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23.07.2010

Dillinger Soldaten im Einsatz für Kriegsgräber

Die Tieferlegung von Gehwegen auf dem Soldatenfriedhof in Meran (Italien) zählte zu den Aufgaben der Dillinger Führungsunterstützer. Auf dem Foto von links: Chris Leben, Florian Luckas, Markus Weiland, Andreas Zygor und im Hintergrund Eduard Ebert. Foto: Bundeswehr
Bild: Bundeswehr

Dillingen Für einen Kriegsgräbereinsatz reisten zwölf Soldaten der zweiten Kompanie des Führungsunterstützungsbataillons 292 nach Meran (Italien), um dort den Soldatenfriedhof zu pflegen. Der Friedhof wird durch den "Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V." betreut.

Gehwege tiefer gelegt

Untergebracht waren die Soldaten in der Jugendherberge Meran. Von hier aus waren es nur wenige Minuten zum Friedhof. Die Aufgaben der Dillinger Führungsunterstützer erstreckten sich von der Tieferlegung von Gehwegen über das Streichen der Fenster im Friedhofsgebäude bis hin zu Baumfällarbeiten und dem Ausrichten der Grabplatten. Diese hatten sich im Laufe der Jahre abgesenkt.

Im Jahr 1943 hat die deutsche Wehrmacht den Soldatenfriedhof in Meran angelegt, um eine Begräbnisstätte, für die in mehr als 30 Kriegslazaretten verstorbenen deutschen Soldaten zu schaffen. Der Volksbund hat 1956 weitere deutsche Gefallene zugebettet und den Friedhof in den folgenden Jahren ausgebaut. Am 13. September 1959 wurde er eingeweiht. 1058 getötete Soldaten haben hier ihre letzte Ruhestätte erhalten.

In einem würdigen Rahmen mit Kranzniederlegung beendeten die Dillinger ihren Einsatz für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge. (pm)

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