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01.07.2010

Im Glauben verwurzelt

Zauberer Helmut Savini unterhielt und "verzauberte" die Teilnehmer der Sternwallfahrt im Heilig-Kreuz-Garten in Donauwörth. Foto: Berens/Diözesanregion
Bild: Berens/Diözesanregion

Donauwörth/Dillingen Mehr denn je kommt es in unserer pluralistischen Gesellschaft darauf an, Kindern etwas anzubieten, woran sie sich orientieren können, einen Boden zu bereiten, in dem sie Wurzeln schlagen können als Quelle der Kraft für das spätere Leben. Diese Wurzeln im christlichen Glauben zu entwickeln ist eine Möglichkeit, die zumindest jene 350 Kommunionkinder der Region Donau-Ries in der Diözese Augsburg mit ihren Eltern gewählt haben, die bei der diesjährigen elften Sternwallfahrt der Kommunionkinder dabei waren.

Sechs Ausgangspunkte

An sechs Ausgangspunkten in und um Donauwörth trafen sich die jungen Wallfahrer, um von dort aus - geführt von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern des Donauwörther Regionalbüros der Diözese Augsburg - nach vier Stationen des Gespräches, der Andacht und des Gesangs die Heilig-Kreuz-Kirche zu erreichen.

Unter den Mottos "Tolle Ferien", "Freunde finden", "Sich etwas trauen" und "Jesus der Mutmacher" hatten sich die Organisatoren Themen einfallen lassen, die nicht nur kindgerecht klangen, sondern auch entsprechend umgesetzt wurden. Die La-Ola-(oder Donau-) Welle gehörte ebenso dazu wie der niesende Elefant oder die Vorstellung, selber ein Baum zu sein und aus den eigenen Wurzeln Kraft zu schöpfen wie aus dem Glauben an Jesus. Denn "Jesus verzaubert", lautete heuer wieder der Leitspruch der Wallfahrt, dessen man sich auch im gemeinsamen Gottesdienst mit Regionaldekan Gottfried Fellner und Pfarrer Sebastian Klaus aus Dürrwangen erinnerte. Schwungvoll und mitreißend musizierte dazu die Kinderschola aus der Parkstadt unter Leitung von Anneke Abel gemeinsam mit der Dillinger Band SCS und starker Unterstützung der euphorisch klatschenden und singenden Kommunionkinder.

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Afrikanische Lieder erinnerten nicht nur an die Fußball-WM, sondern schufen eine passende Verbindung zur Kollekte, die in diesem Jahr über den Ingolstädter Verein "Siyabonga - Helfende Hände für Afrika" Kindern eines Townships in Südafrika zugutekommen soll. Am Ende des Gottesdienstes betörte Zauberer Savini die Gemeinde mit seinen Tricks, um sie nach dem Schlusslied hinauszuführen in den Heilig-Kreuz-Garten, wo zahlreiche Spielstände und weitere Zaubereien die Kinder erwarteten.

"Es war bezaubernd, die verzauberten Kinder im Gottesdienst zu sehen", meint Ulrich Berens von der Ehe- und Familienseelsorge der Diözesanregion und Mitorganisator der Wallfahrt. Zum Abschluss baten die Sternwallfahrer in der Dankandacht um Gottes Segen und sangen wieder mit der Kinderschola "Halleluja Amen". (bks)

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