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Landkreis Dillingen
21.11.2021

Warum sich Urlaub im Landkreis Dillingen lohnt

Die neue Denzel-Kapelle des Architekten Volker Staab steht an einem Hang bei Kesselostheim – einem der schönsten Plätze im Kesseltal. Auch sie ist Teil des Tourismuskonzepts im Kreis Dillingen.
Foto: Berthold Veh

Der Verein Dillinger Land setzt auf wenige, ausgewählte touristische Themen, legt aber Wert auf Qualität.

Auf der jährlichen Mitgliederversammlung des Tourismusvereins Dillinger Land zogen der Erste Vorsitzende Erhard Friegel und Dillingens Landrat Leo Schrell eine positive Bilanz für die touristische Entwicklung im Landkreis. 2020 wurde in der Geschäftsstelle, die bei Donautal-Aktiv angesiedelt ist, kontinuierlich an der Etablierung des Dillinger Lands als Naherholungs- und Tourismusregion gearbeitet. Neue Produkte wie der Donauwald-Wanderweg oder die Sieben Kapellen samt Rundweg seien überregional bekannt und bilden laut Pressemitteilung einen wichtigen Teil des touristischen Portfolios der Region.

Wenige Themen mit hoher Qualität

Qualität spielt dabei eine zentrale Rolle. „Wir konzentrieren uns im Landkreis auf wenige, ausgewählte touristische Themen, die auch zur Region passen“, sagte Schrell. „Dafür legen wir bei diesen Themen großen Wert auf einen hohen Qualitätsstandard.“ Dies zeige sich unter anderem in einer sehr guten Beschilderung der Rad- und Wanderwege sowie in der Beschäftigung eines landkreisübergreifenden Wegewarts. Auch die Premium-Zertifizierungen des Donauwald-Wanderwegs, des Donautäler Radwegs und des Donauradwegs sprechen für ein hohes Qualitätsverständnis. Darüber hinaus befänden sich im Dillinger Land 28 klassifizierte Unterkunftsbetriebe. Gäste haben die Wahl zwischen einer Vielzahl an drei- bis Fünf-Sterne-Betrieben im Hotellerie- als auch Ferienwohnungsbereich.

Auch der Tourismussektor im Dillinger Land war 2020 von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Die Übernachtungszahlen gingen im Vergleich zum Vorjahr um 35,8 Prozent auf 170.063 Übernachtungen zurück. Damit liegt der Landkreis unter dem bayerischen Durchschnitt von minus 40,6 Prozent. Angelika Tittl vom Team Tourismus und Naherholung merkt auch Positives an: „Durch das veränderte Reiseverhalten während der Pandemie haben Outdoor-Aktivitäten wie Radfahren und Wandern sowie Freizeitangebote in der Heimat deutlich an Interesse gewonnen.“ Das schlägt sich unter anderem in einem steigenden Broschürenversand nieder.

Der Tourismusverein Dillingen hat neue Ausschussmitglieder

„Diesen Trend gilt es auch zukünftig zu nutzen“, bekräftigt Friegel. „Hierzu gilt es die Maßnahmen im Marketing und in der Qualitätssicherung kontinuierlich fortzuführen und auszubauen.“ Bei der Wahl des Vorstands wurden die beiden Vorsitzenden Erhard Friegel und Tobias Steinwinter, Bürgermeister der Gemeinde Zöschingen, im Amt bestätigt. Neu in den Vereinsausschuss wurden Anita Kling vom Landhof Kling, Karl Aumiller, Geschäftsführer der Wirtschaftsvereinigung Dillingen, und Benedikt Herian vom Kreisverband für Gartenbau und Landespflege gewählt. (pm)

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