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Blindheim

25.11.2020

Für Blindheimer Hundehalter wird es teurer

Die Hundesteuer wird in Blindheim erhöht.
Foto: Holger Hollemann/dpa

Plus Der Blindheimer Gemeinderat beschließt eine Erhöhung. Es wird auch über Raser diskutiert und über eine Akustikdecke für die Kinderkrippe.

Hunde zu halten war in Blindheim in den vergangenen Jahren verhältnismäßig günstig. Die Satzung aus den Achtzigerjahren sah 20 Euro an Hundesteuer im Jahr vor. Jetzt, rund 40 Jahre später, soll sie an die aktuelle Mustersatzung des Innenministeriums angepasst werden. Mittlerweile befänden sich sieben „Hundetoiletten“, also Stationen mit Beuteln und dafür vorgesehenen Abfalleimern, im Gemeindegebiet. Dabei entstünden jährliche Kosten von rund 5000 Euro, vor allem durch die im Schnitt 90 Minuten Arbeit des Bauhofs für das Ausleeren dieser oder die Anschaffung neuer Tüten, wie Blindheims Bürgermeister Jürgen Frank erklärte. Nach einer regen Diskussion beschlossen die Ratsmitglieder bei ihrer Sitzung vergangene Woche, die Steuer von 20 auf 30 Euro im Jahr zu erhöhen. Listen- oder Kampfhunde sollen nun 200 Euro an Steuern im Jahr kosten, wobei den Ratsmitgliedern davon in der Gemeinde keiner bekannt sei. Für jeden weiteren Hund ist eine Staffelung vorgesehen, so soll jeder weitere Hund pro Jahr zehn Euro mehr als der Grundsatz kosten.

Wie schnell wird in Blindheim gefahren?

Akustikdecken könnten die Raumlautstärke stark senken, deshalb wären sie in der Blindheimer Kinderkrippe bereits verbaut worden, so erklärte Bürgermeister Frank in der Gemeinderatssitzung. Deshalb hätte die örtliche Kindergartenleitung den Wunsch vorgetragen, auch zwei davon in den Gruppenräumen des Kindergartens zu installieren. Wie die Leiterin erklärt hätte, wirke sich das ruhigere Raumklima in der Krippe auch positiv auf die Kinder aus, so Frank. „Da wir auch von den bisherigen Leuchtstoffröhren auf LED umrüsten würden, müssten wir mit Kosten von ungefähr 15.000 Euro rechnen“, meinte der Bürgermeister. Er meinte zudem, dass nun, nach Beendigung der Arbeiten an der Schule, allgemein der Kindergarten in Angriff genommen werden könnte. Um nach Möglichkeit bereits im August einen Termin für den Deckenumbau zu bekommen, solle die Ausschreibung möglichst schnell stattfinden.

Auch in Blindheim wird nun überlegt, dem Kommunalunternehmen „Verkehrsüberwachung Schwaben-Mitte“ beizutreten. Damit könnte öfter die Geschwindigkeit durchfahrender Fahrzeuge kontrolliert werden. Um die Notwendigkeit zu überlegen, sahen sich die Ratsmitglieder unter anderem die Auswertung der Geschwindigkeitsmessungen der Tempotafel an. Im Durchschnitt sei die Geschwindigkeit zwischen 40 und 50 Kilometer pro Stunde, jedoch stellten die Ratsmitglieder auch manche Ausreißer mit einem Tempo von über 100 fest. Außerdem wurde von manchen bemängelt, dass auch Fahrräder und landwirtschaftliche Fahrzeuge berücksichtigt wurden. Auch wegen der stark voneinander abweichenden Meinungen im Rat wurde entschieden, dass weitere Überlegungen zum Thema angestellt werden sollen.

Die Dachbalken der Leichenhäuser müssen saniert werden

Auf den Friedhöfen im Blindheimer Gemeindegebiet stünden einige Reparaturen an, so Bürgermeister Frank. Nächstes Jahr würden die Dachbalken der Leichenhäuser erneuert, da dort bereits manchmal Dachplatten herunterfliegen würden.

In der Unterglauheimer Hofgasse wurde ein Bauantrag auf eine Doppelgarage gestellt. Dafür soll ein bestehender Schuppen mit Flachdach abgerissen werden. Die Ratsmitglieder hatten nichts dagegen einzuwenden, zumal sie davon ausgingen, dass das neue Gebäude auch schöner aussehen wird.

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