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29.06.2020

Lob für das neue Bauwerk in Gundelfingen

Friedensdenkmal Teil eines städtebaulichen Konzepts

Die Donau-Zeitung berichtete kürzlich über die Umgestaltung vom Gundelfinger Krieger- zu einem Friedensdenkmal. Nun möchte Ingo Blatter, der für die Freien Wähler im Gundelfinger Stadtrat sitzt, in diesem Zusammenhang zwei Dinge ergänzen. „Das Projekt Westliche Bleiche umfasst mehr als nur das Denkmal selbst. Es ist Teil eines – auf Jahrzehnte angelegten – städtebaulichen Konzepts, das die Wege entlang der Brenz verbinden und den Fluss stärker in den Mittelpunkt der Stadt rücken soll“, schreibt Blatter.

Außerdem geht es ihm um die Entstehungsgeschichte des Kriegerdenkmals. „Tatsächlich war das Gedenken an die Gefallenen des 1. Weltkriegs wohl eher vorgeschoben. Schließlich gab es bereits ein Kreuz, das von den Nazis verschämt ins Innere des Neubaus verlagert wurde.“ Stattdessen sei ein Tempel zur Verherrlichung von Krieg und Gewalt errichtet worden, mit einem Vorbereich als Aufmarschplatz. Die Bevölkerung sollte auf den bevorstehenden Krieg eingeschworen werden, der dann zig Millionen Menschen Leid und Tod brachte, so Blatter. „Aus diesem Grund – und angesichts unserer neuen Faschisten heute umso mehr – war es richtig und wichtig, das Denkmal nicht einfach zu renovieren, sondern zum Friedensdenkmal umzugestalten.“ (dz)

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