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  3. Höchstädt: Nach den Bränden läuft der Bau des Asylheims und des Edeka in Höchstädt

Höchstädt
25.11.2021

Nach den Bränden läuft der Bau des Asylheims und des Edeka in Höchstädt

Inzwischen laufen die Bauarbeiten für den neuen Edeka in Höchstädt auf Hochtouren. Der Supermarkt ist im Mai 2020 abgebrannt.
Foto: Rinkenburger

Die Asyl-Unterkunft in Höchstädt brannte 2018, der Supermarkt vor einem Jahr. Jetzt errichtet die Kimmerle-Gruppe neue Gebäude. In einem Fall nennt der Firmenchef die Brandursache.

Es war einer von zwei Großbränden, der die Dillinger Firma Kimmerle betroffen hat. Im April 2018 ist das Asylbewerberheim an der Kohlplatte in Höchstädt niedergebrannt. Zum Glück konnten alle Menschen, die dort untergebracht waren, das lichterloh brennende Gebäude rechtzeitig verlassen. Jetzt entsteht auf dem Anwesen an der Kohlplatte 4 ein neues Asylbewerberheim, dem Bauantrag der Unternehmerin Eva Maria Kimmerle haben Höchstädter Stadträte und Stadträtinnen bereits im Juli das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Wie Rudolf Kimmerle, der Chef der Kimmerle-Gruppe und Mann der Bauherrin, mitteilt, haben die Bauarbeiten bereits begonnen, ab der nächsten Woche werde die Bodenplatte hergestellt. Das Millionenprojekt soll zügig verwirklicht werden. „Es ist geplant, dass wir im April fertig sind“, kündigt der Höchstädter an.

Seinen Worten zufolge sollen etwa 80 Bewohner und Bewohnerinnen in dem neuen Asylbewerberheim Platz finden. Das Gebäude werde in Massivbauweise errichtet, informiert der Unternehmer. „Wir machen das Haus viel schöner und aufwendiger, als es die Regierung von Schwaben von uns fordert“, sagt Kimmerle. Denn die Mietverträge würden auf Zeit geschlossen. Und falls der Vertrag von der Regierung von Schwaben einmal nicht verlängert werden sollte, will der Firmenchef über ein attraktives Gebäude verfügen. In der Bau- und Umweltausschuss-Sitzung im Juli hatte auch Bürgermeister Gerrit Maneth die Planung gelobt. „Die Pläne schauen optisch ganz gut aus“, sagte der Rathauschef.

Etwa 1,7 Millionen Euro kostet das neue Höchstädter Asylbewerberheim

Das neue Asylbewerberheim werde etwa 1,7 Millionen Euro kosten, erläutert Kimmerle. Dies sind reine Baukosten, denn das Grundstück gehöre der Kimmerle-Gruppe ja bereits. Die Versicherung hat der Firma Kimmerle, wie der Höch-städter auf Anfrage erläutert, eine Million Euro bezahlt. „Wenn wir das Asylbewerberheim gleich wieder aufgebaut hätten, wäre die Summe höher gewesen. Wir hätten 1,4 Millionen Euro bekommen“, teilt Rudolf Kimmerle mit. Inzwischen sei auch die Brandursache geklärt, informiert der Firmenchef. Es sei fahrlässige Brandstiftung gewesen. Ein Bewohner habe eine Elektroplatte zum Kochen auf einer Decke abgestellt, die schließlich Feuer gefangen habe. Die Menschen seien in Panik alle nach draußen gerannt und hätten die Türen offen gelassen, erklärt Rudolf Kimmerle. So habe sich das Feuer schnell im ganzen Asylheim ausgebreitet.

Das neue Asylbewerberheim an der Kohlplatte in Höchstädt soll etwa 80 Bewohnern und Bewohnerinnen Platz bieten.
Foto: Rinkenburger

Bisher hatte unsere Zeitung berichtet, dass die Brandursache wegen des hohen Zerstörungsgrades nicht mehr geklärt werden könne. Ein „Einwirken von außen“ mit einem rechtsextremistischen Hintergrund hatten die Brandermittler der Kriminalpolizeiinspektion Dillingen gleich am Anfang der Untersuchungen ausgeschlossen. Der Leiter des Kommissariats 1, Andreas Brandl, teilt am Donnerstag auf Anfrage mit, „dass ein technischer Defekt an einem Elektrogerät den Brand ausgelöst hat“.

Ein weiteres Großprojekt in Höchstädt

Die Kimmerle-Gruppe arbeitet gegenwärtig in Höchstädt an einem weiteren Großprojekt, dem Wiederaufbau des Edeka. Der Markt in der Lutzinger Straße ist im vergangenen Jahr in der Nacht zum Sonntag, 24. Mai, abgebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und hat 2000 Euro Belohnung für Hinweise ausgelobt, die zur Aufklärung der Tat oder der Ergreifung des Täters oder der Täterin führen. Eigentümer Rudy Kimmerle, der Sohn von Rudolf Kimmerle, hat diesen Betrag auf 10.000 Euro aufgestockt. Der Brandstifter ist aber bisher nicht ermittelt, informiert Kommissariatsleiter Brandl: „Die Ermittlungen waren bisher leider erfolglos.“

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Ursprünglich wollte Rudy Kimmerle den Supermarkt, den viele Höchstädter Kunden und Kundinnen vermissen, noch in diesem Jahr aufbauen, doch das Projekt hat sich verzögert. Inzwischen laufen die Arbeiten aber auf Hochtouren. „Nächste Woche werden wir mit den Fundamenten fertig“, erläutert Rudolf Kimmerle. Es regne kaum, „wir können gut schaffen“. Im Juli oder August 2022 soll der Edeka fertig sein. Edeka werde das Weihnachtsgeschäft im nächsten Jahr „mit Sicherheit“ mitnehmen. Der neue Supermarkt hat Kimmerles Worten zufolge eine Verkaufsfläche von etwa 1600 Quadratmetern. Das Investitionsvolumen liege bei rund 3,5 Millionen Euro.

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