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Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder und liegt jetzt bei 442,1
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Landkreis Dillingen
24.11.2021

Das sind die aktuellen Corona-Regeln im Landkreis Dillingen

Wann muss sich wer testen oder testen lassen? Die aktuellen Corona-Regeln im Landkreis Dillingen.
Foto: Matthias Balk/dpa (Archivbild)

Diese Corona-Regeln gelten im Landkreis Dillingen seit 24. November.

Aufgrund der bayernweit unverändert hohen Sieben-Tage-Inzidenz hat die Bayerische Staatsregierung eine neue Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft gesetzt. Im Landkreis Dillingen gelten deshalb aufgrund der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) seit 24. November folgende Regelungen in allen Lebensbereichen:

Kontaktbeschränkungen

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird.

Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder, die noch nicht zwölf Jahre und drei Monate alt sind, sowie Personen, die geimpft oder genesen sind, bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht.

Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.

Lesen Sie dazu auch

Für berufliche und dienstliche Tätigkeiten sowie für ehrenamtliche Tätigkeiten in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen zwingend erforderlich ist, gilt die Kontaktbeschränkung jedoch nicht.

2G plus (geimpft, genesen, getestet)

  • Nur noch asymptomatische Geimpfte oder Genesene mit einem Testnachweis haben Zugang zu
  • öffentlichen und privaten Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten,
  • Sportstätten, praktischer Sportausbildung,
  • dem Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Messen, Tagungen, Kongressen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, zoologischen und botanischen Gärten,
  • Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios, Seilbahnen und Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen und Besucherberg-werken, Freizeitparks, Indoorspielplätzen,
  • Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen, dem touristischen Bahn- und Reisebusverkehr und infektiologisch vergleichbaren Bereichen.

Kinder, die noch nicht älter als zwölf Jahre und drei Monate sind, haben stets Zugang, ohne dass sie die Voraussetzungen von 2G plus erfüllen. Dasselbe gilt für minderjährige Schüle-rinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulunterrichts unterliegen, zur eigenen Ausübung von sport-lichen, musikalischen oder schauspielerischen Aktivitäten. Ebenso haben Personen Zutritt, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, das den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthält, bei Vorlage eines PCR-Tests.

Dort, wo 2G plus gilt, finden folgende ergänzende Regelungen Anwendung:

  • Es gelten Personenobergrenzen, d.h. in Anspruch genommen werden darf indoor wie outdoor maximal 25 % der Kapazität. Messen dürfen nur ein Viertel der bisherigen Besucherzahlen zulassen, höchstens 12.500 Personen täglich.
  • Auch indoor muss bei allen Veranstaltungen durchgängig wieder Maske getragen werden, auch am Platz.
  • Außerdem muss zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, der Mindestabstand eingehalten werden.
  • Die Höchstteilnehmerzahl bestimmt sich damit zugleich auch nach der Möglichkeit, den Mindestabstand einzuhalten.
  • Für private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten gilt: Außerhalb der Gastronomie besteht eine kapazitätsbezogene Personenobergrenze (25 % oder Mindestabstand). Die Maskenpflicht gilt nicht am Platz (wie in der Gastronomie).

2G (geimpft oder genesen)

  • Nur noch asymptomatische Geimpfte oder Genesene haben im Hinblick auf geschlossene Räume Zugang
  • zur Gastronomie, zum Beherbergungswesen, zu den Hochschulen, Bibliotheken und Archiven,
  • zu außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Musik-schulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung und infektiologisch vergleichbaren Bereichen,
  • zu Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen,
  • zu Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind.

Kinder, die noch nicht älter als zwölf Jahre und drei Monate sind haben stets Zugang, ohne dass sie die Voraussetzungen von 2G erfüllen. Dasselbe gilt für minderjährige Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulunterrichts unterliegen, in der Gastronomie sowie im Beher-bergungswesen. Ebenso haben Personen Zutritt, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können und dies vor Ort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen, das den vollständigen Namen und das Geburtsdatum enthält, bei Vorlage eines PCR-Tests.

Abweichend von 2G können zugelassen werden:

  • Personen im Rahmen der Durchführung von Prüfungen sowie für zwingend erforderliche und unaufschiebbare nichttouristische Beherbergungsaufenthalte bei Vorlage eines PCR-Tests
  • Personen im Rahmen der Durchführung laufender Prüfungsblöcke, die bereits vor dem 24. November 2021 begonnen haben.

Zum Handel und zu vorstehend nicht genannten Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben sowie zu Wahllokalen und Eintragungs-räumen bestehen für nicht geimpfte oder nicht genesene Personen keine Zugangsbeschränkungen.

Handel, Dienstleitungsbetriebe und Märkte

In Betrieben des Groß- und Einzelhandels sowie Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben mit Kundenverkehr hat der Betreiber sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden eingehalten werden kann und die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche.

Für Einkaufszentren gilt die Flächenbegrenzung hinsichtlich der einzelnen Ladengeschäfte und zudem, dass sich die zugelassene Kundenhöchstzahl nach der für Kunden zugänglichen Gesamtfläche des Einkaufszentrums bemisst. Jahresmärkte, insbesondere Weihnachtsmärkte, sind untersagt.


Gastronomie

  • Gastronomische Angebote dürfen zwischen 22 Uhr und 5 Uhr nicht zur Verfügung gestellt werden (Sperrstunde).
  • In geschlossenen Räumen ist Tanzen nicht zulässig, so-weit es sich nicht um zulässige Veranstaltungen nach der 15. BayIfSMV handelt.
  • In geschlossenen Räumen ist Musikbeschallung und -begleitung nur als Hintergrundmusik zulässig, soweit es sich nicht um zulässige Veranstaltungen nach der 15. BayIfSMV handelt.
  • Der Betrieb von erlaubnisbedürftigen reinen Schankwirtschaften nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 und § 2 des Gaststättengesetzes ist untersagt.
  • Die Abgabe und Lieferung von zur Mitnahme bestimmten Speisen und Getränken ist stets zulässig.
  • Clubs, Diskotheken und ähnliche Freizeiteinrichtungen
  • Diskotheken, Clubs, Bordelle und ähnliche Freizeiteinrichtungen sind geschlossen.

Der Apell des Dillinger Landrats Leo Schrell

Landrat Leo Schrell appelliert im Zusammenhang mit den jüngsten Verschärfungen der Corona-Maßnahmen insbesondere an alle Veranstalter, Dienstleistungs- und Gastronomiebetriebe sowie deren Kunden und Gäste, die neuen Regelungen konsequent umzusetzen und zu beachten.

„Ein weiterer Anstieg der Infektionszahlen und die damit verschärften Hotspotregelungen, die ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 1000 greifen, kann nur verhindert werden, wenn alle Bürgerinnen und Bürger die aktuelle Dramatik der Lage erkennen und ihr Verhalten entsprechend anpassen“, mahnt der Landrat. Daher werden auch die bisherigen Kontrollen im Zusammenhang mit der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung entsprechend den Ankündigungen der Staatsregierung fortgeführt und intensiviert, um eine durchgängige Umsetzung der einschlägigen Regelungen sicherzustellen. (pm)

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