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Programm

15.07.2011

Historisches Fest: Gaukler und Hoftänzer

Vielerlei interessante, selten gehörte mittelalterliche Instrumente erklingen beim Konzert der Gruppe „Kurtzweyl“ beim Historischen Fest in Glött.
Bild: Foto: kw

„Kurtzweyl“ und Hofmusiker aus Neuburg treten auf. Bei Regens Wagner können die Besucher Stoffe bedrucken

Glött Gestern fiel der Startschuss zum Historischen Fest in Glött. Doch heute geht es erst richtig los: In den kommenden Tagen ist in der kleinen Gemeinde am Aschberg einiges geboten.

So treten heute ab 20 Uhr die Hofmusiker und Hoftänzer aus Neuburg an der Donau auf. Die beiden Gruppen haben sich voll und ganz der Aufführung von Musik und Tanz des 16. Jahrhunderts verschrieben. Unter der Leitung von Nicola Kloss wird das zehnköpfige Musikerensemble – in verschiedenen Besetzungen – Lieder und Instrumentalstücke mit vornehmlich höfischem Hintergrund aufführen. Dabei kommen unter anderem Blockflöten, Krummhörner, Rauschpfeifen, Fideln, Posaunen, Hackbrett, Spinett und verschiedenes Schlagwerk zum Einsatz. Und auch die Tänzer legen großen Wert auf historische Authentizität. Sie zeigen Tänze, die an den europäischen Höfen der Renaissance üblich waren – in originalgetreuen, prächtigen Kostümen.

Der ulkige Doktor Furunkulus ist dabei

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Ebenfalls für das Fach Historische Musik ist die „Musica und Gaudium“ zuständig. Sie gibt am Samstag, 16. Juli, ein Kinderkonzert im Rathaus. Beginn ist um 16 Uhr. Am Sonntag tritt dann ab 19.30 Uhr die Gruppe „Kurtzweyl“ auf. Unter der Leitung von Iris Wolf erfüllen die neun Musiker für rund eine Stunde das Rathaus mit historischen Klängen auf „allerley seltzam Instrumenta“ – und würzen das Ganze mit kecken Sprüchen. Und auch der Musizierkreis „Famos“ hat ein bezauberndes Programm für seine kleinen und großen Zuhörer vorbereitet. Zwischen den Melodien aus Drehleier, Dudelsack und Flöten gibt es einiges zu bestaunen: etwa den ulkigen Doktor Furunkulus, der Köpfe abschrauben kann, oder eine feurige, Tamburin schwingende Zigeunerin. Die orientalische Haremsdame – alias Anni Hörmann – zeigt sowohl am Samstag als auch am Sonntag einen märchenhaften Schleiertanz.

Beim Stand von Regens Wagner in Glött gibt es dagegen keine Musik. Dort kann man stattdessen selbst aktiv werden und mitmachen – wie zum Beispiel beim Filzen oder beim Stoffe bedrucken. Wer lieber nur zuschaut, statt selbst Hand anzulegen, oder sich vielleicht ein kleines Andenken mit nach Hause nehmen will, ist in der historischen Handarbeitsstube von Regens Wagner gut aufgehoben.

Zudem beteiligt sich Regens Wagner Glött, die zurzeit 118 Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung ein bedarfsgerechtes Wohn- und Förderangebot bieten, an der Gestaltung des Kindernachmittags mit Ritterturnier am Freitag. Außerdem gibt es an der Schlossschänke kulinarische Köstlichkeiten. (dz)"Seite 21

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