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21.11.2020

KfW-Kredite für Firmen im Landkreis

72 Betriebe erhalten eine außerordentliche Unterstützung

Über die Kreditzusagen im Landkreis Dillingen wurde Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) informiert. Demzufolge nutzten bis zum 30. September 72 Unternehmen aus dem Landkreis die KfW-Corona-Hilfen. 16,4 Millionen Euro umfasse das Kreditvolumen laut Pressemitteilung. Dabei handele es sich insbesondere um den KfW-Unternehmerkredit KMU (15,3 Millionen Euro). „Diese bestehenden Hilfen des Bundes im Kampf gegen die Folgen der Pandemie wurden zwischenzeitlich verlängert, die Voraussetzungen dafür gelockert und die Konditionen weiter verbessert, um möglichst vielen Unternehmen schnell und wirksam zu helfen“, erläutert Lange.

Wegen der Einschränkungen während der Corona-Pandemie sind zahlreiche Unternehmen auf kurzfristige Soforthilfe und Hilfskredite angewiesen. Bundesweit gingen bis Ende des dritten Quartals 2020 etwa 90000 Kreditanträge für KfW-Corona-Hilfen ein. 45,4 Milliarden Euro wurden zugesagt. 97 Prozent der Anträge kamen von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), 99 Prozent davon waren Kredite mit einem Volumen bis drei Millionen Euro. Der Zugang zur KfW-Corona-Hilfe erfolgt in der Regel über durchleitende Banken und Sparkassen. Überdies wurde zuletzt ein weiteres Hilfsinstrument für die von den Corona-Einschränkungen im November betroffenen Branchen eingerichtet: die „Außerordentliche Wirtschaftshilfe“ des Bundes mit einem Finanzvolumen von zehn Milliarden Euro. „Wir müssen alles tun, um die Substanz unserer Wirtschaft und unserer Lebenskultur zu erhalten, um nach der Krise wieder durchstarten zu können“, unterstreicht Lange. (pm)

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

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