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Landkreis Dillingen

25.12.2020

Impfstart: Am Sonntag beginnt das Impfen im Landkreis Dillingen

Auch im Landkreis Dillingen soll ab dem 27. Dezember geimpft werden. Zunächst sind mobile Teams in Pflege- und Altenheimen unterwegs.
Bild: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Plus Zunächst sind vor allem die mobilen Teams in Alten- und Pflegeheimen im Einsatz. Was Bürger rund um das Impfzentrum und die Termine wissen müssen.

Monatelang wurde an einem Impfstoff zum Schutz gegen das Coronavirus geforscht. Nun ist er endlich da. Aber wer darf sich eigentlich impfen lassen, und ist bei uns im Landkreis überhaupt schon Impfstoff angekommen? Das Landratsamt Dillingen beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wann starten bei uns in Wertingen die ersten Impfungen?

Nach dem Konzept des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist die erstmalige Auslieferung eines Impfstoffes für den 27. Dezember vorgesehen. Demnach gehen wir davon aus, dass auch im Landkreis Dillingen am kommenden Sonntag mit den ersten Impfungen begonnen werden kann.

Wie viel Impfstoff steht dem Landkreis zu Beginn zur Verfügung?

Wir gehen von einer Erstlieferung des Impfstoffs am 26. oder 27. Dezember aus. Derzeit liegen uns über die voraussichtliche Menge jedoch keine genauen Angaben vor. Wegen der aktuellen Knappheit sind aktive Bestellungen durch die Impfzentren derzeit aber nicht vorgesehen. Vielmehr bekommen die Impfzentren Lieferungen je nach Verfügbarkeit zugeteilt.

Wo wird der sensible Impfstoff gelagert?

Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Sicherheitsgründen zu den Standorten der Impfstofflager und zur Lagerung vor Ort keine Angaben machen können.

Wie viele Menschen können bereits am ersten Tag gegen das Virus geimpft werden?

Im Impfzentrum in Wertingen stehen zwei mobile Impfteams zur Verfügung. Sie könnten pro Tag je 150 Impfungen vornehmen. Dies hängt jedoch letztlich von der vorhandenen Menge des Impfstoffes ab.

Wie sieht es anschließend mit den Kapazitäten aus?

Maximal können bis zu 400 Personen geimpft werden. Vorgesehen ist, dass von den beiden mobilen Impfteams jeweils 150 Impfungen vorgenommen werden. Zudem könnten im stationären Impfzentrum täglich 100 Impfungen stattfinden.

Wie erfahren Personen davon, dass sie sich nun impfen lassen können?

Sobald ausreichend Impfstoff verfügbar ist, um im stationären Impfzentrum in Wertingen für den Personenkreis mit höchster Priorisierung Impfungen vornehmen zu können, wird sowohl eine telefonische als auch eine online-basierte Terminvereinbarung möglich sein. Die dazu notwendigen Kontaktdaten des Impfzentrums werden der Öffentlichkeit über die Medien und die Homepage des Landratsamtes bekannt gegeben. Zudem sind die Telefonnummern der Impfzentren über eine Postleitzahl-Suche auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums zu finden. Zur Information der über 80-Jährigen ist zusätzlich ein Einladungsschreiben vorgesehen.

Wie erfahren Alten- und Pflegeheime von den Terminen?

Ziel ist, bei den Bewohnern und dem Personal der Alten- und Pflegeheime zu beginnen. Sie bekommen deshalb direkt einen Termin vorgeschlagen.

Ab wann sind die zusätzlichen Impfbusse und mobilen Teams im Einsatz?

Zunächst sind ab 27. Dezember nur die beiden mobilen Impfteams im Einsatz. Der Impfbus wird bei Bedarf und entsprechender Verfügbarkeit des Impfstoffes eingesetzt.

Welche Unterlagen muss man zum Impftermin dabeihaben?

Wichtig sind der Impfpass und der Personalausweis.

Wie läuft die Impfung vor Ort ab?

Das medizinische Personal des Impfzentrums prüft vorab die erhobenen personenbezogenen Daten und dokumentiert diese. Es muss beispielsweise ein Aufklärungsbogen ausgefüllt werden. Anschließend findet ein ärztliches Impfgespräch statt, bei dem insbesondere der (aktuelle) Gesundheitszustand besprochen und individuell über die Impfung informiert wird. Nach Unterzeichnung der Einverständniserklärung wird geimpft. Ein vorheriger Nachweis eines negativen Corona-Tests ist nach aktuellen Erkenntnissen nicht erforderlich. Positiv getestete Personen werden jedoch gebeten, hierauf unbedingt schon bei der Terminvergabe ausdrücklich hinzuweisen.

Wie lange dauert ein Besuch im Impfzentrum im Schnitt?

Bürger müssen ungefähr 30 Minuten Zeit einplanen.

Wird im Anschluss bereits der Folgetermin für die zweite Spritze vergeben?

Ja.

Muss die Impfung selbst bezahlt werden?

Die Schutzimpfung ist für alle Bürger, unabhängig von ihrem Versicherungsstatus, kostenlos.

Dürfen Bewohner aus dem Landkreis auch andere Impfzentren nutzen?

Nein. Für eine Impfung müssen sich Bürger an das Impfzentrum an ihrem Wohnsitz wenden. Dies gilt, selbst wenn ein anderes Impfzentrum näher oder besser zu erreichen ist.

Stand aller Antworten: 23. Dezember.

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