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Höchstädt

08.02.2019

Ein Projekt für Migration und Integration im Schloss Höchstädt 

Im Schloss Höchstädt entsteht ein Kompetenzzentrum für Migration und Integration.
Bild: Karl Aumiller

Die Finanzierung für das neue Kompetenzzentrum im Schloss Höchstädt steht. Was es kostet und wer sich an den Kosten beteiligen muss.

Die Errichtung eines Kompetenzzentrums für Migration und Integration im staatseigenen Schloss Höchstädt befindet sich auf einem guten Weg. Die Finanzierung, als ein unverzichtbarer und wichtiger Punkt zur Realisierung des Projekts, scheint jedenfalls gesichert. Das teilt der CSU-Fraktionsvorsitzende im Bezirkstag Schwaben, Dr. Johann Popp, mit. In der Pressemitteilung heißt es weiter, dass der Bezirk Schwaben die Errichtung des Kompetenzzentrums ausdrücklich begrüßt. Er sei dem Bezirkstagspräsidenten dankbar, dass der Bezirksausschuss auf Antrag der CSU-Fraktion dem Bezirkstag empfohlen hat, im Haushalt 2019 einen Förderbetrag von jährlich 25000 Euro einzustellen. Nach der zu erwartenden Zustimmung des Bezirkstags hat der letzte der vier Finanzpartner grünes Licht zur künftigen Finanzierung des Kompetenzzentrums gegeben. (Es gibt bereits ein Zentrum direkt neben dem Schloss: Glänzende Aussichten für Mitarbeiter der neuen Bewertungsstelle )

Auch die Stadt Höchstädt muss zahlen

Neben der Zusage des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familien und Integration für einen jährlichen Zuschuss von 450000 Euro haben der Landkreis Dillingen einen jährlichen Zuschuss von 17500 Euro und die Stadt Höchstädt einen solchen von 7500 Euro beschlossen. Alle Zuschüsse sind zunächst auf fünf Jahre begrenzt. Die Übernahme der Trägerschaft für das Kompetenzzentrum hat das Staatsministerium bereits im Jahr 2017 der Landesarbeitgemeinschaft der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege angeboten. Dafür ist jedoch noch eine Gründung des Trägervereins notwendig. Die neu zu errichtende Einrichtung in Höchstädt würde die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften und Ehrenamtlichen ermöglichen, die im Themenfeld Asyl und Zuwanderung tätig sind. Unbestritten ist bei allen Entscheidungsträgern, dass es angesichts der großen Zahl von Mitarbeitern in diesen Bereichen bei allen Trägern der öffentlichen Verwaltung einen erheblichen Bedarf an Schulung und Austausch zu den Herausforderungen der Zuwanderung gibt. (Schon der Zugang zum Schloss hat sich verbessert: Darum sind diese 250 Meter Straße für Höchstädt so wichtig )

Eine Lücke wird geschlossen

Der CSU-Fraktionsvorsitzende Dr. Popp ist überzeugt, „dass ein Kompetenzzentrum für Migration und Integration in Höchstädt ein wichtiger Beitrag sein wird, die Lücke der Qualifizierung und Weiterbildung zu schließen. Schließlich wäre es auch eine Ermutigung für die vielen Ehrenamtlichen, die sich nicht allein gelassen fühlten.“ (pm)

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