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Landkreis Dillingen

06.12.2019

Dillinger Baby Finn: Das macht Hoffnung

Seit wenigen Tagen ist er daheim in Dillingen angekommen. Dort darf der 18 Monate alte Bub nun auch bleiben – weil Regens Wagner einen ambulanten Pflegedienst eingerichtet hat.
Bild: Simone Bronnhuber

Aus einem Hilferuf, der als winzigen Anzeige in unserer Zeitung angefangen hat, ist nach knapp 18 Monaten endlich eine Lösung gefunden. Wie alle mitgeholfen haben.

Es war eine winzige Anzeige in unserer Zeitung. Der Hilferuf von Finns Eltern ging direkt ins Herz. Sie suchten verzweifelt Pflegekräfte, die sie bei der Versorgung ihres Kindes in den eigenen vier Wänden unterstützen. Daheim in Dillingen.

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Wie die neue Lösung für Finn aussieht

Das ist fast eineinhalb Jahre her. So lange hat es gedauert, bis eine Lösung für den kleinen Bub gefunden wurde. Die Verantwortlichen bei Regens Wagner haben dafür an ihren Fachlichkeiten gerüttelt und aufgrund von Finns Schicksal im Juli einen ambulanten Pflegedienst gegründet – so kann dem Dillinger Bub und auch noch andere Kunden von Regens Wagner geholfen werden.

Warum Nächstenliebe viel geholfen hat

Zuhause in der gewohnten Umgebung. Dass es so lange gedauert hat, dass Finn und seine Mama heimkonnten, ist traurig, und fast nicht zu glauben. Unzählige Behördengänge, endlose Diskussionen mit der Krankenkasse und fehlende Pflegekräfte sind nur ein paar Gründe, warum Finn seit seiner Geburt nicht in seinem eigenen Bettchen in Dillingen schlafen konnte. So unglaublich wichtig und gut unser Gesundheitssystem ist, so kompliziert und bürokratisch ist es zugleich.

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Am Ende haben einige Personen an verantwortlichen Stellen mitgeholfen, Druck ausgeübt. Das ist nicht alltäglich. Aber es macht Hoffnung, dass Nächstenliebe gelebt wird. Auch bei uns im Landkreis.

Lesen Sie dazu auch den Artikel unserer Autorin: Willkommen daheim, Finn!

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