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Höchstädt: Wegen Corona: Das Höchstädter Kolpingtheater fällt aus

Höchstädt

Wegen Corona: Das Höchstädter Kolpingtheater fällt aus

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    Das Bild entstand bei der Spendenübergabe anlässlich des Theaterabschlusses am 10. Januar mit allen Verantwortlichen der Kolpingbühne.
    Das Bild entstand bei der Spendenübergabe anlässlich des Theaterabschlusses am 10. Januar mit allen Verantwortlichen der Kolpingbühne. Foto: Erfried Rösner

    „Seit 1870, mit Ausnahme der Jahre der beiden Weltkriege, unterhält die Kolpingbühne Höchstädt das Publikum in Höchstädt und weit über den Landkreis hinaus mit Volkstheaterspiel. Wir sind somit eine der ältesten, wenn nicht die älteste Laienbühne im Landkreis Dillingen, in Schwaben, in Bayern und in Deutschland. So sind wir auch seit 1870 ehrenamtsmäßig als Kulturträger in unserer Heimatstadt Höchstädt aktiv.“ Dies ist der Einführungstext in den Auslageblättern des Theaters der Kolpingbühne Höchstädt.

    Der Reinerlös ist für die Renovierung der Stadtpfarrkirche

    In der Saison 2019 waren die Mitglieder so stolz, wieder einen Zuschauerrekord eingefahren zu haben. In der Jahreshauptversammlung von Kolping im Mai 2019 wurde von den Mitgliedern einstimmig beschlossen, den Reinerlös aus der Theatersaison dem Präses, Stadtpfarrer Daniel Ertl, für die Renovierung der Stadtpfarrkirche zu spenden. Schon seit jeher spendet die Kolpingfamilie aus ihren Theatereinnahmen an die Kindergärten und karitativen Einrichtungen, oder auch an Bürger, die Hilfe benötigen. Auch für die Sanierung der Orgel in der evangelischen Gemeinde wurde schon einmal gespendet. Die Ökumene war und ist für die Kolpingfamilie schon immer ein Anliegen, da sich seit jeher katholische und evangelische Mitglieder engagieren.

    150 Jahren Theater-Jubiläum in diesem Jahr

    In der Jahresplanung für 2020 stand fest, anlässlich des 150-jährigen Theater-Jubiläums mit allen Theaterspielern von früher bis heute und allen, die in der Theatersaison aktiv sind (Bühnenbau, Bewirtung, usw.), einen gemeinsamen Festabend zu feiern. Auch die Theatersaison 2020 wurde terminlich fixiert. Doch manchmal kommt es eben anders als geplant. Die Corona-Pandemie hat voll zugeschlagen.

    Abstandsregelungen schwierig einzuhalten

    So trafen sich alle Verantwortlichen im Pfarrgarten, um über die anstehenden Termine zu entscheiden. Spieler, Bühnenbau, Bewirtung, der Vorstand mit Präses Daniel Ertl waren sich am Ende einig, die Theatersaison 2020 aufgrund der vorgeschriebenen und nicht umsetzbaren Hygiene-Maßnahmen und Abstandsregelungen abzusagen. (pm)

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