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Schuldenabbau

07.11.2019

„Ein Meilenstein für Lauingen“

CSU-Ortsverband begrüßt Stabilisierungshilfen

Große Freude machte sich in der gemeinsamen Sitzung von Fraktion und Ortsverband der Lauinger CSU breit. Die Mitglieder gehen davon aus, dass die Herzogstadt auch in den kommenden Jahren die Stabilisierungshilfe des Freistaates Bayern erhält und somit die derzeitigen Verbindlichkeiten in Höhe von 20 Millionen Euro bis auf die Hälfte reduzieren kann. Die für 2019 zugesagten 1,8 Millionen seien der erfreuliche Startschuss auf dem Weg zur historischen, wesentlichen Entschuldung der Stadt Lauingen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Zwar müssen wir jetzt in den kommenden beiden Jahren den Gürtel enger schnallen und sparen, aber ab dem dritten Jahr dürfen wir sogar wieder kräftig investieren und werden dabei mit Förderquoten von bis zu 100 Prozent unterstützt. Damit können wir als Stadt nur gewinnen“, freute sich Ortsvorsitzender Markus Hoffmann.

Stadtrat Vitus Kleinle sprach die bittere Pille der Reduzierung der Zuschüsse für die Vereine an: „Da müssen wir jetzt durch. Andererseits bedeutet die Halbierung unserer Verbindlichkeiten auch die Halbierung unserer Zinsen und eine deutlich schnellere Tilgung unserer Darlehen, was uns in einigen Jahren die Möglichkeit gibt, künftig mehr für die Vereine zu tun als bisher.“ Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, dankten die Teilnehmer ihren Mandatsträgern – allen voran Bürgermeisterin Katja Müller und Landtagsabgeordnetem Georg Winter, die die Stabilisierungshilfe durchgesetzt haben. Dritter Bürgermeister Albert Kaiser erinnerte an die denkwürdige, entscheidende Ratssitzung in der Stadthalle: „Wir als CSU haben geschlossen für den Antrag gekämpft und schlussendlich gemeinsam mit den Freien Wählern und Teilen der FDP in der Abstimmung diese Investitionsspritze für unsere Heimatstadt ermöglicht.“

Neben dem Schuldenschnitt diskutierten die Mitglieder erneut über die Ansiedelung des Edeka-Marktes im Lauinger Osten. „Wir sind immer noch strikt gegen eine Durchführung des Bauvorhabens, da im Stadtgebiet bereits eine Überversorgung mit Supermärkten besteht und für uns der Erhalt unserer Innenstadt höchste Priorität hat“, betonte Hoffmann abschließend. (pm)

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