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Kommentar

12.01.2019

Kommen Sie zur Stammzellspende nach Schwenningen!

Mit nur zwei Stäbchen werden jeweils eine Minute lang Abstriche von der linken und rechten Wangenschleimhaut gemacht.
Bild: Bernhard Weizenegger

Der Schwenninger Anton Eichberger hat Leukämie. Er sucht dringend einen Stammzellspender.

Und plötzlich ist alles anders. Das Leben steht Kopf, Prioritäten verschieben sich, Kleinigkeiten werden wichtig. Von einer Sekunde auf die nächste ist das Leben von Anton Eichberger und seiner Familie nicht mehr das, was es bis dahin war. Der Schwenninger hat vor rund einem Jahr die Diagnose akute Leukämie erhalten. Er hat gekämpft und gewonnen. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit dem 51-Jährigen: Der Blutkrebs ist wieder da, der Kampf geht wieder von vorne los. Und dieses Mal braucht Anton Eichberger nicht nur all seine Energie. Er braucht einen Stammzellspender. Dringend. Denn noch ist die Krankheit in einem frühen Stadium, der Familienpapa könnte eine mögliche Transfusion mit Fremdblut besser überstehen – wenn es das denn gibt. Aktuell gibt es aber keinen Spender.

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Große Aktion in Schwenningen

Deshalb organisiert seine Frau Carola eine große Typisierungsaktion am 2. Februar in Schwenningen. Dass sich ausgerechnet an diesem Tag ein genetischer Zwilling von Anton Eichberger in der Deutschen Knochenmarkspenderkartei registrieren lässt, mag unwahrscheinlich, aber absolut nicht aussichtslos sein. Jeder Versuch, jede Registrierung ist es wert. Für Anton und all die vielen Menschen auf der ganzen Welt, die an Leukämie erkrankt sind und einen Stammzellspender suchen. Denn wer sich am 2. Februar in Schwenningen registrieren lässt, hilft auf jeden Fall. Umso mehr in der Kartei aufgenommen werden, desto mehr Menschen kann geholfen werden.

Mund auf, Stäbchen rein

Und dafür muss man nur den Mund aufmachen. Denn die Typisierungsaktion ist kurz und schmerzlos. Mithilfe eines Wattestäbchens wird binnen Sekunden Speichel aus der Wange entnommen. Fertig. Kein Pikser, kein Blutabnehmen, keine Schmerzen. Das kann man sogar zu Hause auf dem Sofa erledigen, das entsprechende Set kann man online anfordern. Und auch all die Horrorgeschichten rund um eine Knochenmarkspende sind im Jahr 2019 schon längst nicht mehr richtig. Wer als potenzieller Spender infrage kommt, muss keine Angst haben. Er kann Leben retten.

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Deshalb: Werden Sie Stammzellspender und helfen Anton Eichberger und vielen anderen betroffenen Menschen auf der ganzen Welt! Entweder am 2. Februar in Schwenningen im Sportheim registrieren lassen oder bequem daheim. Denn das Schicksal macht vor niemandem halt.

Lesen Sie die Geschichte von Anton Eichberger:

www.azol.de/53146441

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