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01.08.2020

E-Bikes sind stark im Kommen

Die DZ-Redaktion fährt E-Bike. Hier: Volontärin Vanessa Polednia mit Maskottchen Paula Print.
Bild: Berthold Veh

Unsere Leser strampeln aber lieber ohne Elektroantrieb. Jedenfalls diejenigen, die an unserer Umfrage teilgenommen haben. Und der Säuglingsfall aus Unterglauheim bleibt weiter Thema

Na, wurden Sie bergauf auch schon mal von einem rüstigen Rentner auf einem E-Bike überholt? Auf den Radwegen im Landkreis Dillingen sind immer mehr Menschen mit Elektro-Fahrrädern unterwegs. Das zeigt auch der deutschlandweite Rekordwert beim Absatz von E-Bikes – im Jahr 2019 wurden laut Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) rund 1,4 Millionen verkauft. Der Absatz ist dabei in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Während der Markt für E-Bikes damit um 39 Prozent zum Vorjahr zugelegt hat, verzeichnete der Verkauf von Fahrrädern ohne Elektroantrieb einen Rückgang von rund acht Prozent.

Die Donau Zeitung und Wertinger Zeitung haben nachgehakt: Schwingen Sie sich lieber auf einen herkömmlichen Drahtesel oder bevorzugen Sie ein Elektrofahrrad? 280 Leser haben auf Facebook abgestimmt. 64 Menschen bekennen sich ganz klar zum E-Bike. Die Mehrheit mit 216 Stimmen mag es hingegen puristisch. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Umfrage auf den Online-Startseiten der DZ und WZ. Von insgesamt 193 Stimmen geben 40 Leser an, nur mit dem E-Bike unterwegs zu sein. Die absolute Mehrheit von 132 nutzt keinen Elektro-Antrieb. Immerhin 21 Personen haben beide Varianten vor der Haustür stehen.

Die Umfrage zeigt: Auch wenn der Zuwachs an E-Bikes höher liegt, ist und bleibt das klassische Rad an erster Stelle. Nach Einschätzung des ZIV gibt es rund 75,9 Millionen Fahrräder in Deutschland. Und davon machen E-Bikes nur 5,4 Millionen aus. Unsere Leser fahren aber nicht nur fleißig mit dem Rad – sie diskutieren online weiterhin kontrovers über den Prozess um den ausgesetzten Säugling aus Unterglauheim und die Wortwahl der Richterin. Diese hatte die Mutter bei der Urteilsverkündung als „nicht so doof, wie sie sich darstellt“ bezeichnet. Leser „Hubert D.“ findet, dass „hier wieder mal aus Nichts ein Empörungshype gemacht wird. Die Richterin hat ja gerade nicht gesagt, dass alle Behinderten doof sind“. „Andrea H.“ und Hans M.“ halten dagegen und finden, dass Richter derartige Aussagen allgemein unterlassen sollten. Anwältin McCready will das Urteil vor dem Bundesgerichtshof prüfen lassen. Franz W. kommentierte: „6 Jahre 3 Monate statt lebenslänglich… Ich finde die Richterin hat den Geisteszustand der Angeklagten schon gut berücksichtigt dabei.“

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