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Kommunalpolitik

06.05.2020

Haushalt 2020: LED-Lampen für die Glötter Straßen

In Glött wird in die Straßenbeleuchtung investiert.
Bild: Lino Mirgeler, dpa (Symbol)

Plus Der Haushalt der Aschberggemeinde für 2020 steht fest. Wo in Glött investiert wird.

Das Jahr mag vier Monate alt sein – und sich aufgrund der Ausnahmesituation bereits noch länger anfühlen, doch in den Kommunen wird erst nach und nach offiziell darüber entschieden, wie die Einnahmen und Ausgaben für 2020 aussehen sollen. So wurde in der Sitzung im Obergeschoss des Glötter Rathauses vom 29. April unter anderem der Haushalt beschlossen. Und zwar einstimmig, wie Bürgermeister Friedrich Käßmeyer berichtet. Das Gremium verabschiedete einen Haushaltsplan, in dem Einnahmen und Ausgaben in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro aufgeführt sind.

Verbesserung der Breitbandversorgung

Aus dem Haushaltsplan ergeben sich diese wesentlichen Maßnahmen für 2020: Derzeit wird das Baugebiet „Am Sportplatzweg“ erschlossen. Für die Fertigstellung ist eine Summe von 200.000 Euro im Haushaltsplan vorgesehen. Die Sanierung der Bräuhausstraße ist mit 100.000 Euro ein weiterer Punkt auf der Agenda der Kommune. Die Kosten der Verkehrsinseln in den Ortseingängen werden bei rund 60.000 Euro liegen. Die Abrechnung der zusätzlichen Leerrohrinfrastruktur aus der Breitbandmaßnahme 2019 ergab einen Betrag in Höhe von 85.000 Euro. Diese Rohre dienen zum Schutz der Glasfaserkabel vor Feuchtigkeit und mechanischen Einflüssen. Hinzu kommen Planungskosten zur Verbesserung der Breitbandversorgung der Gemeinde in den Ortsteilen Heudorf und Feldbachmühle sowie an den Aussiedlerhöfen. Die Kosten belaufen sich auf 25.000 Euro. Die Straßenbeleuchtung wird auf LED-Technik umgestellt. Für diese Erneuerung sind 200.000 Euro fällig. Eine halbe Million steht für potenzielle Grundstückserwerbe bereit. Ob die Gemeinde die Grundstücke erwerben kann, wird sich erst am Ende des Jahres zeigen.

Glött braucht kein Darlehen

Die gute Nachricht aus dem Gemeinderat: Für die Finanzierung ihrer Maßnahmen muss die Gemeinde Glött auch heuer kein Darlehen aufnehmen. Denn der Vermögenshaushalt wird aus der Zuführung vom Verwaltungshaushalt und Entnahme aus der Rücklage finanziert, sagt der Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft Holzheim, Helmut Baum. Wie in Holzheim auch, wird für die Gewerbesteuer aufgrund der aktuellen Entwicklung in der Wirtschaft ein sehr zurückhaltender Ansatz von 263400 Euro gewählt.

An den Kreis muss die Gemeinde rund 580.000 Euro zahlen, im vergangenen Jahr waren es fast 60.000 Euro weniger. Die gestiegene Kreisumlage erklärt sich Kämmerer Baum mit der etwas stärkeren Steuerkraft der Vergangenheit.

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