenigen Wochen die Modus Fashion Gallery der Dillingerin Michaela Seiler. Sie hatte ihr Modegeschäft früher in der Augsburger Straße in Wertingen. Jetzt ist Michaela Seiler mit der Modus Fashion Gallery nach Dillingen gezogen. „Wir haben die Verkaufsfläche auf 160 Quadratmeter verdoppelt“, informiert Seiler. Viele Stammkunden aus dem Zusamtal kommen ihren Worten zufolge bereits in das neue Geschäft, in dem es französische und italienische Mode gibt. Und für sie als Dillingerin sei der neue Standort vor Ort ebenfalls ein Vorteil.

Ein hässliches Loch gibt es auch noch

Ein hässliches Loch ist dagegen noch die Baulücke am Bayerisch-Hof-Platz in der Kapuzinerstraße. Dort stand einst das Wirtshaus Zur blauen Ente. Die Stadtverwaltung ließ die ehemalige Gaststätte vor drei Jahren abreißen, weil das Gebäude einzustürzen drohte. Der Eigentümer hatte es nach Angaben der Stadtverwaltung unsachgemäß entkernen und die Fassade entfernen lassen, obwohl er lediglich eine Genehmigung für die optische Umgestaltung der Fassade im Erdgeschoss hatte. Nun soll, wie es schon damals hieß, ein neues Gebäude entstehen, das sich architektonisch an den verschwundenen Vorgängerbau anlehnt. Die Pläne des Eigentümers wurden bereits einige Wochen nach dem Abriss in einer nichtöffentlichen Sitzung im Dillinger Stadtrat vorgestellt. Wie die Stadtverwaltung jüngst auf die Anfrage unserer Zeitung mitteilte, verfolge der Eigentümer seine Pläne noch weiter. Die Entscheidung sei „im Fluss“, es fänden noch „Abstimmungsgespräche“ statt.

Und ein Geschäft hat inzwischen zugemacht

Geschlossen ist inzwischen das Modegeschäft „Miller & Monroe“ in der Rudolf-Diesel-Straße. Die Vidra Deutschland GmbH, die hinter der Marke steckt, hatte im vergangenen Jahr die Filialen der Modekette Charles Vögele übernommen und wenig später Insolvenz angemeldet. Die „Miller & Monroe“-Filiale in Dillingen mit knapp 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche war zunächst wie andere Filialen weitergeführt worden. Wie der Eigentümer der Immobilie, Michael Schickinger, informiert, ist das Geschäft seit 31. Mai geschlossen. Wie es dort weitergeht, ist noch offen. Der Laugnaer teilte mit, dass er bereits in Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten stehe.

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