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Gundelfingen

19.05.2015

Mit Postkarten und Briefmarken auf Zeitreise

Die Briefmarkenfreunde Gundelfingen hatten im 175. Jahr des Erscheinens der ersten Briefmarke der Welt allen Grund zum Feiern.  Höhepunkt dieses Jubiläumswochenendes war die Herausgabe der Gundelfingen-Marke der LMF in limitierter Auflage mit gemalter Ansicht der Stadt Gundelfingen mit Partie an der Brenz.
Bild: Bild: Briefmarkenfreunde

Viele Besucher  bei Ausstellung im Bleichestadel. Organisatoren ziehen Bilanz.

Mit einer besonderen Ausstellung zum 50. Jubiläum traten die Briefmarkenfreunde Gundelfingen am Wochenende im Bleichestadel wieder an die Öffentlichkeit. Raritäten aus drei Jahrhunderten Postgeschichte, historische Ansichtskarten und Briefmarkensammlungen wurden präsentiert.

Am Samstag und Sonntag fanden sich zahlreiche interessierte und fachkundige Besucher zur Ausstellung im Bleichestadel ein. Briefmarkensammler und postgeschichtlich Interessierte waren erfreut, seltene Stempel von Gundelfingen auf Briefen und Ganzsachen genau unter die Lupe nehmen zu können. Jüngere Besucher waren erstaunt, welche markanten Gebäude früher das Stadtbild prägten und später leider der Spitzhacke zum Opfer fielen, wie etwa das Kaufhaus Riegl, das Kinderasyl oder das Gasthaus Zum Adler. Eine Ansichtskarte mit „Heilgrüßen aus Gundelfingen“ und über dem Rathaus aufgehender Hakenkreuz-Sonne zeigte erschreckend deutlich, dass auch die Zeit zwischen 1933 und 1945 nicht an Gundelfingen vorüberging.

 Die Besucher konnten einen Blick auf ihnen nicht mehr Bekanntes und seit Langem Verschwundenes aus Gundelfingen und den benachbarten Orten werfen, wie das „Medlinger Tor“ (abgebrochen 1868), den Gaisenturm oder den Sommerkeller in Obermedlingen. Viele Besucher kamen miteinander ins Gespräch, tauschten ihre Erinnerungen über die alte Zeit aus und diskutierten über die Veränderungen in den Ortsbildern.

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