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Landkreis Dillingen
27.09.2021

Kreis Dillingen: Nach der Wahlniederlage kritisiert die CSU die FW und die JU

Nach der Wahlniederlage teilt die CSU aus, auch im Kreis Dillingen.
Foto: Sven Hoppe, dpa (Symbol)

Was CSU-Kreisvorsitzender Georg Winter jetzt plant. Die JU reagiert auf Kritik von Theo Waigel. Und was sagen die Freien Wähler?

Das Direktmandat gewonnen, aber bei den Zweitstimmen (35,2 Prozent) weitere acht Prozentpunkte verloren: Die Stimmung bei den Christsozialen in der Region ist gedrückt. „Der Trend ist nicht gut“, sagt der Dillinger Kreisvorsitzende Georg Winter. Da könne man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Im Oktober werde sich der Kreisvorstand mit Ulrich Lange zusammensetzen und analysieren, „was wir machen müssen“. Winter sagt, dass viele für die Union ungünstige Entwicklungen zusammengekommen seien.

Georg Winter, Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender der CSU im Dillinger Land.

Die zu späte Kandidatenkür Laschets, dessen Lacher im Flutgebiet, der fehlende Kanzler- oder Kanzlerinnenbonus – Scholz habe als Vizekanzler gepunktet. „Wir bedauern auch, dass die Freien Wähler mit ihrem Engagement auf Bundesebene die Mitte geschwächt haben“, sagt der Höchstädter. Die 2,4 Prozent der FW auf Bundesebene fehlten größtenteils der Union.

Der CSU-Kreisvorsitzende fordert eine Trendwende

Winter sieht aber auch Positives. Ulrich Lange habe mit 41,1 Prozent der Erststimmen das Direktmandat geholt – das beste Ergebnis in Schwaben. „Ich gratuliere ihm herzlich, er liegt sechs Prozent über dem Parteiergebnis“, analysiert der Höchstädter. Die CSU habe in Bayern 45 von 46 Wahlkreisen gewonnen. Der 70-Jährige vergleicht die Situation mit der Landtagswahl 2008, als die CSU abgestürzt sei und plötzlich einen Koalitionspartner im Landtag brauchte. Damals sei ein neuer Aufschwung gelungen. „Wir müssen jetzt eine Trendwende einleiten.“

Die Freien Wähler im Landkreis haben eine neue Führungsspitze: (von rechts) Leo Schrell, Ulrich Reiner, Willy Lehmeier, der neue Kreisvorsitzende Markus Müller, Susanne Ahle und Erhard Friegel.
Foto: Ahle/Freie Wähler

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Und was sagen die Freien Wähler zu der Kritik? Kreisvorsitzender Markus Müller antwortet auf Nachfrage diplomatisch: Gerade in der Woche vor dem Tag der Deutschen Einheit solle man sich bewusst machen, dass Demokratie auf freien Wahlen mit verschiedenen Kandidatinnen und Kandidaten fußt. „Dass jetzt auf Bundes- und Landesebene die Emotionen teilweise hochkochen, mag je nach Blickwinkel verständlich sein. Daran möchte ich mich aber nicht beteiligen“, so Müller, der in Wertingen Stadtrat ist.

Es gebe viele Ursachen für die Ergebnisse der einzelnen Parteien. „Auch in der Union wird offen diskutiert, wer als Kanzlerkandidat mit welchen Inhalten vielleicht besser gewesen wäre.“ Die Schuld bei anderen zu suchen, sei nicht zielführend. Schließlich sei jede Partei für ihr Ergebnis selbst verantwortlich.

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Was haben die Freien Wähler vor?

Die Kritik vonseiten der CSU, so Müller, könne er nicht verstehen. Immerhin hätten die Christsozialen mit einer Ausnahme alle Direktmandate in Bayern gewonnen.

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Die Freien Wähler im Landkreis werden die Bundestagswahl laut Müller im Oktober näher analysieren. „Wir lassen uns von der Hektik des Geschäfts auf höherer Ebene nicht anstecken.“ Im Kreisverband sei es wichtig gewesen, für die Freien Wähler und nicht gegen andere zu werben. Der Donau-Rieser Landrat Stefan Rößle spricht von einem Unionsergebnis, das aus CSU-Sicht „nicht überragend ist, aber durchaus zu erwarten war“. Die wichtigste Erkenntnis des Wahlabends für ihn sei jedoch, dass es zu keiner rot-rot-grünen Koalition kommen werde. Das Ergebnis Langes im Wahlkreis Donau-Ries sei „sehr ordentlich“ und immerhin doppelt so gut wie das des SPD-Mitbewerbers, betont Rößle.

Theo Waigel kritisiert vor allem die Junge Union

Der CSU-Landtagsabgeordnete Wolfgang Fackler (Donauwörth) zeigt sich vom Ausgang der Wahl nicht allzu überrascht. „Das Ergebnis hat sich für mich so abgezeichnet, wenngleich es bei mir keine große Begeisterung auslöst.“ Schon seit geraumer Zeit sei ein Trend in Richtung Stimmenverluste für die Union absehbar gewesen.

CSU-Ehrenvorsitzende Theo Waigel nimmt gegenüber der Günzburger Zeitung, seiner Heimatzeitung, zum Ergebnis seiner Partei im Interview kein Blatt vor den Mund.

Theo Waigel
Foto: Benedikt Siegert (Archivbild)

Vor allem kritisiert er die Junge Union: „Die Klimapolitik haben wir als große Partei nicht voll auf dem Radar gehabt.“ Besonders den Jugendorganisationen der großen Parteien – in seinem Fall der Jungen Union (JU) – stellt er ein mangelhaftes Zeugnis aus: „Wir sind zu weit weg, um für die jungen Menschen attraktiv zu sein“, bemängelt er und zweifelt daran, ob sich die JU im vorpolitischen Raum ausreichend bewege – bei Sportvereinen und -verbänden, in konfessionellen und in Jugendorganisationen und im Kulturleben. Der CSU-Slogan „mit Laptop und Lederhose“ reiche ihm nicht aus.

Was sagt der CSU-Bezirksvorsitzende aus Höchstädt?

Manuel Knoll widerspricht Theo Waigel – zumindest im Bezug auf die Junge Union im Landkreis Dillingen. „Das trifft für uns auf keinen Fall zu. Alle Vorsitzenden sind zusätzlich in Ehrenämtern aktiv – von Kirche bis Sportverein. Aber er hat ein Stück weit recht, dass sich die Partei nie von den Bürgerinnen und Bürgern entfernen darf. Ein Erfolgsgarant ist es, wenn man sich in einem Ehrenamt engagiert“, so der Höchstädter, der seit wenigen Wochen den Vorsitz des Bezirksverbands der Jungen Union in Schwaben hat.

Der Höchstädter Manuel Knoll (hier auf der Brücke des neuen Herzogin-Anna-Rundwegs) ist zum Bezirksvorsitzenden der Jungen Union gewählt worden. Für einige Vorgänger war dieses Amt Sprungbrett für eine große politische Karriere.
Foto: Berthold Veh (Archiv)

Grundsätzlich glaubt Knoll, müsse man sich als Partei immer neu erfinden oder mindestens kritisch hinterfragen, ob man die richtige Kommunikationsstruktur gewählt habe. „Aber dass das bei dieser Bundestagswahl der entscheidende Faktor war, glaube ich nicht“, so der JU-Vorsitzende. (mit RN)

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