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11.03.2020

Konle: Freie Wähler wollen täuschen

SPD-Rat entgegnet Vorwurf, er verbreite Unwahrheiten

Die Freien Wähler in Höchstädt hatten dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Wolfgang Konle nach dessen Pressemitteilung vorgehalten, er verbreite „Unwahrheiten“. Das will Konle nicht auf sich sitzen lassen: „Wenn Wahrheiten als ‚unverschämt’ und ‚unwahr’ dargestellt werden und das Ganze als Wahlkampftaktik abgewertet wird, will man offensichtlich bewusst täuschen und tricksen.“ Fakt sei, der Baupreis im neuen Baugebiet Unterfeld erhöhe sich um mindestens zehn bis 15 Euro pro Quadratmeter, egal ob der Bauherr die kalte Nahwärme nutzen will oder nicht. In der heutigen Zeit, mit dem hoch entwickelten Baustandard, sei das eine kapitale Fehlentscheidung. Fakt ist laut Konle auch, dass jeder Haushalt, trotz Anschluss an die kalte Nahwärme, einen Wärmetauscher benötigt. Fakt sei auch, dass der Nahwärmeversorger von jedem Haushalt mindestens 200 Euro pro Jahr Anschlussgebühr verlangt. C02-Einsparungen im Hausbau, so Konle, „werden nachweislich durch gute Dämmung, vorzugsweise Holzbau und Fotovoltaik-Anlagen auf dem Hausdach erzielt.“ Das sollte von einer Stadt gefördert werden – und nicht der Bauplatzpreis erhöht werden!

Eine weitere Tatsache ist es laut Konle, dass die Mehrheit im Stadtrat ein Sicherheitsrisiko für Fahrradfahrer im Bereich Brillenhaus bis La Vita geschaffen habe, weil der Sicherheitsstreifen unterbrochen werde und viel Gefahr durch das Wiedereinscheren von Radfahrern in den Autoverkehr entstehe. Hier fehle die Einfühlung für den schwächeren Verkehrsteilnehmer. Keinen Zebrasteifen am Mühlenring einzuzeichnen, weil er gefährliche Sicherheit für Fußgänger suggeriere, darüber könne man streiten. Konle sagt: „Allerdings meine ich, der Rechtsanspruch auf Vorrang für Fußgänger gibt die Verantwortung dem Stärkeren, dem Autofahrer, und darum halte ich Zebrastreifen für sicherer.“ Die größte Innenstadtbelebung in den letzten zwei Jahren sei durch das „Poseidon“ entstanden. Daran, so Konle, sei keine Partei im Stadtrat beteiligt gewesen – „außer mir selbst“. (pm)

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