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Syrgenstein

26.10.2018

Hat das Bachtal ein Pferdekot-Problem?

In der VG Syrgenstein gehen immer mal wieder Beschwerden wegen Pferdekot ein. Auf dem Bild reiten Angie Heißwolf (links) und Johanna Schelle.

Im Bachtal häufen sich Beschwerden wegen Pferdekot. Was zu beachten ist.

Der Spaziergang mit dem Hund ist für das Tier sowohl eine Möglichkeit der Bewegung als auch für sein tägliches Geschäft. Für diese Hinterlassenschaften gibt es eigene Entsorgungsmöglichkeiten. Doch eine weitere Belästigung entsteht häufig durch Pferdekot. Die Beschwerden darüber würden sich häufen, teilt die VG Syrgenstein mit.

Vor kurzem kam es in Bachhagel zu einem Unfall, der durch liegen gelassene Pferdeäpfel verursacht wurde. Ein Kind stürzte dadurch vom Rad und verletzte sich. „Gott sei Dank nicht schlimmer“, heißt es vom Ordnungsamt der VG. Von dieser Verschmutzung gehe eine Gefahr aus, die die Gemeinden nicht ignorieren können.

Auch die Straßenverkehrsordnung beschäftigt sich mit verschmutzen Fahrbahnen. Hier ist festgelegt, dass jeder Verursacher selbst für die Beseitigung oder Kennzeichnung zuständig ist. In den Straßenreinigungsverordnungen der VG wird sogar konkret ein Verbot für die Verschmutzung der Gehwege durch Tiere angesprochen.

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Es gibt ein Verbot

„Wir reiten meistens auf der Straße“, erklären Angie Heißwolf und Katrin Forstner vom Reiterhof „Alte Mühle“ in Syrgenstein. Generell müsse der Reiter als Verkehrsteilnehmer die Straße benutzen. „Außerdem vermeiden wir Ortschaften“, erklärt Katrin Forstner weiter. So planen sie beispielsweise bei Wanderritten die Strecken vorher. Denn oft sei es kompliziert, die Hinterlassenschaften der Tiere sofort zu beseitigen. „Als wir vergangenes Jahr in Dischingen beim Faschingsumzug dabei waren, hatten wir zum Beispiel eine Schaufel dabei“, ergänzt Heißwolf.

Pferdekot im Bachtal: Es gibt Beschwerden

Auch die anderen Reiter der „Alten Mühle“ erinnern die beiden regelmäßig, nicht auf dem Gehweg zu reiten, wenn der Ausritt doch durch eine Ortschaft führt. „Natürlich verstehen wir, dass die Menschen nicht durch Pferdeäpfel auf dem Gehweg laufen wollen“, sagt Forstner. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen sei einmal eine Beschwerde eingegangen. „Daraufhin haben wir den Haufen Pferdeäpfel beseitigt“, berichtet Heißwolf. Generell sei die Belästigung durch Hundekot weiterhin höher als durch Pferdekot, bestätigt die VG. Dennoch erinnert die Gemeinde im Amtsblatt regelmäßig die betroffenen Personen an ihre Pflichten und nimmt gegebenenfalls auch telefonisch Kontakt auf. Für Gartenfreunde sind die Pferdeäpfel übrigens sehr gut als Rosendünger geeignet.

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