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16.07.2010

Höchstädt und Bissingen beantragen Mittelschulverbund

Insgesamt sieben Kommunen sind es, die den Kooperationsvertrag zur Errichtung eines Mittelschulverbundes Höchstädt-Bissingen auf den Weg gebracht haben. Im Bild von links: Bürgermeister Eugen Götz (Lutzingen), Rektorin Ursula Hertle (Bissingen), Schulamtsdirektor Wilhelm Martin, Rektor Georg Brenner (Höchstädt), Bürgermeister Klaus Friegel (Finningen), Bürgermeisterin Hildegard Wanner (Höchstädt), Bürgermeister Wilhelm Gumpp (Blindheim), Bürgermeister Reinhold Schilling (Schwenningen) und Bürgermeister Michael Holzinger (Bissingen). Foto: Stadt Höchstädt
Bild: Stadt Höchstädt

Höchstädt/Bissingen Was im Januar dieses Jahres mit dem ersten Dialogforum im Landkreis Dillingen unter Beteiligung von Bürgermeistern, Eltern- und Schülervertretern, Schulleitern aus allen Schularten und Beamten aus dem Kultusministerium begann, fand nun Anfang Juli seinen Abschluss: Die Bürgermeister und Vorsitzenden der jeweiligen Schulverbände, Hildegard Wanner und Michael Holzinger, übergaben Schulamtsdirektor Wilhelm Martin den Antrag auf Errichtung des Mittelschulverbundes Höchstädt-Bissingen.

An dem neuen Schulverbund sind nunmehr alle Kommunen der beiden bisherigen Schulverbände Höchstädt und Bissingen beteiligt. Dies sind neben der Stadt Höchstädt die Gemeinden Lutzingen, Finningen, Blindheim und Schwenningen sowie die Marktgemeinde Bissingen und die Gemeinde Amerdingen. Die beiden bisherigen Schulverbände werden auch künftig in bewährter Weise fortgeführt. Mit der Ausarbeitung eines Kooperationsvertrages zwischen den beiden Schulverbänden und den sieben Kommunen wurden die Voraussetzungen für eine Weiterentwicklung der beiden bisherigen Volksschulen im Sekundarbereich geschaffen.

Berufsorientierte Zweige Technik, Wirtschaft, Soziales

Wie alle bisherigen Hauptschulen, die zu Mittelschulen werden sollen, wird sich auch der neue Schulverbund Höchstädt-Bissingen durch die zeitgemäße Weiterführung und Entwicklung der drei berufsorientierenden Zweige Technik, Wirtschaft, Soziales auszeichnen. Ebenso durch ein Ganztagesangebot mit offener und/oder gebundener Ganztagsschule, das die beiden bisherigen Schulen bereits anbieten, und ein Angebot zum mittleren Schulabschluss auf dem Niveau von Wirtschafts- und Realschule, mit dem in Höchstädt durch den M-Zweig ebenfalls schon langjährige Erfahrung gesammelt wurde. Die Schülerinnen und Schüler sollen eine intensive Berufsorientierung und einen vertieften Praxisbezug, der in Höchstädt auch durch die unmittelbare Nähe zur Berufsschule einfach realisiert werden kann, erhalten.

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Schritt, um zukunftsfähig zu bleiben

Durch individuelle Förderung sollen alle Kinder einen begabungsgerechten Abschluss erreichen. Allen Vertragspartnern war bewusst, dass die demografische Entwicklung auch vor den Schulen in Höchstädt und Bissingen nicht haltmacht. Zudem wird sich im Hauptschulbereich in den Schülerzahlen auch das veränderte Übertrittsverhalten an weiterführende Schulen ausdrücken, wie es schon seit Jahren zu beobachten ist. Zusammen mit der Hauptschule Bissingen werden im Schuljahr 2010/11 etwa 420 Schüler dem Schulverbund angehören. So sollen für die nahe Zukunft stabile Zahlen für den Verbund erreicht werden und es soll für alle Schülerinnen und Schüler ein passendes Bildungsangebot bereitgestellt werden, um sie in Regelklassen, Ganztagesklassen und Mittlere-Reife-Klassen gemäß ihren Möglichkeiten optimal zu fördern. (HER)

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